Suche

Category Archives: Roadstories

Auf nach Paris…

so haben wir uns das gedacht und zack – gemacht.

Sehr sehr früh morgens an einem Mittwoch haben wir in Essen den Thalis bestiegen und waren zum Frühstück nach ca. 4 Stunden schon in der Stadt der Mode.

Mit dem Thalis entspannt nach Paris

Die Zugfahrt hat mich absolut positiv überrascht. Zu jedem Ticket gehört auch ein Sitzplatz!! Nichts mit Reservierungsgebühren und dann wird der Zug gewechselt und die Reservierung ist weg… Alles war irgendwie einfach und locker. Bequem sitzt man auch in den dicken rot und pink bezogenen Sesseln… die Ansagen wechseln je nach Bahnhof von Deutsch über Belgisch zu Französisch. Ich hab mich SEHR international gefühlt ;-).

Ruck zuck standen wir schon am Garde du Nord in der Taxenschlange Richtung Maraisviertel. Ein kleines nettes Hotel, mitten im lebhaften Shopping- und Ausgehviertel war unser Ziel.

Glitzernde Luxustempel

Da wir ja viel Mode sehen wollten und die Zeit in der Fremde immer so rast, haben wir nur schnell die Koffer abgestellt und sind direkt losgelaufen. Als würden wir es jeden Tag machen – mal schnell ein Carnet gekauft (10-er Billett für die öffentlichen Verkehrsmittel), in die U- Bahn – umsteigen .. alles kein Problem. Und dann – eintauchen in die bunte Welt der Kaufhäuser. Das sind noch Kaufhäuser!! Luxustempel ist da so ein Begriff, der an der Stelle  absolut angebracht ist. Zu müde, um anzuprobieren, haben wir uns ganz der visuellen Verführung hingegeben.

Gucken macht hungrig – also sind wir, schon ganz alte Hasen, in den Bus gehüpft und rasch ins Maraisviertel zurückgefahren.

Essen wie “Gott in Frankreich”?

Asiatisch dachten wir ist immer eine gute Wahl, in diesem Fall leider falsch gedacht. Naja! Überhaupt das Essen. Da sind doch die Franzosen so berühmt für Ihre tolle Küche, das sicher auch zurecht, aber das zu wirklich exorbitanten Preisen.

Hier mal ein paar kleinere Stimmungsbildchen für Euch:

 

 

Wir haben auch beim kleinen Laden um die Ecke super positive Erfahrungen gemacht , sehr nett und bemüht, leckerer Wein, Essen auch ganz o.k., aber überwiegend war das mit der Freundlichkeit so eine Sache. Ist ja jetzt nur meine Einzelerfahrung und “hüte Dich vor Verallgemeinerungen”, aber gemacht hab ich sie nunmal die Erfahrung, dass in Bezug auf die gastronomische Freundlichkeit dem Gast gegenüber noch deutlich Luft nach oben ist…dafür haben Sie leckere Weine :-)

 

Die Königin der Glitzertempel

 

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Galerie … Lavayette natürlich.  Der Königin der Glitzertempel haben wir quasi einen ganzen Tag gewidmet. Naja – hinlaufen (für die Frischluft) Essen gehen (wie gesagt gucken macht hungrig) und mit den U Bahnen retour, da ist so ein Tag schon mal schnell vorbei…

Also hinein in das Kaufhaus aller Kaufhäuser.  Und – whohoo! Da schlägt das Mädchenherz höher. Was ein Angebot, da gibt es nichts was es nicht gibt – unglaublich. Wir haben uns also tapfer durch alle Abteilungen geschlagen um uns live anzusehen, was sonst überwiegend in Hochglanzmagazinen an den Models zu sehen ist. Denn auch in Straßenbild von Paris sieht es deutlich normaler aus als jetzt hier zwischen all den bunten Farben und Mustern.

Wenn ich ein Fazit des Gesehenen ziehen möchte – was kommt in diesem Frühjahr und Sommer zu uns, dann vielleicht  “Alles kann – nichts muss und bitte überhaupt von allem und viel!”  Muster, Glitzer, Rüschen, Schleifen, Farbe und alles bunt gemixt.

