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Category Archives: Roadstories

Weihnachten im Schnee!

  Piste,Sonne

Das war eigentlich der Gedanke. Das es in diesem Jahr mit dem Schnee nicht ganz so geklappt hat, war schade, aber auch nicht wirklich schlimm. Unsere Unterkunft und das Wetter waren so herrlich, dass wir das Fahren auf dem Kunstschnee ganz locker sehen konnten. Blitzeblau war der Himmel jeden Morgen über den weiß gefrorenen Hütten und groß und gelb die Sonne am Mittag vor der Alm zum Mittagssnack.

Huettendorf Tag

 

 Huettendorf      Wohnzimmerfenster

2 Herzen   Herz

Das Hüttendorf haben wir nun zum 2. Mal besucht, es ist eine wunderbare Alternative zum Hotel, wenn man unter sich sein und es trotzdem ein bisschen komfortabel haben möchte. Das Hüttendorf liegt in Großarl und heißt Holzleb’n. Die Hütten sind verschieden groß, unsere war mit zwei 3-Bettzimmern und zwei 2- Bettzimmern für 10 Personen ausgelegt. Sie verfügt über zwei Bäder, eine Gästetoilette, einen großen Wohn- Ess- und Küchenbereich ( mit Kaminofen), eine Sauna mit großem Ruheraum und Dusche und seit diesem Jahr über einen Hot Tube draussen auf einer extra angelegten Holzterrasse. In der heissen Wanne zu zweit unter dem Sternenhimmel bei Kerzenlicht die Skimuskeln zu entspannen, ist ebenso erholsam wie romantisch.

Auch einen Tannenbaum kann man auf Wunsch bekommen, zur Ankunft gibt es ein Jausenbrett für alle und morgens die frischen Brötchen geliefert. Wer nicht selber kochen möchte, kann aus einer Karte bestellen oder sich z.B. alle Zutaten für ein Fondue anliefern lassen.

Das Dorf liegt leider nicht mitten im Skigebiet, sondern im Tal am Rande von Großarl. Der Skibus zur Gondelbahn hält aber direkt vor der Tür, alternativ geht es auch mit Babylift und einem kurzen Fußmarsch direkt zum Lift. Bei Schnee kann man bis vor die Tür  abfahren.

Für uns ein perfekter Urlaub mit Kind und Kegel.

Das Skigebiet ist überschaubar, aber für eine Woche sicher abwechslungsreich genug. ob Anfänger oder geübt, finden kann man für jedes Level etwas. Meine Lieblingshütte ist die Wengeralm mit einer großen Sonnenterrasse und leckerem Essen. Aber es gibt noch jede Menge andere gemütliche kleine Hütten an den Pisten in denen man zum Mittag oder für ein Getränk einkehren kann.

Berge   Wengeralm

Essen Wengeralm

Ich würde den Urlaub jederzeit dort wiederholen, bestenfalls aber mit mehr Schnee als in diesm Jahr.

Women2style

So, die ersten Wochen mit unserem Blog sind um. Wir haben Bilanz gezogen und nach wie vor viel Spaß daran. Also haben wir uns entschlossen weiter zu gehen und dafür etwas aufzurüschen. Eine neue Kamera haben wir uns zugelegt, mit der wir hoffentlich nun schönere Fotos machen können als bislang. Wir hoffen Ihr habt Freude daran Euch unsere Bilder und Texte anzusehen. Wir freuen uns, wenn Ihr uns besucht. Hinterlasst uns doch mal eine Nachricht, einfach so, oder natürlich auch wenn Ihr eine Frage habt.

Herzlich Eure

Susanne & Gabriele

New York City

Tipps für NYC zu geben ist wirklich schwer, da sich der Apfel einfach zu schnell dreht. Wer also schon da war, kann jetzt weiterblättern. Ich werde eher etwas für Euch haben, wenn Ihr plant, das erste Mal den Big Apple zu besuchen. Eine Freundin hat eine sehr passende und knappe Beschreibung für New York gefunden: der wunderbare, faszinierende Moloch. Das passt wirklich gut, denn wie ein Moloch wird es Euch an vielen Ecken vorkommen, aber die Faszination ist und bleibt wunderbar.

Wohnen solltet Ihr bei einem ersten Besuch in der Nähe des Times Square, so könnt Ihr alle wichtigen Punkte zu Fuß erreichen. Wer schon häufiger da war, oder nicht mittig drin sein will, wohnt super im angesagten Meatpacking District oder in Soho. Hotelzimmer sind in der Regel sehr teuer und eher klein.

Beginnen solltet Ihr unbedingt mit einem abendlichen Bummel über den Times Square. Die Faszination ist dort unglaublich, heute sind es weniger die riesigen Plakatwände, als die unglaublich riesigen Flat Screens mit permanent bewegten Bildern. Achtung Nackensteife – man läuft einfach die ganze Zeit um sich schauend und vor allen Dingen nach oben schauend durch die Gegend. Das bleibt übrigens auch tagsüber und an anderen Stellen so, der Blick nach oben, die Fassaden hoch ist zu jeder Zeit toll.

Time Sqare NY    Skyscraper NY

Ein schöner Abschluss des Bummels ist eine Besuch auf einer der zahlreichen Roof Top Bars. Wir waren in der Nähe des Times Square in der Bar des Double Tree Hilten. Der Blick auf das Lichtermeer und nach unten auf, dank der Höhe, die allgegenwärtigen Miniaturtaxen, ist der Hammer.

