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Category Archives: Roadstories

Der Teufelsberg in Berlin…

ist ein super Tipp, wenn Ihr einen Besuch in Berlin plant!

Bis zum Ende des kalten Krieges im Jahre 1989 diente der Berliner Teufelsberg, zumindest die Kuppe des aus Kriegsschutt entstandenen Berges, der Spionage. Heute ist natürlich alles abgebaut und es finden sich nur noch die Gebäude auf dem Gelände.

Ihr könnt eine Führung buchen die Euch über die Zeit der Spionage berichtet oder einfach auf eigene Faust durch das Gelände und die Gebäude streichen.

Wir wussten gar nicht so wirklich was auf uns zukommt und sind bei einem Spaziergang dort gelandet. Man zahlt einen kleinen Betrag für den Eintritt und dann geht es los.

Hier geht es zur Website des Teufelsbergs, dort findet Ihr neben der Adresse auch historisch Wissenswertes.

Ihr könnt überall hin – nichts ist abgesperrt. Bis in die alte Kuppel hinein geht es hoch, die übrigens eine irre Akustik hat.  Der Blick aus den oberen Etagen über Berlin und weit über den Grunewald ist unglaublich! Auf dem Weg nach oben begleitet Euch Graffitikunst in jedem Winkel und an jeder freien Wand.

Mich hat der Besuch dort total beeindruckt und wer es etwas schräg mag, sollte den Besuch hier nicht verpassen.

Aber schaut selbst und macht Euch einen Eindruck:

 

 

Gefällt es Euch und würdet Ihr Euch dieses etwas andere Gesicht von Berlin ansehen?

Ich wünsche Euch einen inspirierenden Tag.

Susanne

 

 

 

 

Berlin Berlin – wir fahren nach Berlin

Im letzten Jahr habe ich Euch hier schon einmal von Berlin berichtet – diesmal war ich etwas länger da und habe ganz neue Dinge erlebt.

An meinem ersten Tag, war ich mit der Kamera in der Stadt unterwegs und habe ein paar Stylingimpressionen in den Schaufenstern für Euch eingefangen. Ein richtiger Window Shoppingtag also. Was ist in der Hauptstadt so angesagt und wie wird es präsentiert? Hängen geblieben ist bei mir unbedingt die Farbe Bordeaux (die man ja nun echt überall sieht zur Zeit), und viele viele Muster…. Hier ein kleiner Eindruck für Euch:

Die fantastischen Gebäude auf dem Weg durch die Stadt faszinieren mich immer wieder. Eine einfach ganz besondere Atmosphäre :

Bei der ganzen Lauferei, brauchte ich dringend eine kleine Pause und habe michganz stilvoll in die Lobby des Adlon gesetzt, um einen Cappuccino zu trinken. Ich sag Euch – herrlich! Man versinkt in Teppichen und Polsterstühlen und wird von unglaublich netten und aufmerksamen (schwarzbefrackten) Kellnern umsorgt. Das hat natürlich so seinen Preis – für mich war es den Besuch wert.

Nach einer halben Stunde und einem superleckeren kleinen Guglhupf statt Keks zum Cappuccino bin ich entspannt wieder aufgebrochen, um bis zum späten Mittag an der alten Schönauer Straße zu sein und bei Monsieur Vuong in der vietnamesischen Garküche ein superleckeres und frisches Curry zu essen. Der Besuch gehört einfach zum Berlinbesuch dazu.

Tja so gestärkt bin ich den ganzen Weg auch wieder zurückgelaufen – Gott sei Dank hatte ich super bequeme Schuhe an, sonst hätte ich die 16 Kilometer, die ich an dem Tag gelaufen bin wohl nicht geschafft.

Bisschen Kultur gehört natürlich auch dazu – in den Museen war ich dieses Mal nicht, aber natürlich am Jüdischen Denkmal.

Am Samstag war zumindest ein kurzer Besuch im Conceptstore Bikini am Ku’damm auf dem Programm. Bilder dazu habt Ihr in den Inspirationen schon gesehen. Hier zeig ich Euch eine ganz wunderbare und überraschende Ausstellung auf die wir im Obergeschoss zufällig gestoßen sind. Aus Papierblättern hergestellte Kostüme und sehr großformatige Bilder von Bühnendekorationen – ganz wunderbar.