Schaut selbst:

 

 

Bunt oder? Auf der einen Seite ist alles ganz einfach – zieh an was immer Dir gefällt und behaupte es ist hip :-) Auf der anderen Seite macht es die Vielfalt nicht leichter, einen Weg für sich zu finden, wenn man nunmal nicht so bunt und extravagant unterwegs ist. Gott sei Dank gibt es aber auch ein paar schlichtere Kollektionen.

Ich hab mir nach Paris vorgenommen, einfach mal mutiger zu sein und zu tragen, was mir eben gefällt. Alt genug sind wir ja, um schrill zu sein, oder eben auch nicht – sondern einfach nur wir selbst zu sein..

Ach und das Wichtigste – Schuhe!! Eine ganze riesige Etage voller Schuhe – wenn ich etwas kaufen wollte in Paris, dann eigentlich Schuhe – hab ich nicht gemacht… nichts was mein Herz hätte höher schlagen lassen, oder so neu und ungewöhnlich, dass ich zugreifen musste. Auch hier bestätigt sich, was ich schon in Düsseldorf auf der Schuhmesse gesehen habe: Alles geht irgendwie – Sneaker, flach, hoch, Plateau, spitz, eckig, rund, Heel, Blockabsatz, Pfennigabsatz, schlicht, mit Glitzer, mit Stickerei, Samt, Stoff , Keilabsatz… alles steht zur Auswahl.

 

 

So viel Eindrücke auf so engem Raum  – da bleibt nicht viel zu zu sagen.

 

Auf jeden Fall war uns am letzten Tag, der ja auch nur ein halber war, da der Thalis uns wieder in  heimatliche Gefilde bringen sollte, nicht mehr nach Glitzerwelt. Aber trotzdem noch immer nach Klamotten – wer hätte das gedacht? So sind wir Kreuz und Quer ein bisschen durchs Maraisviertel gestreift und haben uns die kleineren Boutiquen angesehen.

 

 

Tja und dann war die Zeit viiiel zu schnell wieder vorbei und wir mit unserem Koffer wieder am Garde du Nord in der Schlange zum Thalis.

Falls Ihr auch mal plant mit dem Zug nach Paris zu fahren, solltet Ihr wissen, dass vor dem Einstieg in Paris alle Koffer durchleuchtet werden – ähnlich wie am Flughafen- rechnet also lieber ein bisschen mehr Zeit dafür ein.

Ich hoffe der kleine Ausflug in die glitzernde Modewelt von Paris hat Euch gefallen.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche

Bleibt gesund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MerkenMerken

MerkenMerken

Heute möchte ich Euch ein ganz wunderbares kleines Hotel vorstellen. Das Alpenland in Lech.

Über die Weihnachtstage sind wir für ein paar Tage in den Urlaub gefahren. Abseits der Weihnachtshektik die Berge und den Schnee geniessen – das war der Plan. Mit dem Schnee hat’s ein bisschen gehapert dieses Jahr, ansonsten ist der Plan voll aufgegangen. Weihnachten unter einem fremden Tannenbaum und nicht in den heimischen vier Wänden, ist ja so eine Sache und nicht immer ganz einfach, wenn es emotional wird.

 

 

Wir haben es in diesem Jahr absolut richtig gemacht – im Hotel Alpenland war es genau so, wie wir und das gewünscht haben. Das Hotel wird von der Familie Jochum geführt – ein echter Familienbetrieb. Und hier ist das Wort wirklich Programm, die Atmosphäre absolut familiär und vertraut.

Wir waren ja nun das erste Mal dort, ansonsten fanden sich neben der Familie nur jahrelange Stammgäste unter dem Tannenbaum. Wir wurden direkt wärmstens aufgenommen. Ein Weihnachten, so warm und familiär, wie man es sich nur vorstellen kann, abseits des eigenen Wohnzimmers.  Es wurde gesungen und vorgelesen und alles bei selbstgebackenen Keksen und Champagner.

 

 

Mama Jochum führt das Hotel mit unglaublichem Charme und ist, trotz Ihrer 80 Jahre (auf die man im übrigen nicht kommen würde, Sie sieht gute 15 Jahre jünger aus), immer und überall präsent. Ihr Sohn Philipp steht ihr in Sachen Charme nichts nach und sorgt jederzeit mit einem lockeren Spruch für gute Stimmung. Seine Frau Sandra und die beiden 1 und 5 Jahre alten Söhne komplettieren die bezaubernde Familie.