RoofTopTaxi Roof Top Lichter

Eine Stadtrundfahrt ist auf jeden Fall empfehlenswert um einen Gesamteindruck zu bekommen. Tipp: versucht, wenn es passt, am Sonntag eine Stadtführung zu machen, da ist der Verkehr überschaubarer als in der Woche.

Ein Besuch der Aussichtsplatform des Empire State Buildings oder des Rockefeller Center ist ein Muss. Mir gefällt der Blick vom Rockefeller besser, da sich Manhatten unter Dir bis zum Hudson hin erstreckt. Versucht unbedingt zum Sonnenuntergang dort oben zu sein. Der Blick wird Euch nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Ca. eine Stunde Wartezeit müsst Ihr bis zum Einlass ungefähr rechnen.

Manhatten Rockefeller Blick

Am Sonntag mit dem Fahrrad durch den Central Park zu fahren ist eine schöne Alternative wenn Ihr etwas mehr sehen wollt. Zu Fuß sind die Strecken ein bisschen weit. Es gibt auch ganz schöne geführte Touren durch den Park. Wir haben den Besuch mit einem Picknick auf den Wiesen in der Sonne abgeschlossen. Aber auch die Gastronomie dort ist sehr nett.

Central Park NY Central Park

Auf dem Rückweg genehmigt Euch einen Drink in der sehr schönen Bar des Plaza an der 5th. Zurück ist ein Schaufensterbummel die 5th entlang einfach wunderbar. Hier findet sich jeder Store, der etwas auf sich hält.

The Plaza   5th Skyline

Hier im oberen Teil finden sich auch die Museen. Einen Besuch solltet Ihr unbedingt einplanen. Das Guggeheim ist, gerade auch wegen seiner eigenen runden Architektur, sehr sehenswert. Schwierig sich zu entscheiden, wenn man nicht alle ansehen möchte. Das Museum of Modern Art (MoMA) oder das Metropolitan Museum of Art sind ebenfalls eindeutige Anwärter für einen Besuch. Wir haben eine Führung im MoMA vor der eigentlichen Öffnung des Museums gebucht. Versucht das unbedingt hinzubekommen. Es ist absolut beeindruckend die Kunst für sich zu haben.

Guggenheim MoMa Blick

Für den unteren Teil Manhattens braucht es auch mindestens einen oder zwei Tage. Ganz schön ist z.B. eine U-Bahnfahrt bis runter zum Seaport und ein Spaziergang zurück Richtung Times Square, solange Euch die Füße tragen. Hier unten beginnen auch die Hubschrauberflüge, das ist natürlich eindrucksvoll, aber sie dürfen leider nicht mehr über Manhatten selbst fliegen, man fliegt also nur daran entlang.

Manhatten Hubschrauber

Den Besuch von Ellis Island und Miss Liberty haben wir uns gespart, eine Gute Alternative ist die Fähre nach New Jersey, Sie ist kostenfrei und Ihr könnt direkt hin- und zurück fahren. Sucht Euch direkt einen guten Platz draussen. Ihr habt einen tollen Blick auf  Miss Liberty und die Skyline von Manhatten.

Manhatten Schiff Miss Liberty Schiff

Zurück schlängelt Ihr Euch am Besten durch die Viertel oder Straßen die Ihr sehen wollt. Die Wall Street ist sicher ein guter Beginn, Ground zero mit dem neuen One World Trade Center und den Wasserfällen müsst Ihr Euch unbedingt ansehen. Ein Spaziergang über die Brooklynbridge ist auch ein Erlebnis. Soho mit seinen tollen Geschäften und schönen Häusern und auch Greenwich Village sind lohnenswerte Ziele auf dem Weg zurück.

One World Trade Center NY quer Wasserfälle Ground Cero Harlem Soho Fassade

Das Meatpacking District und eine Besuch der Highline lassen sich ganz gut miteinander verbinden. Die Highline ist quasi ein Park auf den Schienen der ehemaligen Transport Bahn in den Distrikt – ein tolles Projekt. Anschließend ist ein Bummel durch das abendliche Chinatown oder Little Italy ein schöner Abschluss. Im Peking Duck House, auf der 28 Mott Street, kann man sehr lecker Crispy Peking Duck essen.

Higline NY Graffity Highline NY Krebse Chinatown China Town

Frühstücken geht Ihr am Besten in einem Diner um die Ecke, inzwischen gibt es neben dem klassischen Bagel mit Ei und Speck auch gute Läden, die Organic food anbieten.

Frühstück in NY

Essen gehen in New York ist, wenn Ihr schön essen gehen wollt, sehr teuer, denn in der Regel kommen zu den ausgewiesenen Preisen noch Tax und Trinkgeld oben drauf. Es gibt wirklich alles was das Herz begehrt. Worauf immer Ihr Lust habt, Ihr werdet eine riesige Auswahl davon finden. Wenn es Abends mehr als ein Diner sein soll, ist es ratsam einen Tisch zu bestellen, vor allen Dingen, wenn Ihr mehr als 2 oder 3 Personen seid. Warten kann man in der Regel an der Bar.

Es gibt sicher viele 1.000 Arten New York kennen zu lernen. Und bei jedem Besuch gibt es wieder Neues zu entdecken. Hier habt Ihr ein recht rundes Gesamtpaket für 4-5 Tage und gewinnt einen schönen ersten Eindruck.