Tja und nachmittags waren wir im Reichstag- bislang stand das noch nie auf meinem Berlinprogramm. Man muss sich per Mail anmelden und sollte dann auch zu der gebuchten Zeit dort sein. Besser etwas eher, es wird ganz ordentlich kontrolliert. Die Runde durch die Kuppel ist schon etwas Besonderes. Es gibt überraschende Perspektiven im Innern und einen tollen Blick über Berlin nach Aussen. Irgendwie ist es auch ein besonderes Gefühl, zumindest von oben, in den Plenarsaal schauen zu können.

Ruckzuck geht so ein Wochenende in Berlin vorbei. Da wir aber erst Sonntagabend zurückgefahren sind, haben wir den Sonntag noch einmal der Kultur gewidmet – Kultur der etwas anderen Art und sehr sehr besonders. Da das so ist, gibt es dazu einen eigenen Blogpost.

Jetzt wünsche ich Euch eine gute Zeit und lasst mich wissen, wenn Ihr einen tollen Berlin Tipp habt.

Liebe Grüße

Susanne

 

 

 

Das Grimm’s Hotel in Berlin

Letzte Woche war ich in Berlin, davon werdet Ihr im Laufe der nächsten Zeit noch mehr lesen, denn Berlin kann man einfach immer wieder total anders erleben. Hier möchte ich Euch jetzt das Grimm’s Hotel kurz vorstellen. Es ist relativ neu, hat einen super Preis, liegt recht zentral, hat 3 Sterne und absolut alles, was man für einen Citytrip braucht. Das Personal ist unglaublich nett, ob eine Buchung, ein Taxi, ein Regenschirm oder sonstige Fragen – hier wird Dir geholfen :-).

Der Name legt die Nähe zu Grimm’s Märchen nah – so haben Sie es auch konsequent in allen möglichen Details und natürlich in den sehr geräumigen und modern eingerichteten Zimmern umgesetzt.

Das Hotel liegt kurz hinterm Potsdamer Platz – ich bin zu Fuß unterwegs gewesen und habe mir die wichtigsten Ziele erlaufen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, findet in unmittelbarer Nähe aber eine U-Bahnstation..

Schaut Euch die Bilder an und urteilt selbst – mir hat es gefallen.

 

 

Wenn Ihr dort absteigt, sagt mal Bescheid, wie es Euch gefallen hat.

Herzliches

Susanne

 

Ein paar kleine Mallorcatipps…

Jaja auch ich habe ein paar kleine Mallorcatipps für Dich. Die Insel ist einfach wunderbar, wenn man abseits der Massentouristenpfade unterwegs ist. Meine heutige Roadstory führt Dich essenstechnisch in den Südwesten und shoppingtechnisch in den Südosten der Insel. Mein Lieblingsstrand liegt irgendwo dazwischen.

Noch viel mehr schöne Tipps findest Du bei meiner lieben Bloggerkollegin Kofferfisch. Schau mal hinein in diesen wunderbaren Reiseblag, der Dich durch die ganze Welt führt.

Santanyi

Märkte findest Du an jedem Tag in mehreren Ortschaften, mal mehr, mal weniger schön. Ganz besonders schön finde ich den Markt in Santanyi. Er findet Mittwochs und Samstags statt und neben Klamotten und Kunsthandwerk gibt es natürlich auch Obst, Käse Wurst und Co. Fahr aber nicht zu spät hin, gegen Mittag wird der Markt wieder abgebaut.

Auch die Geschäfte in Santanyi sind einen längeren Besuch wert. Absolut bezaubernd. Auch hier schließen die meisten in der Mittagszeit. In einem wunderschönen alten Palazzo findest Du den Laden Alegria. Hier habe ich ein ganz wunderbares Kleidchen erstanden, was Du sicher noch in einem der nächsten Posts sehen wirst. Du findest Alegria hier online. Es lohnt sich vorbei zu schauen, wenn Du in Santanyi bist.