Erwähnen muss ich unbedingt noch das Essen. Philipp ist eigentlich Koch und hat viele Jahre für ein Formel1 Team gekocht. Wer also gerne isst, ist hier genau an der richtigen Adresse, denn er legt gemeinsam mit dem Küchenchef durchaus noch selbst Hand an das Menü.

 

 

Das Essen lässt keine Wünsche offen und ist so gut portioniert, dass man zwar wunderbar gesättigt, aber nicht übervoll vom Tisch aufsteht. Das die Hose am Ende des Urlaubs trotzdem spannt, liegt nicht zuletzt an den exzellenten Weinen, oder vielleicht auch an dem ein oder anderen Kaltgetränk, was wir an der gemütlichen kleinen Bar nach dem Skifahren oder gar nach dem Essen noch zu uns genommen haben.

dscn9418

Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet, mit allem was man für einen entspannten Urlaub so braucht. Und die Betten so bequem, warm und irgendwie federleicht, dass der Schlaf nie lange auf sich warten ließ.

Der neu gestaltete Saunabereich ist modern und stylisch und fällt für ein 17 Zimmer Hotel angenehm großzügig aus.

 

 

Ich kann es Euch nur empfehlen, wer einen Urlaub an den Arlberg plant sollte sich unbedingt das Alpenland ansehen. Wir kommen auf jeden Fall wieder. In diesem Sommer ist in Lech Musikfest – eine wunderbare Gelegenheit zu wandern, das Hotel und das nur alle 4 Jahre stattfindende Trachtenfest zu genießen.

Hier kommt Ihr direkt zur Website des Alpenland.

Ein paar Lechimpressionen habe ich natürlich auch noch für Euch:

 

 

Der Slogan  “Das Feine Kleine” hat sich für uns absolut bestätigt. Ich würde es noch um gemütlich und familiär ergänzen… aber das hab ich ja schon gesagt :-)

Wenn Ihr hinfahren solltet in das Alpenland nach Lech, bestellt liebe Grüße und lasst  Euch von Philipp und seiner Familie verwöhnen.

Habt es schön heute

Susanne

 

MerkenMerken

München – meine zweite Heimat

Zur Adventszeit ist München wunderbar. Voller Lichter und kleiner Weihnachtsmärkte.

titel

Ich war schon immer häufig in München – einfach weil mir die Stadt und vor allen Dingen das Umland so gut gefallen.

Jetzt hat sich seit ein paar Jahren die Besuchshäufigkeit gesteigert – zum einen ist mein Mann beruflich viel dort und ich fahre ganz regelmäßig und gerne für ein langes Wochenende mit und zum anderen ist meine jüngste Tochter seit ein paar Jahren in München – es gibt also genügend Gründe um immer und immer wieder hin zu fahren. Tipps für München wird es in Abständen also häufiger geben.

Ich fange heute mal mit zwei Tipps an, die auch ich bekommen habe und zwar von den lieben BeFiftys. Sie schreiben zu dritt einen ganz wunderbaren Blog unter https://www.befifty.de. Schaut mal hinein, es lohnt sich…

Also der erste Tipp der lieben Beate, mit der habe ich mich nämlich in München auf einen gaaanz langen Café getroffen…

beate-susanne-women2style-muenchen

…der führt Euch ins Münchner Stadtmuseum. Dort läuft noch bis zum 15. Januar die Fotoausstellung Shoot!Shoot!Shoot! Ihr findet ganz wunderbare Bilder aus der Nicola Ernie Collection. Eine tolle Ausstellung, der Besuch lohnt sich unbedingt – man kann so richtig in die Zeit der 60-er und 70er Jahre eintauchen. Absolut sehenswert. Danke für den Tipp liebe Beate.

 

 

Da Museumslaufen ja hungrig macht, sind wir im Anschluß, Beates Tipp folgend, um die Ecke am Sebastiansplatz in die kleine Pizzeria Grano gegangen. Absolut herrlich – so typisch italienisch, dass sich sofort Urlaubsgefühle einstellen. Die Pizza ist der Hammer, mit unsagbar dünnem und knusprigem Boden. Ich habe leider keine Internetadresse gefunden, aber sie hat von 12 – 22.30 geöffnet und wirklich so wenig Tische, dass Ihr einen bestellen solltet. Das geht unter 089 23269939.