 

 

Perugia, Siena, Florenz und ein kurzes Schwärmen für Como

Der letzte Teil der Italienreise hat uns über Perugia in die Toskana geführt. Perugia, die Hauptstadt Umbriens, ist eine lebhafte und recht junge Stadt. Durch die vielen Studenten gibt es eine sehenswerte Kneipenkultur. Die mittelalterliche Stadt mit ihren verwinkelten Gassen, schmalen Treppen, Brunnen, und Rundbögen liegt auf einem sanften Hügel in einer bergigen Landschaft. Man hat einen wunderbarem Blick über die Bergkette der Apenninen. Durch das antike Stadttor kommend, solltet Ihr Euch die quasi unterirdischen Gewölbe unbedingt ansehen. Eine Essensempfehlung ist die Trattoria “Al Mangiar Bene” auf der Via della Luna 21. Hier sitzt man unter Gewölben und isst ganz hervorragend Nudeln oder abends auch eine tolle Pizza. Für abends solltet Ihr unbedingt reservieren, mittags haben wir ohne Probleme einen Platz bekommen.

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Von Perugia aus sind wir durch die sanfte Hügellandschaft der Toskana eine Schleife durch das Chiantigebiet gefahren. Um nur einige Stationen zu nennen: Gaiole in Chianti, Radda in Chianti, Greve in Chianti, Castellina in Chianti… die Straßen sind schmal und winden sich durch eine absolut bezaubernde Kulisse. Ein bekannter Ort der Gegend ist San Gimignano. Wie eine Festung aus dem Mittelalter, ganz wunderbar restauriert. Leider ist der Ort eine Touristenattraktion und besteht hauptsächlich aus Souvenirgeschäften. Da wir in den Marken schon sehr viel ursprünglichere, mittelalterlich anmutende Orte gesehen haben, haben wir uns nicht lange aufgehalten.

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Lasst Euch trotz der vielen Kalorien nicht das typisch italienische Frühstück auf dem Marktplatz im Schatten der Kirche entgehen. Morgens trinkt der Italiener seinen Capuccino und genießt eine der süßen typischen Köstlichkeiten dazu. Schmeckt herrlich!

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Die Taverna dell’ Ozio in Corrazzano, Via Zara 85 ist, wenn man in der Gegend ist, einen Besuch wert . Mitten im Nirgendwo, ist sie eine von Italienern sehr bevorzugte Trattoria. Ohne einen Tisch zu reservieren, hat man auch in der Woche keine Chance auf einen Tisch.

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Wer in der Toskana unterwegs ist, muss natürlich auch nach Siena. Im Herzen der Toskana gelegen, hat Siena es geschafft, ihr mittelalterliches Aussehen und seine ganz besondere Atmospäre zu erhalten. Die weltberümte Piazza del Campo ist auch heute noch zauberhaft, ebenso wie die vielen verwinkelten Gassen. Hier muss man sich zu jeder Jahreszeit, wie in Florenz auch, auf viele Touristen aus der ganzen Welt einstellen. Einen Restaurantipp für Euch, ist die Osteria ” Le Logge . Sie ist etwas teurer, aber setzt die eher kräftige toskanische Küche auf leichte und feine Weise um.

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Auch Florenz ist ein unbedingter Pflichtpunkt auf der Reise durch die Toskana. Wir haben nur eine 24 stündige Stippvisite gemacht und viel Atmospäre auf uns wirken lassen. Die Vielfalt hier ist einfach so groß, dass Du bei jedem Besuch etwas Neues bestaunen kannst. So haben wir uns nicht in die langen Warteschlangen vor den Museen eingereiht, sondern haben kreuz und quer zu Fuß die Stadt erkundet.

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In dem sehr schönen  Altstadtviertel am Palazzo Pittie sind wir einem Tipp in die Trattoria “La casalinga” gefolgt und haben es geschafft einen Tisch zu ergattern, da wir relativ frühzeitig unterwegs waren. Besser man reserviert vorab, dann muss man sich nicht in die Warteschlange vor dem Eingang einreihen. Die Hotelvielfalt ist enorm, für uns war es wichtig, zu Fuß laufen zu können und eine Unterkunft zu finden, die über einen eigenen Parkplatz verfügt. Das Auto einfach irgendwo zu parken empfiehlt sich in dieser Stadt voller Menschen nicht unbedingt. Über die App “hotel tonight” sind wir auf das kleine Hotel Astro Mediceo auf der Via Fra Bartolomeo 56 gestossen und haben uns hier sehr wohl gefühlt. In 20 Minuten waren wir zu Fuß am Dom, die Betten und das Frühstück sind super.

24 Stunden sind schnell um, am nächsten Morgen ging es weiter nach Como. Hierzu sei gesagt, dass Como auch einen längeren Besuch, als eine Nacht, wert ist. Die Lage am Comer See ist traumhaft, die Stadt ist überschaubar, hat eine Menge schöne Geschäfte und tolle Restaurants. Bei einem Bummel durch die kleinen Gassen entdeckt man gegen Abend ganz viele liebevolle, hippe oder traditionelle Restaurants und Trattorien, was immer das Herz gerade begehrt. Hier wird es, wohl durch die Nähe zur Schweiz, allerdings deutlich teurer.

Das war es aus Italien. Ich freue mich, wenn Ihr eine Anregung bekommen habt oder vielleicht den ein oder anderen Tipp ausprobiert. Lasst mich dann wissen, wie es Euch gefallen hat.

