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Tag Archives: München

Dirndlzeit

Ja ja stimmt schon, ich bin weder Münchnerin noch wohne ich in München, aaaaber – ich liebe München und vielleicht reicht das ja um einen Dirndlpost zu machen? Man kommt ja nicht drum herum, es dirndelt von überall her. Letztens habe ich für RTL Punkt 12 als “Expertin” in Sachen Dirndl vor der Kamera gestanden. Wer hätte das gedacht?

Dafür müsst Ihr folgendes wissen. Erst einmal habe ich vier ganz wunderbare Dirndl im Schrank, die ich NICHT irgendwo, sondern ganz traditionell in München erstanden habe, damit die Münchner auf der Wiesn nicht direkt die Augen verdrehen…

Dann ist auch das Dirndl zuallererst mal ein Kleid was die Proportionen besonders schön in Szene setzt. Also ist die Betrachtung dieser auch beim Dirndl nicht anders als bei “normalen” Kleidern.

Ihr seht also, auch als Nichtbayer kann man sich fachkundig mit dem Dirndl auseinandersetzen. :-)

Grundsätzliches zum Dirndl

Die wohl wichtigste Proportion bei einem Dirndl ist die Oberweite, sie ist der Blickfang des Kleides gefolgt von der Taille.

Bei viel Busen: wählt nicht zu tiefe Ausschnitte, es darf zwar ordentlich Ausschnitt sein, aber billig sollte es nicht aussehen. Verzichtet lieber auf herzförmige Ausschnitte an Dirndl und Bluse und versucht Euch mal an den aktuellen Dirndln oder Dirndlblusen mit Stehkragen und Knopfleiste, sie gehen etwas höher hinauf - so kann nichts herausfallen. Verzichtet auf allzu viele Verzierungen am Ausschnitt und auf besonders große auffällige Ketten. Bleibt im oberen Bereich lieber etwas schlichter und setzt eine schmalere Taille in Szene. Das geht z.B. mit einer andersfarbigen Schleife zur Schürze, oder mit einer der neuen edlen Metallschließen, oder auch mit einem Charivari an der Schürze.
Bei wenig Busen: das A und O ist hier ein anständiger Dirndl BH der die Brust anhebt und optisch auffüllt. Ihr solltet, so Ihr das Dekolletee betonen wollt, gern herzförmige Ausschnitte am Dirndl und an der Bluse wählen. Auch eine Betonung durch Verzierungen wie Froschgoscherln oder kleine Volants sind vorteilhaft und lenken ebenso wie eine auffällige Kette den Blick nach oben.
Interview mit einer Expertin in Sachen Tracht

Natürlich habe ich mir zusätzlich auch fachkundige Unterstützung, von einer die es wissen muss, geholt. Ich habe mich nämlich mit Karin Müller unterhalten, Karin ist Geschäftsführerin des Traditions- und Familienunternehmens Berwin & Wolff. Sie ist inzwischen seit sage und schreibe 37 Jahren dabei. Zunächst noch unter der Geschäftsführung des Vaters, hat Sie 1993 dann komplett die Geschäftsführung übernommen. Die Firma Berwin & Wolff selbst gibt es schon seit 1948. Wer also, wenn nicht Karin, weiss was es zu beachten gibt.

women2style: Wo geht die Reise in diesem Jahr hin, welche Trends kannst Du für die kommende Saison ausmachen?

Karin Müller: Die knalligen Farben werden komplett abgelöst und ersetzt durch gedeckte Farben wie Taupe, Beerentöne, Oliv oder Marine. Das Dirndl wird insgesamt etwas schlichter und wieder traditioneller. Der Stehkragen sowohl beim Dirndl als auch an der Dirndlbluse wird sehr häufig gekauft. An den Schürzen findet man in diesem Jahr statt Schleife vermehrt edle Metallschließen.

women2style: Ein echter Hingucker für die Taille!

Karin Müller: Was wir in diesem Jahr an den Handel viel verkaufen sind einzelne Röcke. Auf der Straße und beim Kunden wird man Sie erst in den nächsten Jahren häufiger sehen. Sie sind einfach zu kombinieren, ob mit Mieder zum Dirndl erhoben oder mit Shirt oder Pulli im Alltag getragen.

women2style: Was für eine tolle Idee, denn mein Dirndl kommt wirklich nur einmal im Jahr zu Einsatz. Einen Rock kann ich mir mit den entsprechenden Zutaten sehr gut vorstellen, den würde ich sicher häufiger tragen.