 

 

Dann gibt es noch einen Tipp von mir. Ich bin schon sehr oft dort gewesen, der Tipp kam aus dem damals studentischen Umfeld meiner Tochter. Geht bei Eurem nächsten München Besuch unbedingt zur TU München. Dort auf dem Dach des Vorhoelzer Forum der Fakultät für Architektur gibt es ein kleines Café – ursprünglich für die ansässigen Studenten gedacht hat es sich zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Ihr solltet also etwas Zeit mitbringen, denn man stellt sich geduldig in die immer lange Schlange, um an sein Getränk oder seinen Snack zu kommen. Das Anstehen ist mitunter auch ganz unterhaltsam, denn es findet sich dort eine wunderbare Mischung von Studenten, Eltern, Touristen und Einheimischen. Und die Aussicht auf der Terrasse entschädigt für jedes Anstehen sowieso. Bei schönem Wetter könnt Ihr bis in die Berge sehen.

 

 

Der Tipp für die Weihnachtsmärkte ist natürlich jetzt so eine Woche vor Weihnachten etwas knapp, aber vielleicht schon für das nächste Jahr eine Idee. Der Weihnachtsmarkt im Innenhof des Residenz Theaters ist richtig schön und immer sehr belebt. Auch der kleine Mittelalter Markt in der Nähe des Odeonsplatzes ist ganz entzückend – der Würzwein mit Amaretto schmeckt mal richtig lecker.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen und entspannten 4. Advent. Und wenn Ihr einen Citytrip nach München plant, schaut mal im Blog unter Roadstories oder Inspirationen vorbei – da gibt es schon jetzt ein paar Tipps für Euch.

Bis nächste Woche

Susanne

 

 

 

MerkenMerken

Der Teufelsberg in Berlin…

ist ein super Tipp, wenn Ihr einen Besuch in Berlin plant!

Bis zum Ende des kalten Krieges im Jahre 1989 diente der Berliner Teufelsberg, zumindest die Kuppe des aus Kriegsschutt entstandenen Berges, der Spionage. Heute ist natürlich alles abgebaut und es finden sich nur noch die Gebäude auf dem Gelände.

Ihr könnt eine Führung buchen die Euch über die Zeit der Spionage berichtet oder einfach auf eigene Faust durch das Gelände und die Gebäude streichen.

Wir wussten gar nicht so wirklich was auf uns zukommt und sind bei einem Spaziergang dort gelandet. Man zahlt einen kleinen Betrag für den Eintritt und dann geht es los.

Hier geht es zur Website des Teufelsbergs, dort findet Ihr neben der Adresse auch historisch Wissenswertes.

Ihr könnt überall hin – nichts ist abgesperrt. Bis in die alte Kuppel hinein geht es hoch, die übrigens eine irre Akustik hat.  Der Blick aus den oberen Etagen über Berlin und weit über den Grunewald ist unglaublich! Auf dem Weg nach oben begleitet Euch Graffitikunst in jedem Winkel und an jeder freien Wand.

Mich hat der Besuch dort total beeindruckt und wer es etwas schräg mag, sollte den Besuch hier nicht verpassen.

Aber schaut selbst und macht Euch einen Eindruck:

 

 

Gefällt es Euch und würdet Ihr Euch dieses etwas andere Gesicht von Berlin ansehen?

Ich wünsche Euch einen inspirierenden Tag.

Susanne

 

 

 

 

Berlin Berlin – wir fahren nach Berlin

Im letzten Jahr habe ich Euch hier schon einmal von Berlin berichtet – diesmal war ich etwas länger da und habe ganz neue Dinge erlebt.

