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Category Archives: Roadstories

Auf Spurensuche für den Sommer 2018

Da haben wir gerade die ersten warmen Tage dieses Sommers genossen, geht es in Berlin schon um den Sommer des nächsten Jahres. Damit ich und dann auch Ihr informiert seid was so kommt und was so bleibt, bin ich gemeinsam mit meiner Freundin Geli von Wie schön du bist und Beate und Vanessa von den BeFifty’s zur Fashion Week nach Berlin gefahren.

Schön wars, das mal vorab… wir hatten echt viel Spaß und werden das zur nächsten Fashion Week auf jeden Fall wiederholen.

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Beate mit ihren tollen Verbindungen hat uns Karten für die Mercedes Benz Lounge und den Modenschauen von Lena Hoschek und Laurèl besorgt. Ein Dank nochmal an #mecedesbenzkoeln für den Support. Geli hat uns Karten für die wunderbare Mykken Hofmann Show besorgt und ich die Eintrittskarten für die Premium. So geht Netzwerken, oder?

Ich nehme Euch einfach mal mit durch die Tage in Berlin.

Mercedes Benz Fashion Week Berlin

In der Lounge – warten auf die nächste Show. Zugegeben wird einem das Warten hier mit allerlei Köstlichkeiten sehr versüßt.. Das Auge ist eh beschäftigt, denn zu gucken gibt es hier viel… Leute gucken eben

 

 

Auf zum Runway

Zuerst ging’s in die Lena Hoschek Show. Fröhlich, bunt und feminin, so könnte man die Kollektion vielleicht beschreiben. Viel Folklore, Blumenprints, lange und kurze Kleider – alles sehr romantisch. Mit hat es gut gefallen. In der Fülle sicher nicht für jeden tragbar, aber auf ein einzelnes Teil oder einen Druck heruntergebrochen, gibt es auch der ansonsten etwas schlichteren Frau für die ein oder andere Gelegenheit eine sehr feminine  Note.

Leider gibt es nur ein Foto von der Laurèl Show… ich habe einfach zum fotografieren keinen guten Platz gehabt. Insgesamt war die Kollektion sehr schlicht und eher elegant. Viel Neues gab es nicht zu sehen. An Farben ist mir Dunkelblau und Rosa im Gedächtnis geblieben. Kurze Kleider, lange Röcke, fließende Materialien, weite Hosen  und Seidenblusen. Vielleicht könnt Ihr auf dem einen Foto unten links zumindest die Richtung erkennen.

 

 

Ein echtes Showhighlight war für mich die Mykke Hofmann Show im Magazin der alten Heeresbäckerei. Ein toller Ort, ein spannendes Publikum und eine kleine feine Kollektion.

Ehemals Holyghost, haben sich die beiden Freundinnen nun umbenannt in Mykke Hofmann. Fließende Stoffe und leichte Farben kreieren eine entspannte Eleganz. Nichts wirkt eingeengt, alles fließt in eher cleanen Linien mit raffinierten Details. Kleider, Overalls und Blusen sind der Kern der Kollektion.

 

 

Da der Tag für mich ja um 4 Uhr schon angefangen hat, reichte mir der Input aus den Shows und wir haben eine kleine Pause in unserem wunderbaren Hotel eingelegt. Von dem erzähle ich Euch aber in einem Extrapost – den hat es verdient :-).

Messeeindrücke Premium Berlin

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Messen. Zumindest zur Premium Berlin haben wir es geschafft, bis zu den anderen Messen sind wir gar nicht vorgedrungen, die Zeit war einfach zu knapp. Im nächsten Jahr müssen wir unbedingt einen Tag anhängen.

Auch hier muss ich sagen, viel Neues gab es nicht. Der nächste Sommer bleibt streifig :-)

Blusen

Was in diesem Frühjahr/Sommer schon der Hype in den Geschäften war, Streifenblusen, Musterblusen und weite Ärmel bleiben auch zum nächsten Sommer. Leider haben wir viel Rundhalsausschnitte gesichtet, die V Anmutung musste man wirklich suchen – schade, ist das doch für die meisten Frauen die bessere Variante.