Was ist denn so an der Frisurenfront Dein Favorit?

Karin Müller: Schöne Flechtfrisuren gehen natürlich immer, aber bitte ohne diese Blütenkränze im Haar, die man leider auch sehr häufig sieht.

women2style: Was sind für Dich absolute Nogos – womit outet man sich direkt als Flachlandtiroler?

Karin Müller: Ein Dirndl ist ein Stück Tradition und kein Karnevalskostüm! Zu knallig, zu kurz oder eine schlechte Passform outen Dich sofort als Tourist, auch Glitzerstrümpfe, gemusterte Strumpfhosen, Sweatyjacken oder Carmenblusen gehören nicht zum Dirndl.

women2style: Und was ist mit Schuhen? Ich sehe immer häufiger Turnschuhe zum Dirndl. Was sagst Du dazu?

Karin Müller: Oh nein, weder Turnschuhe noch diese komischen Schnürstiefelchen mit Absätzen sind der richtige Schuh zum Dirndl. Auch ein ganz absatzloser Ballerina oder gar ein Wanderstiefel mit dicken Socken gehören nicht an die Füße. Perfekt ist ein schlichter Trachtenschuh oder ein schlichter Pumps, der allerdings nicht zuuu hoch sein sollte.

women2style: Und eine letzte Frage, was macht für Dich ein gutes Dirndl aus:

Karin Müller: Eine gute Passform ist ebenso wie die gute und wertige Verarbeitung die Grundlage des Kleidungsstücks. Mit einem schönen farblich passenden Dirndl in der knieumspielenden Länge und zwei Schürzen zum Wechseln ist man schon ganz gut ausgestattet. Ach ja und ein Strickjanker oder eine gewirkte Wolljacke gehören unbedingt dazu.

women2style: Ein hochwertiges Material, was weich fällt, aber trotzdem eine gewisse Schwere mitbringt und den weiblichem Körper schön in Szene setzt und die Rundungen vorteilhaft umspielt, damit ist das Dirndl für jede Frau und jede Figur ein tolles Kleidungsstück.

Liebe Karin, sehr herzlichen Dank, dass Du mir für dieses kleine Interview zur Verfügung gestanden hast.

Hier gelangt Ihr direkt zur Website von Berwin & Wolff.

Dieses ist übrigens mein Lieblingsdirndl, natürlich von Berwin & Wolff :-)

 

 

Mögt Ihr das Dirndl für Euch? Und worauf achtet Ihr beim Kauf ? Eins tut es auf jeden Fall, es tut was für uns Frauen, denn es ist an jeder Frau bezaubernd weiblich. Und falls Ihr zum Oktoberfest gehen solltet  wünsch ich Euch ganz viel Spaß. Und denkt daran: Schleife rechts heisst: “Bin vergeben”. Schleife links heisst: “Bin Single”… nur dass Ihr Bescheid wisst.

Herzliches

 

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Essen auf Kloster Beuerberg

Heute habe ich einen richtig schönen Ausflugstipp für Euch. Ich nehme Euch mit auf das Kloster Beuerberg. Beuerberg liegt im oberbayrischen Landkreis Bad Tölz- Wolfratshausen und ist, wie die Gegend schon vermuten lässt, ein unglaublich idyllischer Ort.

Was uns zuerst aufgefallen ist: man hört nichts! Ein absoluter Traum, ausser das mal ein Hahn krähte oder ein Hund bellte, war es einfach nur wunderbar still.

Betritt man dann das Kloster und verschwindet hinter den dicken Klostermauern, wird man von der Ruhe die das ganze Kloster ausstrahlt komplett umpfangen – herrlich. Ein stiller Ort im hektischen Alltag. Wer genau dem für ein Mittagessen entfliehen möchte, ist hier genau richtig.

 

 

Nicht nur die Gemäuer sind wunderschön – der Garten erst! Ein wahrer Blumentraum. Seid der Eröffnung haben die beiden Pächterinnen der Klosterküche, Stella Igl und Maxie Denk, auch den alten Kräutergarten reaktiviert. Mit den frischen Kräutern wird natürlich gekocht und liebevoll dekoriert.