An meinem ersten Tag, war ich mit der Kamera in der Stadt unterwegs und habe ein paar Stylingimpressionen in den Schaufenstern für Euch eingefangen. Ein richtiger Window Shoppingtag also. Was ist in der Hauptstadt so angesagt und wie wird es präsentiert? Hängen geblieben ist bei mir unbedingt die Farbe Bordeaux (die man ja nun echt überall sieht zur Zeit), und viele viele Muster…. Hier ein kleiner Eindruck für Euch:

Die fantastischen Gebäude auf dem Weg durch die Stadt faszinieren mich immer wieder. Eine einfach ganz besondere Atmosphäre :

Bei der ganzen Lauferei, brauchte ich dringend eine kleine Pause und habe michganz stilvoll in die Lobby des Adlon gesetzt, um einen Cappuccino zu trinken. Ich sag Euch – herrlich! Man versinkt in Teppichen und Polsterstühlen und wird von unglaublich netten und aufmerksamen (schwarzbefrackten) Kellnern umsorgt. Das hat natürlich so seinen Preis – für mich war es den Besuch wert.

Nach einer halben Stunde und einem superleckeren kleinen Guglhupf statt Keks zum Cappuccino bin ich entspannt wieder aufgebrochen, um bis zum späten Mittag an der alten Schönauer Straße zu sein und bei Monsieur Vuong in der vietnamesischen Garküche ein superleckeres und frisches Curry zu essen. Der Besuch gehört einfach zum Berlinbesuch dazu.

Tja so gestärkt bin ich den ganzen Weg auch wieder zurückgelaufen – Gott sei Dank hatte ich super bequeme Schuhe an, sonst hätte ich die 16 Kilometer, die ich an dem Tag gelaufen bin wohl nicht geschafft.

Bisschen Kultur gehört natürlich auch dazu – in den Museen war ich dieses Mal nicht, aber natürlich am Jüdischen Denkmal.

Am Samstag war zumindest ein kurzer Besuch im Conceptstore Bikini am Ku’damm auf dem Programm. Bilder dazu habt Ihr in den Inspirationen schon gesehen. Hier zeig ich Euch eine ganz wunderbare und überraschende Ausstellung auf die wir im Obergeschoss zufällig gestoßen sind. Aus Papierblättern hergestellte Kostüme und sehr großformatige Bilder von Bühnendekorationen – ganz wunderbar.

Tja und nachmittags waren wir im Reichstag- bislang stand das noch nie auf meinem Berlinprogramm. Man muss sich per Mail anmelden und sollte dann auch zu der gebuchten Zeit dort sein. Besser etwas eher, es wird ganz ordentlich kontrolliert. Die Runde durch die Kuppel ist schon etwas Besonderes. Es gibt überraschende Perspektiven im Innern und einen tollen Blick über Berlin nach Aussen. Irgendwie ist es auch ein besonderes Gefühl, zumindest von oben, in den Plenarsaal schauen zu können.

Ruckzuck geht so ein Wochenende in Berlin vorbei. Da wir aber erst Sonntagabend zurückgefahren sind, haben wir den Sonntag noch einmal der Kultur gewidmet – Kultur der etwas anderen Art und sehr sehr besonders. Da das so ist, gibt es dazu einen eigenen Blogpost.

Jetzt wünsche ich Euch eine gute Zeit und lasst mich wissen, wenn Ihr einen tollen Berlin Tipp habt.

Liebe Grüße

Susanne

 

 

 

Das Grimm’s Hotel in Berlin

Letzte Woche war ich in Berlin, davon werdet Ihr im Laufe der nächsten Zeit noch mehr lesen, denn Berlin kann man einfach immer wieder total anders erleben. Hier möchte ich Euch jetzt das Grimm’s Hotel kurz vorstellen. Es ist relativ neu, hat einen super Preis, liegt recht zentral, hat 3 Sterne und absolut alles, was man für einen Citytrip braucht. Das Personal ist unglaublich nett, ob eine Buchung, ein Taxi, ein Regenschirm oder sonstige Fragen – hier wird Dir geholfen :-).

Der Name legt die Nähe zu Grimm’s Märchen nah – so haben Sie es auch konsequent in allen möglichen Details und natürlich in den sehr geräumigen und modern eingerichteten Zimmern umgesetzt.

Das Hotel liegt kurz hinterm Potsdamer Platz – ich bin zu Fuß unterwegs gewesen und habe mir die wichtigsten Ziele erlaufen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, findet in unmittelbarer Nähe aber eine U-Bahnstation..