Bei dem wahnsinnigen Angebot an Farben, Menschen, Klamotten, Gerüchen und Geräuschen tut auch eine kleine Pause ganz gut. Wir haben im Goli eine erste Frühstückspause gemacht. Wenn Du ganz durch den Laden gehst, kommst Du auf eine ganz hübsche Terrasse. Nach dem Bummel gab natürlich Tapas auf der Piazza- willst Du es etwas feiner ist das Hotel Santanyi ein toller Tipp. Die Öffnungszeiten haben uns abgehalten, zwischen 14 und 17 Uhr hatte das Hotel leider geschlossen. Es lohnt aber zu warten oder früh hin zu gehen…

Palma

Palma braucht natürlich auf jeden Fall einen längeren Stop. Ob zum Bummeln durch die Altstadt oder zum Essen nach dem Bummel oder zum Besuch der Kathedrale oder zum Treibenlassen oder zum Schiffe gucken… Hier nur ein ganz paar Tipps – es gäbe 1.000 Tipps, vor allem Hoteltipps. Um nur zwei zu nennen, das Hotel Tres oder das Brondo Architekt Hotel sind zwei sehr schöne kleine Hotels von vielen schönen.

Tapas zu essen ist natürlich ein Muss – und es gibt unglaublich viele Tapasläden. Ich liebe das Tast. Es gibt mehrere Läden – probiert einen davon mal aus- es schmeckt absolut köstlich.

Und geht unbedingt zu Rialto Living. Der Lifestyle store befindet sich in einem wunderschön restaurierten Palazzo und beherbergt neben einer Bar, Möbel, Teppiche, Kunst, Bücher, Mode, Geschirr, Stoffe und vieles mehr. Hier kannst Du Dich ewig aufhalten- der Laden allein ist schon einen Besuch wert.

Strand

Es gibt ganz wunderbare kleine Buchten, abseits der ganz großen Massen. Eine möchte ich Dir ans Herz legen. Sie befindet sich im Südwesten in der Nähe von Magaluff. Magaluff ist kein wirklich schöner Ort, sondern eben genau das was man nicht möchte Massentourismus. Die Bucht war viele Jahre ein echter Geheimtipp, weil auch nicht so leicht zu finden. Inzwischen weisen Schilder aber den Weg. Richte Dich Richtung Magaluff/ Casino und folge dann einfach den Schildern Cala Cap Falcó. Eine ganz kleine tief liegende Bucht mit wenigen Liegen. Inzwischen gibt es ein sehr cooles kleines Strandrestaurant mit tollem Essen. Leider bleibt so etwas natürlich nicht geheim, sondern ist ein bisschen zu einem Hotspot mutiert. Trotzdem ist es noch immer ganz zauberhaft. Der Service ist supernett, das Ambiente ganz locker und entspannt. Aber reservieren ist Trumpf, ab 14 Uhr bekommst Du bis in den späten Nachmittag und Abend hinein keinen Platz. Leider sind inzwischen auch die paar Liegen ständig vorreserviert. Wer also auf Nummer sicher gehen will reserviert vorab eine Liege und ein Plätzchen zum Essen. Das kannst du hier machen. Es gibt aber auch durch große Bäume reichlich Schattenplatz im Sand.

Essen in Puerto Andratx

Auch hier gibt es viele viele Restaurants zu entdecken. Drei davon stelle ich Dir hier vor:

Trespais

Das Restaurant liegt im hinteren Teil des Ortes und ganz besonders schön ist die Terrasse im Innenhof. Die Atmosphäre ist wunderschön, das Essen sehr lecker. Die Küche gehoben und eher fein. Die Preise natürlich auch – es lohnt das Menü zu essen. Sowohl preislich als auch geschmacklich :-). Hier gelangst Du zur Website.

Oliu

Das Oliu liegt kurz vor dem Ort zwar direkt an der Straße, ist aber  durch hohe Hecken schön geschützt. Auch hier findest Du eine etwas feinere Küche in einer ganz wunderbaren Umgebung. Geführt, bekocht und eingerichtet von Mallorquinern, finden sich auch zum Essen nicht nur Touristen ein. Der Koch und Inhaber Joan Porcel zaubert fantastische Gerichte mit Herz und Seele. Das Ambiente ist schlicht, modern und trotzdem sehr mallorquinisch- einfach schön. Wenn Du in der Nähe bist, lohnt sich ein Abend im oliv auf jeden Fall.