 

 

Die Riviera del Conero – ein traumhaftes Stückchen Adria

Schon im Landesinneren war klar, das Meer muss noch einmal her. Also haben wir uns entschlossen an die bezaubernde Riviera del Conero zu fahren. Da das Gebiet ein Naturpark ist, sucht man hier vergeblich nach Hotelkomplexen und direkten Strandzugängen. Der Küstenabschnitt besticht mit kleinen Buchten und überwiegendem Kiesstrand.

Sirolo sollte es sein, der Ort ist bei italienischen Touristen sehr beliebt und hat eine nette Altstadt mit hübschen kleinen Geschäften, netten Bars und Restaurants. Die Aussicht aus dem höher gelegenen Ort, auf das Meer, ist ganz wunderbar – besonders zum Sundowner auf den Bänken am Dorfplatz.

Eine wirklich nette Unterkunft haben wir in dem B&B Maré camere bei Veronica und Ihrem Bruder gefunden. Die Beiden führen gemeinsam dieses B&B, was aus 2 Häusern und ca.12 Schlafzimmern besteht. Jedes Haus hat eine eigene Küche, in der man sowohl den Kühlschrank nutzt, als auch kleine Dinge problemlos zubereiten kann. Für das, für italienische Verhältnisse, wirklich reichhaltige Frühstück gibt es einen großen gemeinsamen Raum. Über den Link oben gelangt Ihr direkt auf die Internetseite, wir haben sie über booking. com gefunden.

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Da man mit dem Auto nicht an die schönen Buchten fahren kann und der Fußweg anstrengend ist, da viele Höhenmeter zu überwinden sind, sind wir dem Tipp von Veronica gefolgt und haben den Shuttle von da SILVIO ausprobiert. Man ruft dort einfach an, wenn man abgeholt werden möchte. Für 20 Euro holen und bringen sie Euch bis vor die Tür und Ihr habt noch 2 Liegen und einen Sonnenschirm inklusive.  Nur die letzten Stufen zum Strand hinunter müsst Ihr dann noch selbst bewältigen. Da SILVIO hat natürlich die komplette Strandhoheit, denn neben den Liegen gehören ihm sowohl die Strandbude unten am Wasser, als auch das Strandrestaurant etwas oberhalb. Das Strandrestaurant ist mittags unbedingt einen Besuch wert. Man bekommt, neben den immer angebotenen Nudeln, frischen Fisch oder Meeresfrüchte,  und einen herrlichen Wein. Man sitzt unter einem Strohdach und hat von allen Tischen durch die offenen Seiten, einen wirklich wunderbaren Blick hinunter auf das Meer. Achtung, hier spricht wirklich niemand englisch und die Gerichte findet man auch nicht unbedingt im Dictionary. Wir haben uns das Essen an den anderen Tischen angesehen und bestellt, worauf wir Lust hatten. So sind wir zu einer Art sehr leckerem Eintopf gekommen, mit Garnelen, verschiedenen Muscheln und Calamari in einem würzigen Sud.

Da wir das Wandern sehr mögen, haben wir uns entschlossen einem Tipp unter der Hand nachzugehen und den berühmten Strand der 2 Schwestern ( le due sorelle) zu erwandern. Offiziell ist dieser Strand  nur noch von der Wasserseite aus zu erreichen. Seit auf dem wirklich steilen Weg durch die Klippen Touristen abgestüzt sind, ist der Weg offiziell geschlossen. Inoffiziell klettern dort allerdings durchaus Menschen in Richtung oder aus Richtung des Strandes kommend herum. Man findet den Einstieg über den Passo di Lupo. Der Weg ist nur auf eigene Gefahr betretbar und Ihr solltet absolut schwindelfrei und trittsicher sein. Die Ausblicke sind fantastisch und der Strand ist wirklich nett und unberührt.

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Im September und Oktober gibt es in den Dörfern reihum Weinfeste. Das solltet Ihr Euch unbedingt ansehen, wenn Ihr um die Zeit da seit. Das ganze Dorf steht Kopf und es ist wirklich sehr italienisch – quasi touristenfreie Zone.

Im nächsten Post gibt es noch ein paar Tipps zu Perugia, Siena und Florenz.

 

In den Marken!

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen 2 Tage Strand anzuschließen und dafür Richtung Adria zu fahren. Pesaro haben wir gelesen, ist nicht so massentouristisch wie die bekannten und überlaufenen Orte Rimini oder Riccione. Auf dem Weg dorthin, an Bologna vorbei, hat uns der Mittagshunger eine wunderbare Osteria ausprobieren lassen. Sie ist in Imola beheimatet, den Namen kennt man vielleicht von der dortigen Rennstrecke, aber sicher nicht als netten Ort. Die Osteria ist auf jeden Fall den Abstecher wert. Die Osteria del vicolo nuovo hat ihre Aussenplätze tatsächlich in einer kleinen vicolo. Die Tische und Stühle stehen quer über die kleine Straße, man sitzt zwischen efeubewachsenen Mauern und unter großen weissen Schirmen. Das Essen auch hier ein absolutes Highlight zu sehr erschwinglichen Preisen. Getrunken haben wir einen sehr sehr guten regionalen Bio Chardonnay und dabei die totale Entschleunigung genossen.

