Die wunderbare Riviera del Conero

Die Riviera del Conero – ein traumhaftes Stückchen Adria

Schon im Landesinneren war klar, das Meer muss noch einmal her. Also haben wir uns entschlossen an die bezaubernde Riviera del Conero zu fahren. Da das Gebiet ein Naturpark ist, sucht man hier vergeblich nach Hotelkomplexen und direkten Strandzugängen. Der Küstenabschnitt besticht mit kleinen Buchten und überwiegendem Kiesstrand.

Sirolo sollte es sein, der Ort ist bei italienischen Touristen sehr beliebt und hat eine nette Altstadt mit hübschen kleinen Geschäften, netten Bars und Restaurants. Die Aussicht aus dem höher gelegenen Ort, auf das Meer, ist ganz wunderbar – besonders zum Sundowner auf den Bänken am Dorfplatz.

Eine wirklich nette Unterkunft haben wir in dem B&B Maré camere bei Veronica und Ihrem Bruder gefunden. Die Beiden führen gemeinsam dieses B&B, was aus 2 Häusern und ca.12 Schlafzimmern besteht. Jedes Haus hat eine eigene Küche, in der man sowohl den Kühlschrank nutzt, als auch kleine Dinge problemlos zubereiten kann. Für das, für italienische Verhältnisse, wirklich reichhaltige Frühstück gibt es einen großen gemeinsamen Raum. Über den Link oben gelangt Ihr direkt auf die Internetseite, wir haben sie über booking. com gefunden.

Mare Camere Sirolo   Mare Camere

Da man mit dem Auto nicht an die schönen Buchten fahren kann und der Fußweg anstrengend ist, da viele Höhenmeter zu überwinden sind, sind wir dem Tipp von Veronica gefolgt und haben den Shuttle von da SILVIO ausprobiert. Man ruft dort einfach an, wenn man abgeholt werden möchte. Für 20 Euro holen und bringen sie Euch bis vor die Tür und Ihr habt noch 2 Liegen und einen Sonnenschirm inklusive.  Nur die letzten Stufen zum Strand hinunter müsst Ihr dann noch selbst bewältigen. Da SILVIO hat natürlich die komplette Strandhoheit, denn neben den Liegen gehören ihm sowohl die Strandbude unten am Wasser, als auch das Strandrestaurant etwas oberhalb. Das Strandrestaurant ist mittags unbedingt einen Besuch wert. Man bekommt, neben den immer angebotenen Nudeln, frischen Fisch oder Meeresfrüchte,  und einen herrlichen Wein. Man sitzt unter einem Strohdach und hat von allen Tischen durch die offenen Seiten, einen wirklich wunderbaren Blick hinunter auf das Meer. Achtung, hier spricht wirklich niemand englisch und die Gerichte findet man auch nicht unbedingt im Dictionary. Wir haben uns das Essen an den anderen Tischen angesehen und bestellt, worauf wir Lust hatten. So sind wir zu einer Art sehr leckerem Eintopf gekommen, mit Garnelen, verschiedenen Muscheln und Calamari in einem würzigen Sud.

Da wir das Wandern sehr mögen, haben wir uns entschlossen einem Tipp unter der Hand nachzugehen und den berühmten Strand der 2 Schwestern ( le due sorelle) zu erwandern. Offiziell ist dieser Strand  nur noch von der Wasserseite aus zu erreichen. Seit auf dem wirklich steilen Weg durch die Klippen Touristen abgestüzt sind, ist der Weg offiziell geschlossen. Inoffiziell klettern dort allerdings durchaus Menschen in Richtung oder aus Richtung des Strandes kommend herum. Man findet den Einstieg über den Passo di Lupo. Der Weg ist nur auf eigene Gefahr betretbar und Ihr solltet absolut schwindelfrei und trittsicher sein. Die Ausblicke sind fantastisch und der Strand ist wirklich nett und unberührt.

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Im September und Oktober gibt es in den Dörfern reihum Weinfeste. Das solltet Ihr Euch unbedingt ansehen, wenn Ihr um die Zeit da seit. Das ganze Dorf steht Kopf und es ist wirklich sehr italienisch – quasi touristenfreie Zone.

Im nächsten Post gibt es noch ein paar Tipps zu Perugia, Siena und Florenz.

 

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