Sandro

So und nun noch der Haus und Hof Italiener. In zweiter Reihe in Puerto Antratx gelegen ist man hier in der Osteria Da Sandro ganz wunderbar und sehr italienisch. Ohne Reservierung hast Du hier keine Chance auf einen Tisch – besonders begehrt sind die mit typischen rotkarierten Decken herausgeputzten Tische draussen vor dem Restaurant auf der Straße ( Autos dürfen hier keine mehr fahren). Das Essen ist sehr lecker, besonders das Tunfischtatar und die Nudeln mit Trüffeln aus dem Parmesanlaib haben es mir angetan. Die Osteraa gibt es schon ganz lange und ich bin bislang noch nicht enttäuscht worden. Das Essen war immer lecker und auch der Service sehr nett.

Probierst Du etwas aus von den Tipps, hinterlass gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt, ob es Dir auch gefällt.

Hab einen schönen Urlaub

Susanne

 

 

Maastricht – entspannt, hübsch, quirlig, überschaubar und absolut einen Ausflug wert.

Letzte Woche habe ich einen kleinen Maastrichtabstecher gemacht. Einmal im Jahr fahren wir zu vier Freundinnen ein Wochenende zusammen weg und machen es uns nett. In diesem Jahr also Maastricht – leider nur für eine Nacht. Trotzdem haben wir in den 2 Tagen Einiges gesehen, viel geshoppt und lecker gegessen. Fahr unbedingt mal hin in diese schöne überschaubare Stadt. Der Ausflug lohnt sich auf jeden Fall. Ob zum entspannten Herumsitzen in den zahlreichen Straßencafés, zum leckeren Essen in den vielen kleinen gemütlichen Lokalen oder zum Powershoppen in den unzähligen Geschäften. Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken und dabei ist alles prima zu Fuß zu erreichen.

Ampelmaenchen

Gewohnt haben wir im Hotel Kaboom – ein sehr witziges kleines Hotel direkt am Bahnhof. Von Aussen ist es leider gar nicht schön anzusehen, aber das Konzept ist superwitzig und frech. Das Personal ist extrem freundlich, die Zimmer sehr sauber, trotz Bahnhof und Baustelle vor der Tür war es sehr ruhig und der Preis ist völlig o.k. Hier kannst Du Dir das Hotel ansehen und hier gibt es einige Bilder für den ersten Eindruck:

 

 

Zum Frühstücken kannst Du, wenn es etwas üppiger sein soll, mit einem Hotelgutschein direkt nebenan in ein relativ großes Restaurant gehen. Reicht ein kleines Frühstück, geht es mit einem Hotelgutschein direkt durch das Hotel in ein kleineres Café. Wir haben uns dafür entschieden und waren mit unserer Wahl total zufrieden.

 

 

Ein Café und ein Toastie zwischendurch ist bei unserem Powershoppingprogramm eine willkommene Unterbrechung. Unsere Ausbeute war ganz ordentlich :-).

 

 

Zum Abschluss des Shoppingtages haben wir unsere Tüten mit einem Prosecco begossen. Dafür schau Dir unbedingt das Kruisheren Hotel an. Hier kannst Du entspannt in der Bar sitzen und in den alten Gemäuern erb Getränk genießen. Schlafen und sehr gut essen kannst Du natürlich hier ebenfalls. Wenn Du das nicht möchtest, solltest Du aber unbedingt ein Getränk nehmen und Dich von der besonderen Atmosphäre einfangen lassen.

 

 

Am Sonntagabend hat es uns in ein kleines Fischrestaurant namens “O” verschlagen. Das Essen war super – deshalb auch hier der Tipp. Der Service war leider etwas speziell. Schau es Dir mal an, geschmeckt hat es wie gesagt super.

 

 

Da das Wetter absolut schön und warm war, haben wir eine kleine Bootstour auf der Maas gemacht – perfekt – in einer Stunde bekommst Du ein bisschen Historie vermittelt und sitzt schön entspannt auf Deck des gar nicht so kleinen Kanalschiffes.

 

 

Ein letzter Tipp. Vor der Heimfahrt wollten wir noch etwas essen und sind auf der Koestraat gelandet. Eine richtige “Fressmeile” – ganz hübsch rechts und links jede Menge kleine Restaurants. Wir haben und für das Il y a entschieden. Sehr nett, sehr lecker, sehr aufmerksam! Witzige Idee : Als Serviettenring haben sie einfach eine alte Tomatenmarkdose aufgeschnitten :-)

 

 

Wenn Du hinfährst, lass mich in den Kommentaren wissen, wie es Dir gefallen hat .