 

 

Die Blumen aus dem Garten finden sich überall im liebevoll hergerichteten Refektorium des Klosters. Hier kann man wunderbar an langen Tischen sitzen und die regionalen Gerichte genießen. Oder bei schönem Wetter sitzt man idyllisch im Klostergarten oder unter einem großen Abdach auch auf der Terrasse. Wir haben uns für den Garten entschieden, weil die Sonne so wunderbar geschienen hat.

 

 

Die Gerichte werden nach überarbeiteten alten Gerichten gekocht und alle Zutaten kommen aus der unmittelbaren Umgebung. Mit Liebe gekocht kann man sagen, und das schmeckt man auch. Probiert nach dem Essen unbedingt den kleinen Kuchen, der aussieht wie der moderne Pavillon im Garten… LECKER!!! Den Namen habe ich leider vergessen, aber die Form ist unverkennbar.

 

 

Wir haben Stella, eine der beiden Pächterinnen vor einigen Jahren in München bei einem Ihre Secret Dinner kennen gelernt und waren nun hocherfreut, Sie in dieser wunderbaren Umgebung wieder zu treffe. Einen kleinen Blick in die Küche durften wir auch werfen. Neben den natürlich notwendigen modernen Geräten, findet man hier überall noch die alten Gegenstände aus der Klosterzeit.. die Küche ist fast ein eigenen kleines Museum.

 

 

Wenn ihr schon mal da seid, solltet Ihr auch einen kleinen Rundgang durch das Kloster machen. Einige der Räume sind offen und restauriert. Man kann z.B. die alte Klosterapotheke oder auch eine der einfachen Kammern ansehen. Auch gibt es ein Filmchen – im Interview mit einigen der Nonnen – sehr sehenswert. Man blickt danach noch einmal mit anderen Augen auf das Klosterleben.

 

 

Selbst einen kleinen Laden hat das Kloster, indem man getöpfertes, altes Leinen und den typischen Löwenzahnlikör kaufen kann. Den habe ich als Aperitif übrigens in Form eines Sprizz getrunken – sehr zu empfehlen, er bekommt durch den Löwenzahn eine etwas herberer Note.

 

 

Wer in der Nähe ist sollte wirklich mal einen Abstecher dorthin machen. Toll ist bestimmt auch das einmal im Monat an einem Freitag stattfindende Klosterdinner mit einem Überraschungsmenü. Dafür müsst Ihr Euch aber unbedingt anmelden.

Hier könnt Ihr euch noch weitere Informationen auf der website ansehen.

 

Wenn Ihr mal dort seid grüßt die Stella von mir und lasst es Euch schmecken.

Herzliches

 

 

 

 

 

 

 

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Falten können so schön sein

nicht nur die schönen gelebten Falten, auch am Rock machen Sie viel daher..

Der Rock ist von ZARA und hat einen wunderbar leichten Stoff in einer feinen Jeans Anmutung. Über Faltenröcke habe ich hier schon mal geschrieben, heute gibt es das blaue Modell. Der Rock ist ein Schlussverkaufsschnäppchen. Zugegeben, es gibt figurfreundlichere Röcke, ich bin ihm trotzdem verfallen und werde ihn im Sommer mit Turnschuhen und einem Blüschen stylen.

Schmal gelegte Falten, sollten auch schmal auf den Hüften verlaufen.

Ich habe ihn schön groß gekauft, sodass er locker sitzt – das ist vor allem an den Hüften wichtig, sonst springen die Falten unschön auf und tragen nicht unbedingt zu einer schlanken Erscheinung bei.

Achtet unbedingt auf die Länge

Auch die Länge ist ein wichtiger Faktor. Ist der Rock zu kurz, sieht es nach Chearleader aus und das können wirklich nur junge Mädchen tragen. Die echte Midilänge, also Mitte der Wade ist ebenfalls eine eher ungünstige Länge, denn Sie betont den breitesten Teil des Beines – die Wade und das macht immer ein unschönes etwas stampfiges Bein. In Verbindung mit einem Faltenrock, der eh schon etwas aufträgt, wäre das sicher die schlechteste aller Varianten. Kauft den Rock lieber etwas länger – kurz oberhalb des Knöchels finde ich, ist fast immer eine ganz gute Länge. So betonst Du eine eher schmale Stelle am Bein und die Falten fallen in langen Bahnen und strecken in diesem Fall sogar  – zumindest wenn Du den ersten Punkt beachtet hast.