Weiter Richtung Pesaro führt der Weg durch den ein oder anderen Küstenort an der Adria. Für uns waren die Orte eher etwas zum Abgewöhnen und der Argwohn, dass es in Pesaro plötzlich anders aussehen sollte war groß. Und so war es auch, es gibt ganz hübsche Straßen und tolle Häuser in Pesaro, aber die vorderste Strandreihe besteht eben doch aus den typischen großen weissen Hotelkästen. Nachdem wir es in Imola so schön hatten, haben wir beschlossen auf gar keinen Fall den Italieneindruck durch diese Riesenhotels zu trüben und sind weitergefahren. Da es schon gen Abend ging und wir noch ohne Unterkunft da standen, sind wir einfach mal dem 1. Tipp üner Trip advisor gefolgt. Ein wunderschönes Landhotel, die Villa Cattani Stuart. Sie liegt ganz in der Nähe in den Hügeln oberhalb von Pesaro. Auch dieser Tipp muss hier unbedingt Erwähnung finden, wir haben zwei total entspannte Tage dort verbracht. Die Zimmer sind eher eine Mischung aus funktionellem Seminarhotel mit etwas Plüsch, aber der Service, die Gärten, der Pool, der Blick in die Landschaft bis hinunter zu Meer, die alte Villa, die dazu gehört, und das Frühstück sind absolut fantastisch. Und das alles zu einem Zimmerpreis von 100 Euro die Nacht. Wer ein paar Tage Besichtigungspause braucht, ist hier auf jeden Fall richtig gut aufgehoben.

Nachdem wir uns einen ganzen Tag faul auf der Poolliege erholt haben, war die Lust auf Entdeckung wieder frisch und uns hat es weiter gezogen. Tiefer in den Marken, im Landesinneren, sind wir in Fossombrone gelandet. Der Ort ist nicht wirklich gastfreundlich, aber er liegt ganz gut, um in der Umgebung Touren zu machen. Gestrandet sind wir dort eigentlich nur, weil wir Samuele gefunden haben. Samuele Santi war für 2 Tage unser Vermieter im B&B Camere con Vista. Leider gibt es keine eigene homepage, aber über booking.com findet Ihr ihn schnell. Samuele ist Architekt, Künstler und Designer und umwerfend nett. Das Haus hat 2 Zimmer die er vermietet, ein 4- Bett Zimmer zur Straße mit selbst gestalteten Fresken und ein Zimmer zum Fluß mit einem wunderbaren Ausblick auf den Fluß und die Hügel. Er selbst wohnt dort nicht, sondern arbeitet im Erdgeschoß. Die Bäder sind komplett neu, alles ist sehr sauber und gepflegt. Das ist der Blick aus dem Schlafzimmer und aus dem Bad:

Camere con Vista

Bucht unbedingt das 2 Bett Zimmer, das andere Zimmer geht zur Straße und ist sehr laut. Das Haus liegt so nah an der Straße, dass es quasi keinen Gehweg gibt. Nebenan ist eine kleine sehr nette Bar, dort gibt es ein paar Parkplätze für das Auto.

In der Umgebung von Fossombrone lohnt sich eine Rundtour nach Urbino, Urbania, Cagli, Corinaldo und Mondavio. Urbino ist eine mittelalterlich anmutende Studentenstadt. Alles ist sauber und restauriert mit einem sehr schönen Dom. Urbania ist etwas lebhafter und nicht ganz so museumshaft. Cagli ist kein muss, aber der Weg von Cagli nach Corinaldi bietet unheimlich schöne Ausblicke und Mondavio ist wie dem Mittelalter entsprungen. Eine komplett intakte Stadtmauer inklusive der Wehrtürme umgibt diese kleine Stadt.

Einen Tipp für Fossombrone habe ich noch für Euch. Ihr habt ja schon gelesen, dass unsere Reise auch sehr viel mit Essen zu tun hat. Wir haben uns trotzdem darauf beschränkt möglichst nur einmal essen zu gehen, falls das mittags der Fall war, haben wir abends oft ein Picknick gemacht. Käse, Wein, etwas Schinken und Obst gibt es unterwegs in einem der kleinen Lebensmittelläden wunderbar zu kaufen. Hier nochmal der Hinweis auf ein gutes Dictionary, denn gerade in den abgelegenen Städtchen, kommt man sonst nur mit Händen und Füßen weiter. Stellen für ein romantisches Picknick findet man viele, ob auf einer Mauer hoch über der Stadt im untergehenden Sonnenlicht, am Wasser bei Kerzenlicht oder wie z.B. hier, auf einer kleinen Lichtung mit einem Traumblick in die Berge.

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Den Platz findet Ihr, wenn Ihr zur santuario Beato Benedetto, colle dei cappuccini hoch fahrt. Die kleine Kirche tront hoch oberhalb von Fossombrone und man hat einen wahnsinnigen Weitblick. Ist das Wetter klar, kann man sogar das Meer erahnen. Der Picknickplatz ist kurz unterhalb der Kirche. Auf dem Weg dorthin kommt man direkt daran vorbei.

Das war’s für uns aus den Marken. Im nächsten Post geht es ans Meer und zwar an die traumhafte Riviera del Conero.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine wunderbare Italienreise liegt hinter uns.

Da es so wunderschön war, möchte ich unbedingt einige Sachen mit Euch teilen. Vielleicht inspiriert Euch ja der ein oder andere Tipp oder bereichert Eure Route. 14 Tage, über 2.000 Kilometer und ungefähr 10 verschiedene Betten später, bin ich Italien hoffnungslos verfallen. Wir habe kleine und große Städte gesehen, wahnsinnig gut und preiswert gegessen und getrunken und wunderbare Italiener getroffen. So eine überwiegende Städtereise ist natürlich nicht so entspannend wie den ganzen Tag am Strand zu liegen, aber ungleich spannender.