Viel Spaß und einen schönen Tag für Dich

Susanne

 

 

 

 

 

 

Vom Marktplausch zum Cafépläuschchen…

Das ist doch an einem freien Tag einfach das Schönste… Cafétrinken und Freunde treffen.

Hier im Fyal, geht das ganz wunderbar. Draussen sitzt es sich an großen Tischen und auf Bänken und Du kannst stundenlang zuschauen, wie Ströme von Menschen durch die Gasse vom Markt in die Stadt und zurückwandern. Die Atmosphäre hier ist sehr besonders- bewußt nicht chic gemacht, sondern ein sehr cooles Nischencafé. Münsters viele Studenten treffen hier, zumindest an den Markttagen, mit Vertretern jeden Alters zusammen.

Jeder Bretterzaun wird mit einer Bank zum zusätzlichen Sitzplatz, jedes Sitzeckchen ist zu den beliebten Zeiten belegt. Anstehen für sein Getränk muss man auch, aber das gern. Denn es geht superschnell und ist total kommunikativ.

Schaut doch mal vorbei – ein Getränk lohnt!

Der Markt in Münster ist unbedingt einen Besuch wert!

Was gibt es Schöneres als sich an einem Samstagmorgen auf dem Markt von der Pracht der Blumen entzücken zu lassen. Das frische Obst und Gemüse inspiriert ganz sicher zu einem leckeren Menü. Bei einem Bummel trifft man Freunde, genießt die Vielfalt des Angebotes und lässt sich von Farben und Gerüchen treiben. Ist der Marktkorb dann gefüllt, kannst Du Deine Sachen kostenfrei im gekühlten Taschenwagen deponieren um vielleicht noch einen Stadtbummel anzuschließen.

Was Ihr auf keinen Fall versäumen solltet, ist das kleine Frühstück bei Wolle im Schatten des Domes… Hier trifft man sich zum Plausch und Päuschen.

Weihnachten im Schnee!

  Piste,Sonne

Das war eigentlich der Gedanke. Das es in diesem Jahr mit dem Schnee nicht ganz so geklappt hat, war schade, aber auch nicht wirklich schlimm. Unsere Unterkunft und das Wetter waren so herrlich, dass wir das Fahren auf dem Kunstschnee ganz locker sehen konnten. Blitzeblau war der Himmel jeden Morgen über den weiß gefrorenen Hütten und groß und gelb die Sonne am Mittag vor der Alm zum Mittagssnack.

Huettendorf Tag

 

 Huettendorf      Wohnzimmerfenster

2 Herzen   Herz

Das Hüttendorf haben wir nun zum 2. Mal besucht, es ist eine wunderbare Alternative zum Hotel, wenn man unter sich sein und es trotzdem ein bisschen komfortabel haben möchte. Das Hüttendorf liegt in Großarl und heißt Holzleb’n. Die Hütten sind verschieden groß, unsere war mit zwei 3-Bettzimmern und zwei 2- Bettzimmern für 10 Personen ausgelegt. Sie verfügt über zwei Bäder, eine Gästetoilette, einen großen Wohn- Ess- und Küchenbereich ( mit Kaminofen), eine Sauna mit großem Ruheraum und Dusche und seit diesem Jahr über einen Hot Tube draussen auf einer extra angelegten Holzterrasse. In der heissen Wanne zu zweit unter dem Sternenhimmel bei Kerzenlicht die Skimuskeln zu entspannen, ist ebenso erholsam wie romantisch.

Auch einen Tannenbaum kann man auf Wunsch bekommen, zur Ankunft gibt es ein Jausenbrett für alle und morgens die frischen Brötchen geliefert. Wer nicht selber kochen möchte, kann aus einer Karte bestellen oder sich z.B. alle Zutaten für ein Fondue anliefern lassen.

Das Dorf liegt leider nicht mitten im Skigebiet, sondern im Tal am Rande von Großarl. Der Skibus zur Gondelbahn hält aber direkt vor der Tür, alternativ geht es auch mit Babylift und einem kurzen Fußmarsch direkt zum Lift. Bei Schnee kann man bis vor die Tür  abfahren.

Für uns ein perfekter Urlaub mit Kind und Kegel.