Ich habe den Rock mit einem Blazer von PATRIZIA PEPE gestylt, damit es nicht zu bieder daherkommt, trage ich Sneaker und ein Ringelshirt dazu. Noch sportlicher wird es natürlich mit einem leichten oversized Pulli – auch hier sorgt der Ringel für etwas Auflockerung. Die Bomberjacke ist, da sie schön kurz ist und der Rock eher schmal fällt, der perfekte Begleiter…

 

 

Könnt Ihr Euch auch einen Faltenrock vorstellen, oder habt ihr vielleicht sogar einen?

Ich freue mich über euer Feedback zu meinem Outfit und wünsche Euch ein wunderbares Wochenende. Ich verbringe dies Wochenende mal wieder in München.

Bis zur nächsten Woche

S.N.

Einen ähnlichen Blazer findet ihr hier

Nacheifernswert mustergültig…

Tja ein Wortspiel in doppeltem Sinne.. ich habe Spaß daran, ich hoffe es lockt auch ein kleines Lächeln auf Eure Gesichter :-)

Heute geht es nämlich um Muster im Outfit – genaugenommen um eine gemusterte Hose – ob das nachahmenswert im Sinne von mustergültig ist, müsst Ihr selbst entscheiden…

Hose und Bluse sind bei meinem letzten München Besuch in meine Tüte gehüpft. Ich hatte von Beate, von den BeFiftys, den Tipp bekommen, doch mal im Ruby Store auf der Reichenbach Straße vorbei zu gehen. Das habe ich getan und war durchaus angetan. Wovon? Von Maryam und Ihrem umwerfenden Kombinationstalent.

Der Shop ist klein und beherbergt Damen und Herrenklamotten. Ich war auch vorher schonmal dort, habe einen Rundblick getan und bin wieder entschwunden. Diesmal war es komplett anders. Ich wurde direkt super freundlich angesprochen, trotz Verkaufsgespräch mit einer anderen Kundin. Maryam hat jeden Kunden und seine Persönlichkeit voll im Blick.

Eigentlich wollte ich nur gucken, mit dem festen Vorsatz gar nichts zu kaufen.. Dann dachte ich :” Naja probieren kannst Du ja mal – kostet ja nichts” . Maryam schleppte immer neue tolle Sachen an. Kombinationen, ausgefallene Einzelstücke in spannenden Kombis, bis zu Schuh und Schmuck, kann man jedes Outfit komplettieren. Die Stange der Stücke die gegebenenfalls in Frage kämen wurde immer länger und der Vorsatz rein gar nichts zu kaufen wurde immer kürzer. Von gar nichts, über ‘auf keinen Fall alles’, bis zu ‘na gut einen kleinen Teil der probierten Dinge’.

Tja- die Hose und Bluse von RABENS SALONER sind dabei herausgekommen. Muster sind für mich mit viel Oberweite und viel Locken auf dem Kopf nicht so einfach, vor allen Dingen keine großen Muster. Also kam die passend zur Hose gemusterte Bluse auf keinen Fall in Frage- steht mir nicht, sieht an mir aus wie ein Schlafanzug.

Da ich grundsätzlich aber durchaus Muster mag, ist das Ausweichen auf eine gemusterte Hose perfekt. Das blaue lässig geschnittene Hemd beruhigt das wilde Hosenmuster und passt mit dem lässigen Schnitt zum weiten und ebenfalls sehr lässigen Schnitt der Hose.

Eigentlich sagt man ja, das Muster auftragen, in diesem Fall ist die Hose aber so raffiniert geschnitten, dass sie wunderbar locker fällt und trotz der Weite gar nicht aufträgt, Der Stoff hat eine tolle Qualität, weich fallend und schwer genug um nicht noch aufzufüllen.