Vorab schon einmal zwei Tipps:

Wir haben uns das Buch Osterie d’Italia zugelegt. Darin findet Ihr aufgeteilt nach allen Regionen Italiens kleine Osterien oder Trattorien mit fantastischem regionentypischem Essen zu wirklich fairen Preisen. Wir haben fast nur nach diesen Tipps gegessen und sind nie enttäuscht worden – das Essen war immer absolut lecker.

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Und Tipp 2: Nehmt unbedingt ein italienisches Wörtebuch mit, wenn Ihr diese wunderbare Sprache nicht sprecht und wissen wollt, was Ihr bestellt. Oft gibt es die Karte nämlich nur in der Heimatsprache, wenn man Glück hat auch mal auf englisch. Aber was viel wichtiger ist, wenn die Italiener sehen, dass Du Dich bemühst Ihre Sprache zu sprechen, freuen Sie sich ungemein und das spiegelt sich natürlich auch zurück. Und ganz ehrlich, es reichen schon ein ganz paar Worte.

Um bei dem häufigen Bettenwechsel die Kosten einigermaßen im Griff zu halten und auch um es “italienisch” zu haben, haben wir uns auf Air BnB,  Bead & Breakfast oder nette Pensionen fokussiert. Gebucht hatten wir vorab nur die erste Nacht in Trient und die beiden folgenden Nächte in Verona, alles andere haben wir über booking. com oder auch mal Trip advisor von unterwegs und spontan gebucht. In Florenz haben wir die Plattform Hotel tonight super erfolgreich ausprobiert.

Wir hatten, weil das in verschiedenen Foren immer wieder zur Sprache kam, überhaupt kein Problem mit dem Auto. Weder hat es einen Kratzer mehr, noch wurde das Auto aufgebrochen oder ähnliches. In den kleineren Dörfern ist das sicher eh nicht das große Problem. Wir haben allerdings auch nur dort geparkt wo es möglich war (weisse Linien,  blaue Linien mit Parkticket, gelbe Linien signalisieren ein Parkverbot). An die Vorgaben sollte man sich halten, auch wenn der italienische Nachbar im gelben Bereich steht, nicht nachmachen, das wird teuer und im Zweifel kennt er die heimische polizia besser. In den größeren und touristischeren Städten empfiehlt es sich in ein Parkhaus zu fahren und das Auto nicht nicht einfach irgendwo abzustellen.

Unsere Route hat uns von Südtirol durch die Marken bis zur Riviera di Cónero und zurück über Umrien durch die Toskana und die Schweiz geführt.

Ich werde mehrere Posts daraus für Euch machen, damit es nicht zu textlastig wird und niemand mehr Lust hat zu lesen. Deshalb beginne ich hier mit Südtirol und zwar mit Trient und schließe Verona an.

Trient…

Suedtirol

… ist eine hübsche kleine Stadt, nur einen Katzensprung von Bozen entfernt und rundum von den südtiroler Bergen umgeben. Wir waren an einem Donnerstag dort und konnten den Markt besuchen, der sich in der ganzen Stadt ausbreitet. Hier kann man wirklich auch schöne Dinge zu günstigen Preisen erstehen. Es gibt nicht nur den sonst üblichen Ramsch – versprochen.

In Trient zu erwähnen ist unbedingt die Osteria il capello. Das Essen war so lecker, dass wir gleich zweimal da waren.

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Sie haben dort die allerbesten Spaghettie Vongole, die ich je gegessen habe. Ein sanftes verschmelzen der Aromen aus (den bereits ausgelösten) kleinen Muscheln, Petersilie, Öl, Knobi, etwas Peperoni und Petersilie – absolut fantastisch. Um die für die Region typischen kleinen canederli zu probieren, sind wir noch einmal dort gewesen, und… was soll ich sagen, es war jede Minute wert-absolut köstlich.

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Wunderbare Weine zu erschwinglichen Preisen gibt es ebenfalls. Eine echte und sehr positive Überraschung war für mich der heimische Chardonnay. Ich bin eigentlich nicht so unbedingt ein Chardonnay Fan, aber diese sind ganz anders, als ich Sie sonst kenne. Sehr leicht und fein und ist auf jeden Fall einen Trinkversuch wert.

Der Weg ist das Ziel, galt für die ganze Reise, aber dieses Stückchen Weg war einfach traumhaft. Von Trient säumen die südtiroler Berge den Weg Richtung Verona. Wir haben uns dafür entschieden den längeren Weg entlang des Gardasees zu nehmen. Man hat einen fantastischen Blick auf den See, wenn man die Bergstarße hinunter kommt.

Gardasee

Verona …

… gehört ab sofort mit zu den einigermaßen gut erreichbaren Lieblingsstädten. Wir haben mitten in der Altstadt, direkt am Adige gewohnt, sodass wir alles super zu Fuß erledigen konnten. In 5 Minuten waren wir an der Arena und damit quasi im Zentrum des veronesischen Lebens. Die Unterkunft ist auf jeden Fall einen Tipp wert:

Gebucht über Air BnB , die Gastgeberin heißt Michela Sartori und es ist ein Appartment für 2 auf der Via Filippini. So müsstet Ihr es auf der Plattform eigentlich finden können.