Das Skigebiet ist überschaubar, aber für eine Woche sicher abwechslungsreich genug. ob Anfänger oder geübt, finden kann man für jedes Level etwas. Meine Lieblingshütte ist die Wengeralm mit einer großen Sonnenterrasse und leckerem Essen. Aber es gibt noch jede Menge andere gemütliche kleine Hütten an den Pisten in denen man zum Mittag oder für ein Getränk einkehren kann.

Berge   Wengeralm

Essen Wengeralm

Ich würde den Urlaub jederzeit dort wiederholen, bestenfalls aber mit mehr Schnee als in diesm Jahr.

Women2style

So, die ersten Wochen mit unserem Blog sind um. Wir haben Bilanz gezogen und nach wie vor viel Spaß daran. Also haben wir uns entschlossen weiter zu gehen und dafür etwas aufzurüschen. Eine neue Kamera haben wir uns zugelegt, mit der wir hoffentlich nun schönere Fotos machen können als bislang. Wir hoffen Ihr habt Freude daran Euch unsere Bilder und Texte anzusehen. Wir freuen uns, wenn Ihr uns besucht. Hinterlasst uns doch mal eine Nachricht, einfach so, oder natürlich auch wenn Ihr eine Frage habt.

Herzlich Eure

Susanne & Gabriele

New York City

Tipps für NYC zu geben ist wirklich schwer, da sich der Apfel einfach zu schnell dreht. Wer also schon da war, kann jetzt weiterblättern. Ich werde eher etwas für Euch haben, wenn Ihr plant, das erste Mal den Big Apple zu besuchen. Eine Freundin hat eine sehr passende und knappe Beschreibung für New York gefunden: der wunderbare, faszinierende Moloch. Das passt wirklich gut, denn wie ein Moloch wird es Euch an vielen Ecken vorkommen, aber die Faszination ist und bleibt wunderbar.

Wohnen solltet Ihr bei einem ersten Besuch in der Nähe des Times Square, so könnt Ihr alle wichtigen Punkte zu Fuß erreichen. Wer schon häufiger da war, oder nicht mittig drin sein will, wohnt super im angesagten Meatpacking District oder in Soho. Hotelzimmer sind in der Regel sehr teuer und eher klein.

Beginnen solltet Ihr unbedingt mit einem abendlichen Bummel über den Times Square. Die Faszination ist dort unglaublich, heute sind es weniger die riesigen Plakatwände, als die unglaublich riesigen Flat Screens mit permanent bewegten Bildern. Achtung Nackensteife – man läuft einfach die ganze Zeit um sich schauend und vor allen Dingen nach oben schauend durch die Gegend. Das bleibt übrigens auch tagsüber und an anderen Stellen so, der Blick nach oben, die Fassaden hoch ist zu jeder Zeit toll.

Time Sqare NY    Skyscraper NY

Ein schöner Abschluss des Bummels ist eine Besuch auf einer der zahlreichen Roof Top Bars. Wir waren in der Nähe des Times Square in der Bar des Double Tree Hilten. Der Blick auf das Lichtermeer und nach unten auf, dank der Höhe, die allgegenwärtigen Miniaturtaxen, ist der Hammer.

RoofTopTaxi Roof Top Lichter

Eine Stadtrundfahrt ist auf jeden Fall empfehlenswert um einen Gesamteindruck zu bekommen. Tipp: versucht, wenn es passt, am Sonntag eine Stadtführung zu machen, da ist der Verkehr überschaubarer als in der Woche.

Ein Besuch der Aussichtsplatform des Empire State Buildings oder des Rockefeller Center ist ein Muss. Mir gefällt der Blick vom Rockefeller besser, da sich Manhatten unter Dir bis zum Hudson hin erstreckt. Versucht unbedingt zum Sonnenuntergang dort oben zu sein. Der Blick wird Euch nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Ca. eine Stunde Wartezeit müsst Ihr bis zum Einlass ungefähr rechnen.

Manhatten Rockefeller Blick

Am Sonntag mit dem Fahrrad durch den Central Park zu fahren ist eine schöne Alternative wenn Ihr etwas mehr sehen wollt. Zu Fuß sind die Strecken ein bisschen weit. Es gibt auch ganz schöne geführte Touren durch den Park. Wir haben den Besuch mit einem Picknick auf den Wiesen in der Sonne abgeschlossen. Aber auch die Gastronomie dort ist sehr nett.