Um die Hose mit flachen Schuhen zu tragen, fehlen mir in diesem Fall ein paar Zentimeter. Der Bootie mit Absatz sorgt für eine bessere Silhouette und streckt, das durch die Weite und das Muster etwas verkürzte Bein, wieder.

Der lange Strickmantel wärmt über dem Outfit – das übrigens trotz der lockeren und farbigen Anmutung aus der Winterkollektion stammt. Hier könnt Ihr Euch die RABENS  SALONER Kollektion komplett ansehen. Der Strickmantel ist selbstgestrickt, den könnt Ihr leider nicht kaufen, aber Nachstricken natürlich gern :-).

 

 

Wer in München ist und Lust hat ein bisschen zu shoppen, sollte sich eh mal in dem Viertel hinter dem Gärtnerplatz umsehen. Den Ruby Store findet Ihr dort auf der Reichenbachstraße 37.

Wenn Ihr hingehen solltet, bestellt liebe Grüße an Maryam und begebt Euch vertrauensvoll in Ihre Hände.

Habt ein tolles Wochenende

Liebe Grüße

Susanne

 

München – meine zweite Heimat

Zur Adventszeit ist München wunderbar. Voller Lichter und kleiner Weihnachtsmärkte.

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Ich war schon immer häufig in München – einfach weil mir die Stadt und vor allen Dingen das Umland so gut gefallen.

Jetzt hat sich seit ein paar Jahren die Besuchshäufigkeit gesteigert – zum einen ist mein Mann beruflich viel dort und ich fahre ganz regelmäßig und gerne für ein langes Wochenende mit und zum anderen ist meine jüngste Tochter seit ein paar Jahren in München – es gibt also genügend Gründe um immer und immer wieder hin zu fahren. Tipps für München wird es in Abständen also häufiger geben.

Ich fange heute mal mit zwei Tipps an, die auch ich bekommen habe und zwar von den lieben BeFiftys. Sie schreiben zu dritt einen ganz wunderbaren Blog unter https://www.befifty.de. Schaut mal hinein, es lohnt sich…

Also der erste Tipp der lieben Beate, mit der habe ich mich nämlich in München auf einen gaaanz langen Café getroffen…

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…der führt Euch ins Münchner Stadtmuseum. Dort läuft noch bis zum 15. Januar die Fotoausstellung Shoot!Shoot!Shoot! Ihr findet ganz wunderbare Bilder aus der Nicola Ernie Collection. Eine tolle Ausstellung, der Besuch lohnt sich unbedingt – man kann so richtig in die Zeit der 60-er und 70er Jahre eintauchen. Absolut sehenswert. Danke für den Tipp liebe Beate.

 

 

Da Museumslaufen ja hungrig macht, sind wir im Anschluß, Beates Tipp folgend, um die Ecke am Sebastiansplatz in die kleine Pizzeria Grano gegangen. Absolut herrlich – so typisch italienisch, dass sich sofort Urlaubsgefühle einstellen. Die Pizza ist der Hammer, mit unsagbar dünnem und knusprigem Boden. Ich habe leider keine Internetadresse gefunden, aber sie hat von 12 – 22.30 geöffnet und wirklich so wenig Tische, dass Ihr einen bestellen solltet. Das geht unter 089 23269939.

 

 

Dann gibt es noch einen Tipp von mir. Ich bin schon sehr oft dort gewesen, der Tipp kam aus dem damals studentischen Umfeld meiner Tochter. Geht bei Eurem nächsten München Besuch unbedingt zur TU München. Dort auf dem Dach des Vorhoelzer Forum der Fakultät für Architektur gibt es ein kleines Café – ursprünglich für die ansässigen Studenten gedacht hat es sich zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Ihr solltet also etwas Zeit mitbringen, denn man stellt sich geduldig in die immer lange Schlange, um an sein Getränk oder seinen Snack zu kommen. Das Anstehen ist mitunter auch ganz unterhaltsam, denn es findet sich dort eine wunderbare Mischung von Studenten, Eltern, Touristen und Einheimischen. Und die Aussicht auf der Terrasse entschädigt für jedes Anstehen sowieso. Bei schönem Wetter könnt Ihr bis in die Berge sehen.