Hosen und Röcke

Es bleibt gemütlich – auch der Trend zur weiten Hose verstärkt sich noch. Wir haben viele weite gemusterte Seidenhosen im Pyjamastil gesehen, lange bedruckte Kimonos (gerne noch über weiten Hosen), lange Kleider und Röcke. Die Godet Form für den langen Rock ist wieder da (Röcke die nach unten zum Saum einen Schwung bekommen), oder auch lange Röcke die hinten einen Hauch länger sind.

Farben

An Farben haben wir die ganze Blau/Türkis/Petrolpalette ebenso gesichtet, wie Lachs/Hummer/Rot, aber auch ungewöhnliche Kombis wie Pink mit Gelb. Aber wem steht das bitte?

Eine Farbe ist mir besonders aufgefallen – wahrscheinlich weil ich sie so gerne mag: “Salbeigrün”. Das ist ein toller kühler Grünton nicht so dunkel wie Oliv, geht aber in die Richtung und hat einen satten Grauanteil.. Mal sehen, was davon dann im nächsten Jahr wirklich in den Geschäften hängt. Natürlich fehlten auch nicht die Rosé- und Beigetöne. Die waren aber nicht in der Überzahl zu finden.

Besonderes

Besonders aufgefallen ist uns ein Label für sehr schöne Seidenblusen/-kleider/-hosen mit tollen Drucken und guten Schnitten, Dea Kudibal.

Und das Label Gustav mit tollen Farben und einer insgesamt schön abgestimmten Kollektion.

Schuhe

Auch bei Schuhen bleibt vieles bestehen. Plateau, Wedges, geschnürt- und geflochtenes, weisse Sneaker, bedruckte und bestickte Schuhe, Glitzer und Patches..

Wir haben uns bei Shabbies Amsterdam und bei Fred de la Bretoniere umgesehen. Schön verarbeite und unglaublich bequeme Schuhe, modisch, aber nicht unltramodisch. Super trag- und kombinierbare Schuhe. Auch Aigner, bei mir noch immer als irgendwie altbacken abgestempelt, ist schwer auf der Farb- und Plateaulinie, hochwertig und durchaus modisch.

Acssessoires

Aufgefallen ist das wunderbares Schmucklabel, Nicola Hinrichsen mit ganz besonderem und ausgefallenem Schmuck.

Und – natürlich Iphoria. Coole Accessoires rund um Handy, Tablet und Makeup… Wer kleine farbenfrohe Details mit einem Augenzwinkern mag, der ist hier richtig :-).

Einen kleinen visuellen Rundumblick habe ich Euch natürlich auch mitgebracht

 

 

Auch der Mann trägt gemustert ;-).

Ich hoffe der kleine Ausblick hat Euch gefallen- jetzt drück ich erst mal die Daumen, dass der Sommer in diesem Jahr noch etwas beständiger wird..

Ich wünsche Euch eine schöne Woche

Herzliches

 

 

 

 

 

 

 

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Mein erstes Mal in Wien… gehört habe ich vorher von “der berühmten Wiener Grantelei” gespürt habe ich Sie gar nicht. Eher ist mir eine absolute Höflichkeit und Zuvorkommenheit aufgefallen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir dann wohl nicht in den Kaffeehäusern der Wiener, sondern eher in denen der Wiener Touristen waren. :-)

Schlafen

Wohnen solltet Ihr möglichst im 1. Bezirk, denn dann könnt Ihr fast alle “Hotspots” zu Fuß erreichen. Über booking.com gibts jede Menge Angebote. Wir haben uns für das Steigenberger an der Herrengasse entschieden. Klein und kuschelig ist das Hotel natürlich nicht unbedingt, aber die Lage ist absolut super.

Wien entdecken

Um einen Überblick zu bekommen haben wir  zuerst eine Hop on- Hop off  BusTour gemacht. Sooo begeistert hat mich die Tour nicht, wenn Ihr zur Donauinsel, oder zum Aussichtsturm oder nach Schönbrunn wollt mag es sich lohnen, zumal das Ticket 24 Stunden gültig ist und ein Suchen der U- Bahn oder eines öffentlichen Busses entfällt. Die meisten anderen “Highlights” kann man aber auch ganz wunderbar zu Fuß erleben (so Ihr gut zu Fuß seid). Nur mal kurz erwähnt, wir sind jeden Tag zwischen 10 und 12 km gelaufen.. würde ich aber immer wieder so machen, genügend Kaffeehäuser hat es für eine kleine Pause zwischendrin eh überall… oder einer der zahlreichen Brunnenränder bietet sich auch an :-)