Central Park NY Central Park

Auf dem Rückweg genehmigt Euch einen Drink in der sehr schönen Bar des Plaza an der 5th. Zurück ist ein Schaufensterbummel die 5th entlang einfach wunderbar. Hier findet sich jeder Store, der etwas auf sich hält.

The Plaza   5th Skyline

Hier im oberen Teil finden sich auch die Museen. Einen Besuch solltet Ihr unbedingt einplanen. Das Guggeheim ist, gerade auch wegen seiner eigenen runden Architektur, sehr sehenswert. Schwierig sich zu entscheiden, wenn man nicht alle ansehen möchte. Das Museum of Modern Art (MoMA) oder das Metropolitan Museum of Art sind ebenfalls eindeutige Anwärter für einen Besuch. Wir haben eine Führung im MoMA vor der eigentlichen Öffnung des Museums gebucht. Versucht das unbedingt hinzubekommen. Es ist absolut beeindruckend die Kunst für sich zu haben.

Guggenheim MoMa Blick

Für den unteren Teil Manhattens braucht es auch mindestens einen oder zwei Tage. Ganz schön ist z.B. eine U-Bahnfahrt bis runter zum Seaport und ein Spaziergang zurück Richtung Times Square, solange Euch die Füße tragen. Hier unten beginnen auch die Hubschrauberflüge, das ist natürlich eindrucksvoll, aber sie dürfen leider nicht mehr über Manhatten selbst fliegen, man fliegt also nur daran entlang.

Manhatten Hubschrauber

Den Besuch von Ellis Island und Miss Liberty haben wir uns gespart, eine Gute Alternative ist die Fähre nach New Jersey, Sie ist kostenfrei und Ihr könnt direkt hin- und zurück fahren. Sucht Euch direkt einen guten Platz draussen. Ihr habt einen tollen Blick auf  Miss Liberty und die Skyline von Manhatten.

Manhatten Schiff Miss Liberty Schiff

Zurück schlängelt Ihr Euch am Besten durch die Viertel oder Straßen die Ihr sehen wollt. Die Wall Street ist sicher ein guter Beginn, Ground zero mit dem neuen One World Trade Center und den Wasserfällen müsst Ihr Euch unbedingt ansehen. Ein Spaziergang über die Brooklynbridge ist auch ein Erlebnis. Soho mit seinen tollen Geschäften und schönen Häusern und auch Greenwich Village sind lohnenswerte Ziele auf dem Weg zurück.

One World Trade Center NY quer Wasserfälle Ground Cero Harlem Soho Fassade

Das Meatpacking District und eine Besuch der Highline lassen sich ganz gut miteinander verbinden. Die Highline ist quasi ein Park auf den Schienen der ehemaligen Transport Bahn in den Distrikt – ein tolles Projekt. Anschließend ist ein Bummel durch das abendliche Chinatown oder Little Italy ein schöner Abschluss. Im Peking Duck House, auf der 28 Mott Street, kann man sehr lecker Crispy Peking Duck essen.

Higline NY Graffity Highline NY Krebse Chinatown China Town

Frühstücken geht Ihr am Besten in einem Diner um die Ecke, inzwischen gibt es neben dem klassischen Bagel mit Ei und Speck auch gute Läden, die Organic food anbieten.

Frühstück in NY

Essen gehen in New York ist, wenn Ihr schön essen gehen wollt, sehr teuer, denn in der Regel kommen zu den ausgewiesenen Preisen noch Tax und Trinkgeld oben drauf. Es gibt wirklich alles was das Herz begehrt. Worauf immer Ihr Lust habt, Ihr werdet eine riesige Auswahl davon finden. Wenn es Abends mehr als ein Diner sein soll, ist es ratsam einen Tisch zu bestellen, vor allen Dingen, wenn Ihr mehr als 2 oder 3 Personen seid. Warten kann man in der Regel an der Bar.

Es gibt sicher viele 1.000 Arten New York kennen zu lernen. Und bei jedem Besuch gibt es wieder Neues zu entdecken. Hier habt Ihr ein recht rundes Gesamtpaket für 4-5 Tage und gewinnt einen schönen ersten Eindruck.