 

 

Der Tipp für die Weihnachtsmärkte ist natürlich jetzt so eine Woche vor Weihnachten etwas knapp, aber vielleicht schon für das nächste Jahr eine Idee. Der Weihnachtsmarkt im Innenhof des Residenz Theaters ist richtig schön und immer sehr belebt. Auch der kleine Mittelalter Markt in der Nähe des Odeonsplatzes ist ganz entzückend – der Würzwein mit Amaretto schmeckt mal richtig lecker.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen und entspannten 4. Advent. Und wenn Ihr einen Citytrip nach München plant, schaut mal im Blog unter Roadstories oder Inspirationen vorbei – da gibt es schon jetzt ein paar Tipps für Euch.

Bis nächste Woche

Susanne

 

 

 

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Das Tiziano im Münchner Stadtteil Gern.

Bei meinem letzten Münchenbesuch haben wir, dank lieber Freunde, dieses wirklich hübsche kleine Restaurant entdeckt. Es liegt in einem Wohngebiet an einer Ecke zwischen wunderschönen alten Villen im Stadtteil Gern.

Die bezaubernde Claudia Canzoniere und Ihr Team verwöhnen mit einer kleinen feinen Karte. Als Somelière hat Sie immer den passenden Wein zum Gericht parat. Wenn Ihr in der Nähe seid, geht unbedingt mal hin… Einen Tisch solltet Ihr vorher auf jeden Fall bestellen.

Hier gelangt Ihr zur Website und hier findet Ihr sie auf Facebook.

Und nun zum Wichtigsten – den Bildern:

 

 

Viel Spaß und lasst Euch inspirieren

Susanne

 

 

Kaschmir zum Sommerende…

Da sind sie die wunderbaren Tage zwischen warm und kalt. Morgens und abends ist es schon ganz schön frisch und tagsüber wärmt die Sonne noch ganz ordentlich. Ich liebe es in dieser Zeit die ersten Herbstteile sommerlich zu kombinieren oder umgekehrt dem Sommerkleidchen ein herbstliches warm up zu verpassen.

Hier bin ich noch in München unterwegs und trage meine (Fake-)Lederhose ( die ich sowohl im Sommer, als auch im Herbst und Winter liebe) von Zara mit einem sehr weiten Kaschmirüberwurf. Beides in hellen Farben mit weissen Sneakern und weisser Bluse kombiniert, sieht noch ziemlich sommerlich aus, ist aber durch den Kaschmirstrick kuschelig warm.

Meine weisse Bluse ist von COS, sie ist wie eine Hemdbluse geschnitten, hat aber einen sehr schönen kleinen Kragen. Der Kragen sorgt dafür, dass die eher klassische Bluse nicht spießig wirkt. Auch ganz schön sieht es aus, wenn Du den Kragen bis oben zumachst- gerade unter Kleidern oder weiten Pullis ist das schön.

Der Kaschmirpullover ist von FRANCO CALLEGARI. Ich habe ihn bei P&C als Überwurf gekauft und einfach an beiden Seiten zugenäht :-).

Ohne Armbändchen geht bei mir nichts. In diesem Fall habe ich mehrere kleine in beige und roségoldenen Tönen dazu kombiniert.

 

 

Wie kombiniert Ihr Eure Sommer und Herbstteile in dieser restwarmen Zeit?

Ich wünsche Euch einen supersonnigen Tag

Susanne

 

 

 

Pinakothek der Moderne in München

 

Regenwetter in München?

 

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Ist zwar schade, macht aber nicht wirklich etwas, denn es gibt eine ganz wunderbare Vielfalt in der Museenlandschaft. Lehnbachhaus, Museum Brandhorst und die neue Pinakothek habe ich schon viele Male besucht. Ein Besuch in der Pinakothek der Moderne liegt schon so lange zurück, dass wir unbedingt mal wieder hingehen wollten.

Was soll ich sagen – es war natürlich ganz wunderbar und erstaunlicherweise relativ leer. Man kann sich stundenlang aufhalten und sich zwischen den wunderbaren Ausstellungen verlieren. Vielleicht motiviert Euch meine kleine Bildauswahl ja der Pinakothek der Moderne mal einen Besuch abzustatten. Wenn dem so ist, freue ich mich und wünsche Euch ganz viel Freude.

 

 

Lasst mich wissen, wenn es Euch gefallen hat

Herzlichst

Susanne

 

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