Um die Stadt in Begleitung eines Führers zu entdecken sind die Wiener Stadtspaziergänge ein toller Tipp. Es gibt zahlreiche Titel und Themen zu denen man die Stadt in ca. 2 Std. auf unterhaltsame Art entdecken kann. Wir haben die Tour ” Wien für Individualisten” gemacht – mit über 30 Menschen nicht mehr wirklich so individuell, aber umso charmanter und unterhaltsamer war unsere Stadtführerin..man muss nichts buchen, sondern erscheint einfach am beschriebenen Ort und zahlt direkt und bar.

Es gibt so unglaublich viele Dinge in Wien zu entdecken, man weiss gar nicht wo man zuerst hinsehen soll: Fassaden, Innenhöfe, Brunnen, Denkmäler, Kirchen, Museen – die ganze Stadt ist quasi Museum. Geschichte pur auf Schritt und Tritt.

      

     

Schaut unbedingt mal hinter die Fassaden und geht in die kleinen Innenhöfe..

Legt auch mal den Kopf in den Nacken  ….

und besucht zumindest den Stephansdom (es gibt allerdings auch viele wunderbare Kirchen mehr…) Selbst unterirdisch kann man in Originalgemäuern die Virgilkapelle bestaunen.

Die Lipizzaner

In der berühmten Hofreitschule waren wir nicht, um uns das Training anzusehen, aber einen Blick auf die Lipizzaner haben wir natürlich trotzdem geworfen. Mitten in der Stadt in der Hofburg gelegen kommt man unweigerlich daran vorbei und wenn Ihr zur richtigen Zeit dort seid, könnt Ihr zumindest sehen wie die Pferde zum Training oder vom Training zurück geführt werden.

 

  

Winterpalais

Das Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen diente dem Feldherrn als Winterresidenz. Im Sommer residierte er eher in Schloss Belvedere. Da sind wir leider nur vorbei gefahren und haben es nicht besichtigt. Wer die Zeit hat, sollte das aber einplanen. Das Winterpalais ist der absolute Hammer, mitten in der Stadt gelegen mit der schönen Adresse Himmelpfortgasse, fand ich es unglaublich beeindruckend. Hier war es auch nicht so überlaufen wie in Schloss Schönbrunn oder bei Sissi in der Hofburg. Wir haben es uns im Rahmen einer richtig tollen Ausstellung angesehen . “Vulgär? Fashion Redefined”, so der Titel. Sie läuft leider nur noch bis zum 25. Juni und beschäftigt sich mit dem Geschmack  in der Mode – ein kluger Blick auf das Phänomen des Vulgären ( Vogue). Mit Texten des Psychoanalytikers Adam Phillips zum Thema Vulgär zeigt die Ausstellung  originale Stücke aus der Haute Couture, historische Gewänder, Handschriften, Skizzen und vieles mehr. In Verbindung mit diesen wunderbaren Räumlichkeiten ein echtes Highlight. In der Ausstellung und den Räumen selbst, durfte man leider keine Fotos machen.

  

   

Museen

Die Museumslandschaft in Wien ist erwartungsgemäß riesig. Neben den Schlössern und der Hofburg mit dem Sissimuseum, gibt es zahlreiche Kunstmuseen. Das Sissimuseum ist auch einen Besuch wert, wollten wir erst gar nicht machen, war aber dann doch sehr schön und sehr modern inszeniert, bevor man in die alten Räumlichkeiten gelangt.

Hier ein Tipp: Wir haben, um in den Zeiten frei zu bleiben, vorab keine Tickets gebucht. Angesichts der langen Schlange vor dem Museum, das Smartphone macht es möglich, haben wir schnell über das Internet Tickets gebucht und aufs Handy geladen - das hat keine 3 Minuten gedauert und wir konnten komplett an der Schlange vorbei gehen :-)

Die Albertina in der Innenstadt, das Leopoldmuseum und das Mumok (Museum moderner Kunst) im Museumsquartier ist nur eine ganz kleine Auswahl der allesamt sehenswerten Ausstellungen und Räumlichkeiten.

Schloss Schönbrunn mit seinem Park, der Gloriette und den alten Räumlichkeiten kann man im Rahmen der “Hop on” Bustouren gut erreichen. Die kleine Museumsführung als Audiotour war ebenfalls sehr schön, wenn man etwas vom Habsburger Prunk der vergangenen Zeit einfangen möchte.