Schaut Euch die Bilder an und urteilt selbst – mir hat es gefallen.

 

 

Wenn Ihr dort absteigt, sagt mal Bescheid, wie es Euch gefallen hat.

Herzliches

Susanne

 

Ein paar kleine Mallorcatipps…

Jaja auch ich habe ein paar kleine Mallorcatipps für Dich. Die Insel ist einfach wunderbar, wenn man abseits der Massentouristenpfade unterwegs ist. Meine heutige Roadstory führt Dich essenstechnisch in den Südwesten und shoppingtechnisch in den Südosten der Insel. Mein Lieblingsstrand liegt irgendwo dazwischen.

Noch viel mehr schöne Tipps findest Du bei meiner lieben Bloggerkollegin Kofferfisch. Schau mal hinein in diesen wunderbaren Reiseblag, der Dich durch die ganze Welt führt.

Santanyi

Märkte findest Du an jedem Tag in mehreren Ortschaften, mal mehr, mal weniger schön. Ganz besonders schön finde ich den Markt in Santanyi. Er findet Mittwochs und Samstags statt und neben Klamotten und Kunsthandwerk gibt es natürlich auch Obst, Käse Wurst und Co. Fahr aber nicht zu spät hin, gegen Mittag wird der Markt wieder abgebaut.

Auch die Geschäfte in Santanyi sind einen längeren Besuch wert. Absolut bezaubernd. Auch hier schließen die meisten in der Mittagszeit. In einem wunderschönen alten Palazzo findest Du den Laden Alegria. Hier habe ich ein ganz wunderbares Kleidchen erstanden, was Du sicher noch in einem der nächsten Posts sehen wirst. Du findest Alegria hier online. Es lohnt sich vorbei zu schauen, wenn Du in Santanyi bist.

Bei dem wahnsinnigen Angebot an Farben, Menschen, Klamotten, Gerüchen und Geräuschen tut auch eine kleine Pause ganz gut. Wir haben im Goli eine erste Frühstückspause gemacht. Wenn Du ganz durch den Laden gehst, kommst Du auf eine ganz hübsche Terrasse. Nach dem Bummel gab natürlich Tapas auf der Piazza- willst Du es etwas feiner ist das Hotel Santanyi ein toller Tipp. Die Öffnungszeiten haben uns abgehalten, zwischen 14 und 17 Uhr hatte das Hotel leider geschlossen. Es lohnt aber zu warten oder früh hin zu gehen…

Palma

Palma braucht natürlich auf jeden Fall einen längeren Stop. Ob zum Bummeln durch die Altstadt oder zum Essen nach dem Bummel oder zum Besuch der Kathedrale oder zum Treibenlassen oder zum Schiffe gucken… Hier nur ein ganz paar Tipps – es gäbe 1.000 Tipps, vor allem Hoteltipps. Um nur zwei zu nennen, das Hotel Tres oder das Brondo Architekt Hotel sind zwei sehr schöne kleine Hotels von vielen schönen.

Tapas zu essen ist natürlich ein Muss – und es gibt unglaublich viele Tapasläden. Ich liebe das Tast. Es gibt mehrere Läden – probiert einen davon mal aus- es schmeckt absolut köstlich.

Und geht unbedingt zu Rialto Living. Der Lifestyle store befindet sich in einem wunderschön restaurierten Palazzo und beherbergt neben einer Bar, Möbel, Teppiche, Kunst, Bücher, Mode, Geschirr, Stoffe und vieles mehr. Hier kannst Du Dich ewig aufhalten- der Laden allein ist schon einen Besuch wert.