Air BnB Verona 

Wir haben uns für die gesamte Reise entschieden, keinen Besichtigungsmarathon zu machen, sondern uns lieber entschleunigt treiben zu lassen. So auch hier, obwohl es sicher viele lohnenswerte Museen zu sehen gibt. Dafür müssen wir einfach noch mal wieder kommen. Eine Stadtrundfahrt mit einem der offenen Busse empfiehlt sich für den Überblick und einen wunderbaren Draufblick auf jeden Fall zu machen.

Blick auf Verona

Das einzige touristische Highlight, was ich unbedingt sehen wollte war Julia’s Balkon… ja ja die ‘Briefe an Julia’ genau. Aber wie immer ist die Wirklichkeit von der Romatik unüberschaubar weit weg. Voll wie zum Feierabend in der U-bahn, haben wir gerade den (immer bevölkerten) Balkon gesehen und den Kopf der eng umlagerten Statue der Julia…

Julias Balkon Verona Julia Verona

Ein wirklich schönes und auch romantisches Erlebnis war dafür der Besuch der Arena. Gebucht hatte ich die Karten vorab schon über’s Internet. Wenn man nicht zur absoluten touristischen Hochzeit fährt, sind die Karten vor Ort aber deutlich günstiger zu erstehen. Gegeben wurde der Barbier von Sevilla, das Stück selber war jetzt nicht so mein Highlight, die Stimmen der Protagonisten aber schon. Ganz besonders ist die Athmosphäre in den oberen Rängen auf den Steinstufen. Wir haben eine Flasche Rotwein, etwas Baguette, Käse und Schinken mitgenommen (Sitzkissen nicht vergessen) und wunderbar gepicknickt und Leute beobachtet. Da man keine nummerierten Plätze hat, empfiehlt es sich mindestens eine Stunde vorher da zu sein, so gibt es auch genug Zeit für Wein und Co. An den Eingängen stehen Körbe mit kleinen Kerzen zum mitnehmen. Zu Beginn, wenn das Licht gelöscht wird, werden die Kerzen angezündet und man sitzt zwischen hunderten von kleinen Flammen. Außerdem hat, für die Romantik schlechthin, über allem ein großer runder Vollmond gestanden.

Mittags haben wir uns in einer kleinen Nebengasse ein einfaches und nettes Lokal ausgesucht, leider weiß ich den Namen nicht mehr, aber geht abseits der großen bevölkerten Straßen und sucht Euch etwas kleines nettes aus – das Essen ist garantiert lecker. Was ich unbedingt mal versuchen würde, ist ein Vin santo mit biscotti als Dessert.

Ein Tipp für eine Osteria habe ich aber doch noch. Wir waren am ersten Abend in der Osteria Mondo D’oro und es war, wie immer auf der Reise, richtig lecker. Ich würde die Küche als regional und bodenständig mit Überraschungen bezeichnen. Geschmortes Landhuhn mit Blaubeeren, Bohnencremesuppe mit Garnelen und Dill oder ein herrliches Amarone Risotto – absolut lecker.

Ach ja und zum shoppen ist Verona auch der Hammer. Schuhe, Schuhe, Schuhe, ein Eldorado! Aber auch, wie überall in Italien, Leder natürlich. Ansonsten gibt es ein schönes Geschäft neben dem anderen. Demnächst gibt es dazu einen Schuhpost im Outfitbereich.

Soviel als Auftakt, nächste Woche geht es weiter mit den Marken. Wer es nicht weiß, dass ist quasi die Wade des Stiefels.

Habt Ihr schöne Ergänzungen oder habt etwas ausprobiert freue ich mich über einen Kommentar. Ich bin natürlich gespannt, ob es Euch auch gefallen hat, oder ob Euch der ein oder andere Tipp vielleicht inspiriert hat.

 

 

 

 

 

 

 

Kurztrip nach Berlin!

24 Stunden Berlin – tolle Eindrücke.

Wir haben es uns richtig gut gehen lassen bei heißen 36 Grad.

Vom Shoppingergebnis habe ich an anderer Stelle schon berichtet.

Wenn Du in Berlin-Mitte auf der alten und neuen Schönhauser Straße shoppen gehst, lege unbedingt ein Mittagsstopp bei Monsieur Vuong ein. Die vietnamesische Küche ist absolut köstlich, frisch und nicht zu teuer. Die selbstgemachten Limonaden solltet Ihr unbedingt probieren.

Sind die Füße müde und Ihr braucht einen Kaffeestop, ist im Innenhof der Hackschen Höfe eine wunderbare Gelegenheit dazu.

Später am nachmittag kann man unter dem Dach der Ahornbäume auf dem Platz am Gendarmenmarkt das Sightseeing bei einem kühlen Glas Prosecco oder Champagner ganz entspannt ausklingen lassen.

Die angeblich besten Schnitzel der Stadt gibt es bei Lutter und Wegner, ebenfalls am Gendarmenmarkt. Die Karte ist etwas österreichisch angehaucht, das Essen schmeckt hervorragend und die Weinauswahl ist groß. Unbedingt einen Tisch bestellen, in der Weinstube sitzt man etwas rustikaler aber sehr gemütlich.

Mindestens eine Bar solltet Ihr in Berlin besuchen. Es gibt so viele verschiedene und tolle Möglichkeiten, dass die Entscheidung wo man seinen Drink nehmen möchte, richtig schwer fällt.