Strand

Es gibt ganz wunderbare kleine Buchten, abseits der ganz großen Massen. Eine möchte ich Dir ans Herz legen. Sie befindet sich im Südwesten in der Nähe von Magaluff. Magaluff ist kein wirklich schöner Ort, sondern eben genau das was man nicht möchte Massentourismus. Die Bucht war viele Jahre ein echter Geheimtipp, weil auch nicht so leicht zu finden. Inzwischen weisen Schilder aber den Weg. Richte Dich Richtung Magaluff/ Casino und folge dann einfach den Schildern Cala Cap Falcó. Eine ganz kleine tief liegende Bucht mit wenigen Liegen. Inzwischen gibt es ein sehr cooles kleines Strandrestaurant mit tollem Essen. Leider bleibt so etwas natürlich nicht geheim, sondern ist ein bisschen zu einem Hotspot mutiert. Trotzdem ist es noch immer ganz zauberhaft. Der Service ist supernett, das Ambiente ganz locker und entspannt. Aber reservieren ist Trumpf, ab 14 Uhr bekommst Du bis in den späten Nachmittag und Abend hinein keinen Platz. Leider sind inzwischen auch die paar Liegen ständig vorreserviert. Wer also auf Nummer sicher gehen will reserviert vorab eine Liege und ein Plätzchen zum Essen. Das kannst du hier machen. Es gibt aber auch durch große Bäume reichlich Schattenplatz im Sand.

Essen in Puerto Andratx

Auch hier gibt es viele viele Restaurants zu entdecken. Drei davon stelle ich Dir hier vor:

Trespais

Das Restaurant liegt im hinteren Teil des Ortes und ganz besonders schön ist die Terrasse im Innenhof. Die Atmosphäre ist wunderschön, das Essen sehr lecker. Die Küche gehoben und eher fein. Die Preise natürlich auch – es lohnt das Menü zu essen. Sowohl preislich als auch geschmacklich :-). Hier gelangst Du zur Website.

Oliu

Das Oliu liegt kurz vor dem Ort zwar direkt an der Straße, ist aber  durch hohe Hecken schön geschützt. Auch hier findest Du eine etwas feinere Küche in einer ganz wunderbaren Umgebung. Geführt, bekocht und eingerichtet von Mallorquinern, finden sich auch zum Essen nicht nur Touristen ein. Der Koch und Inhaber Joan Porcel zaubert fantastische Gerichte mit Herz und Seele. Das Ambiente ist schlicht, modern und trotzdem sehr mallorquinisch- einfach schön. Wenn Du in der Nähe bist, lohnt sich ein Abend im oliv auf jeden Fall.

Sandro

So und nun noch der Haus und Hof Italiener. In zweiter Reihe in Puerto Antratx gelegen ist man hier in der Osteria Da Sandro ganz wunderbar und sehr italienisch. Ohne Reservierung hast Du hier keine Chance auf einen Tisch – besonders begehrt sind die mit typischen rotkarierten Decken herausgeputzten Tische draussen vor dem Restaurant auf der Straße ( Autos dürfen hier keine mehr fahren). Das Essen ist sehr lecker, besonders das Tunfischtatar und die Nudeln mit Trüffeln aus dem Parmesanlaib haben es mir angetan. Die Osteraa gibt es schon ganz lange und ich bin bislang noch nicht enttäuscht worden. Das Essen war immer lecker und auch der Service sehr nett.

Probierst Du etwas aus von den Tipps, hinterlass gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt, ob es Dir auch gefällt.

Hab einen schönen Urlaub

Susanne

 

 

Maastricht – entspannt, hübsch, quirlig, überschaubar und absolut einen Ausflug wert.

Letzte Woche habe ich einen kleinen Maastrichtabstecher gemacht. Einmal im Jahr fahren wir zu vier Freundinnen ein Wochenende zusammen weg und machen es uns nett. In diesem Jahr also Maastricht – leider nur für eine Nacht. Trotzdem haben wir in den 2 Tagen Einiges gesehen, viel geshoppt und lecker gegessen. Fahr unbedingt mal hin in diese schöne überschaubare Stadt. Der Ausflug lohnt sich auf jeden Fall. Ob zum entspannten Herumsitzen in den zahlreichen Straßencafés, zum leckeren Essen in den vielen kleinen gemütlichen Lokalen oder zum Powershoppen in den unzähligen Geschäften. Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken und dabei ist alles prima zu Fuß zu erreichen.