Für mich ist bei jedem Berlintrip die Newton Bar am Gendarmenmarkt gesetzt. Das ist bestimmt kein Geheimtipp aber immer wieder einen Besuch wert. Ich liebe es an der langen Theke zu stehen, Leute zu beobachten und den Barkeepern beim Zubereiten der Cocktails zuzusehen. Man trifft auch nicht nur auf Touristen, gegen frühen Abend nach Büroschluss finden sich eine ganze Menge Businessleute ein um den Feierabend einzuläuten.

Newton Bar

Einen Frühstückstipp muss ich noch loswerden. Wir waren am Prenzlauer Berg bei Anna Blume. Draussen unter großen Bäumen gibt es ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Frühstücksideen. Der Hingucker und Leckerschmecker ist wohl das Frühstück auf der Etagere. Absolut reichhaltig, vielfältig und lecker.

Lasst Euch von der Schlange vor der Terrasse nicht abhalten – es geht recht schnell voran, da es jede Menge Plätze gibt.

Berlin hat so viele Facetten, dass man die Stadt bei jedem Besuch ganz anders erleben kann. Dieser Besuch war etwas ruhiger und entspannter.

 

 

 

 

 

Shoppingtipp!

Schaut mal bei & other stories vorbei…

In Deutschland findet Ihr Läden in Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg und München oder Ihr schaut euch mal im onlineshop unter www.stories.de um.

Die Läden sind alle in superschönem stylischen Fabrikambiente und erstrecken sich über mehrere Etagen.

Bei & other stories handeld es sich um die Premiummarke von H&M, auch COS gehört zu der Linie.

Es gibt neben den verschiedenen Textilkollektionen auch Accessoires wie Hüte, Brillen, Tücher und Schmuck, auch Schuhe, Taschen und sogar eine eigene Beautylinie.

Die Kollektionen sind absolut modisch und für jedes Alter und jeden Stil im eigenen Look zu stylen.

Die Peelingcremes für die Hände kann man gleich vor Ort ausprobieren, sie alle duften wunberbar und die passende Handcreme sorgt für frische Hände nach dem Shoppingmarathon. Probiert das unbedingt mal aus.

Und ein Tütchen gabs natürlich auch… was da drin ist, seht Ihr in Kürze im Bereich Outfit

 

 

 

Amsterdam..

ist unbedingt eine Reise wert.

Eine unglaubliche Stadt! Spannend, lebhaft, innovativ und modern, trotzdem urig und gemütlich und mit sehr viel Charme. Du findest was immer Du möchtest.

Wir haben einen kleinen Trip unternommen um uns 2 Tage von der Stadt bezaubern zu lassen und haben ein paar Tipps für Euch mitgebracht.

Shopping wird in der niederländischen Hauptstadt groß geschrieben. Du findest neben allen bekannten Ketten wunderbare kleine und sehr individuelle Läden. Die Amsterdammer nennen die Region mit den kleinen Gassen ‘ de negen straatjes’. Hier geht es etwas hipper zu als in der Kalverstraat, Leidsestraat oder Heilige Weg, wo Du alle größeren Ketten findest.

Das Rijksmuseum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Du kannst Dir eine kostenlose App (Rijksmuseum) auf Dein Smartphone laden und unter verschiedenen Führungen die passende für Dich auswählen. Wir haben uns für die 90 minütige Highlighttour entschieden – man bekommt einen schönen Überblick über alle Bereiche. Der Eintritt ins Museum ist mit 17,50 zwar ganz ordentlich, ein Besuch lohnt aber trotzdem.

Gewohnt haben wir mitten in der City in einem typischen Stadthaus – gebucht über Wimdu oder auch AirBnB. Wer mag, kann es mal als Alternative zum Hotel versuchen. Wir haben bislang nur positive Erfahrungen damit gemacht.

Ein wirklich tolles Frühstück gibt es in der Keizersgracht 465 bei Greenwoods. Tolle Gerichte, die keinen Wunsch offen lassen. Ob Du Vegetarier bist oder ein Problem mit Gluten oder Lactose hast. Es gibt für jeden eine richtig geschmackvolle Lösung.

Für ein Mittagessen lohnt der Weg zur Bellamyplein 51 in die Foodhallen. An den zahlreichen Ständen vorbeischlendernd kann man sich kaum entscheiden ob es die Mezze Platte, die frische Pasta, Sushi, oder doch ein Burger sein soll. Du kannst Dein Essen auch mit nach draussen nehmen um es an den ‘Picknicktischen’ im Sonnenschein zu verspeisen.

Foodhallen

Vor dem Diner zum Sudowner lohnt ein Abstecher in die Skybar des Double Tree by Hilton Hotels in die Oosterdoksstraat 4.

Wir haben zwei Restaurants getestet. Beide sind auf unterschiedliche Art sehr besonders. Da wären das Lion noir in der sehr belebten Reguliersdwartstraat 28 mitten in der Stadt. Das Essen ist ein Trau und die Location total gemütlich. Es gibt einen wunderbaren Garten und tolle Drinks bei cooler Musik. Sitzen zu bleiben und noch einen der leckeren Drinks probieren lohnt sich auf jeden Fall.

 

Eine wirklich coole Location ist das Hotel de Goudfazant, etwas außerhalb der City an der Aambeeldstraat 10 mitten in einem Gewerbegebiet. Das Restautant serviert leckere Küche zu anständigen Preisen in einer alten Autowerkstatt. Absolut cool – seht selbst

An dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank an Monique aus Amsterdam für die vielen wunderbaren Tipps. Alle konnten wir nicht testen an einem Wochenende, wir müssen unbedingt noch einmal wieder kommen.