Ampelmaenchen

Gewohnt haben wir im Hotel Kaboom – ein sehr witziges kleines Hotel direkt am Bahnhof. Von Aussen ist es leider gar nicht schön anzusehen, aber das Konzept ist superwitzig und frech. Das Personal ist extrem freundlich, die Zimmer sehr sauber, trotz Bahnhof und Baustelle vor der Tür war es sehr ruhig und der Preis ist völlig o.k. Hier kannst Du Dir das Hotel ansehen und hier gibt es einige Bilder für den ersten Eindruck:

 

 

Zum Frühstücken kannst Du, wenn es etwas üppiger sein soll, mit einem Hotelgutschein direkt nebenan in ein relativ großes Restaurant gehen. Reicht ein kleines Frühstück, geht es mit einem Hotelgutschein direkt durch das Hotel in ein kleineres Café. Wir haben uns dafür entschieden und waren mit unserer Wahl total zufrieden.

 

 

Ein Café und ein Toastie zwischendurch ist bei unserem Powershoppingprogramm eine willkommene Unterbrechung. Unsere Ausbeute war ganz ordentlich :-).

 

 

Zum Abschluss des Shoppingtages haben wir unsere Tüten mit einem Prosecco begossen. Dafür schau Dir unbedingt das Kruisheren Hotel an. Hier kannst Du entspannt in der Bar sitzen und in den alten Gemäuern erb Getränk genießen. Schlafen und sehr gut essen kannst Du natürlich hier ebenfalls. Wenn Du das nicht möchtest, solltest Du aber unbedingt ein Getränk nehmen und Dich von der besonderen Atmosphäre einfangen lassen.

 

 

Am Sonntagabend hat es uns in ein kleines Fischrestaurant namens “O” verschlagen. Das Essen war super – deshalb auch hier der Tipp. Der Service war leider etwas speziell. Schau es Dir mal an, geschmeckt hat es wie gesagt super.

 

 

Da das Wetter absolut schön und warm war, haben wir eine kleine Bootstour auf der Maas gemacht – perfekt – in einer Stunde bekommst Du ein bisschen Historie vermittelt und sitzt schön entspannt auf Deck des gar nicht so kleinen Kanalschiffes.

 

 

Ein letzter Tipp. Vor der Heimfahrt wollten wir noch etwas essen und sind auf der Koestraat gelandet. Eine richtige “Fressmeile” – ganz hübsch rechts und links jede Menge kleine Restaurants. Wir haben und für das Il y a entschieden. Sehr nett, sehr lecker, sehr aufmerksam! Witzige Idee : Als Serviettenring haben sie einfach eine alte Tomatenmarkdose aufgeschnitten :-)

 

 

Wenn Du hinfährst, lass mich in den Kommentaren wissen, wie es Dir gefallen hat .

Viel Spaß und einen schönen Tag für Dich

Susanne

 

 

 

 

 

 

Vom Marktplausch zum Cafépläuschchen…

Das ist doch an einem freien Tag einfach das Schönste… Cafétrinken und Freunde treffen.

Hier im Fyal, geht das ganz wunderbar. Draussen sitzt es sich an großen Tischen und auf Bänken und Du kannst stundenlang zuschauen, wie Ströme von Menschen durch die Gasse vom Markt in die Stadt und zurückwandern. Die Atmosphäre hier ist sehr besonders- bewußt nicht chic gemacht, sondern ein sehr cooles Nischencafé. Münsters viele Studenten treffen hier, zumindest an den Markttagen, mit Vertretern jeden Alters zusammen.

Jeder Bretterzaun wird mit einer Bank zum zusätzlichen Sitzplatz, jedes Sitzeckchen ist zu den beliebten Zeiten belegt. Anstehen für sein Getränk muss man auch, aber das gern. Denn es geht superschnell und ist total kommunikativ.

Schaut doch mal vorbei – ein Getränk lohnt!

Der Markt in Münster ist unbedingt einen Besuch wert!

Was gibt es Schöneres als sich an einem Samstagmorgen auf dem Markt von der Pracht der Blumen entzücken zu lassen. Das frische Obst und Gemüse inspiriert ganz sicher zu einem leckeren Menü. Bei einem Bummel trifft man Freunde, genießt die Vielfalt des Angebotes und lässt sich von Farben und Gerüchen treiben. Ist der Marktkorb dann gefüllt, kannst Du Deine Sachen kostenfrei im gekühlten Taschenwagen deponieren um vielleicht noch einen Stadtbummel anzuschließen.

Was Ihr auf keinen Fall versäumen solltet, ist das kleine Frühstück bei Wolle im Schatten des Domes… Hier trifft man sich zum Plausch und Päuschen.