Wer auf Kaisers Spuren wandeln möchte, der sollte auch einen Besuch der Kaisergruft nicht verpassen. Hier liegen Sie alle.. Prunkvoll natürlich, gemeinsam mit ihrem Gatten, Maria Theresia und auch den Sarg von Kaiserin Sissi findet Ihr hier.

Dorotheum

Ein kurzer Gang durch das Dorotheum Wien, als führendes Auktionshaus, ist auch einen kleinen Abstecher wert. Man kann ganz unkompliziert auf der einen Straße hineingehen und auf der anderen Seite das Gebäude wieder verlassen.

Donau

Bei schönem Wetter lauft im 1. Bezirk mal unten an der Donau entlang. Jede Menge Strandbars, Graffittykunst, Musik, picknickende Wiener und Barschiffe gibt es dort. Wir waren zu besten Sundowner Zeit dort. Die Atmosphäre ist ganz wunderbar, junge Menschen, ältere Menschen, Touristen, Feierabendbier neben Freundinnentreff, Familien- neben Paardates- kunterbunt ist die Mischung und man taucht ein in ein ganz anderes Wien.. Leider habe ich nur ein Bild gemacht und das eher vom dicken runden Vollmond an dem Abend.

Wir waren nicht da, aber bei schönem Wetter bietet sich auch die Donauinsel für ein Gläschen im Sand an..

Stadtbummel

Auf den Haupteinkaufsstraßen ist wie überall auf der Welt der Bär los und man sieht alle einschlägigen Geschäfte. Geht auf jeden Fall mal in die Seitengassen rechts und links im 1. Bezirk , da finden sich nämlich durchaus spannende kleine und moderne Boutiquen , neben alten Handwerksgeschäften..

 

7./8. Bezirk

Direkt ans Museumsquartier schließen sich 7. und 8. Bezirk an. Ein Bummel durch die schmalen Gassen des Viertels zeigen eine andere Seite von Wien. Jung und studentisch finden sich hier kleine Läden neben ebenso kleinen und netten Restaurants und Kneipen. Auch hier gibt es eine Einkaufsstraße, die man besser meidet, denn dann entdeckt Ihr sicher einige der zahlreichen Designergeschäfte die sich hier ansiedeln.

Auch das haben wir alles zu Fuß unternommen, bequeme Schuh sind Pflicht, denn der ein oder andere Kilometer kommen schon zusammen.

 

Naschmarkt

Na dazu gibts nicht viel zu sagen – die Bilder sprechen für sich – unbedingt hin und draussen ein Mittagessen genießen…

  

  

  

Obwohl der Bericht ja schon ganz schön lang ist, gibt’s jetzt noch ein paar Tipps zum Schmausen, denn das kann man in Wien zu jeder Zeit ganz wunderbar.

Frühstück

Wenn es ganz besonders schön und stilvoll sein soll ist das Frühstücksbuffet im Hotel Sacher zu empfehlen. Telefonisch sollte man einen Tisch bestellen – ist auch nicht ganz günstig, aber sehr besonders. Der Blick ins Hotel ist auch ohne Frühstück absolut empfehlenswert. Man fühlt sich direkt ins 19. Jahrhundert zurückversetzt – ich fands toll. Ein paar Eindrücke hab ich Euch natürlich mitgebracht:

 

Noch ein Frühstückstip, wenn es nicht soo edel, aber trotzdem umwerfend lecker und auch durchaus üppig sein soll ist die Brasserie & Bakery im “The Guest House ” auch eine richtig gute Adresse. Auch das Hotel ist nicht zu verachten, die Lage ist ebenfalls super. Unbedingt vorher reservieren..

Kaffeehäuser

Tja, das ist so eine Sache, der Tourist steht gern Schlange am Sacher und auch am Café Central. Wir haben uns sagen lassen, der Wiener an sich liebt es ruhiger.  Im Café Central lohnt es trotzdem einen Wiener Mélange zu trinken. Viele Berühmtheiten haben hier schon viel Kaffees getrunken und die Räumlichkeiten sind durchaus imposant. Ein Frühstück lohnt hier übrigens nicht so, es sei denn, es darf sehr einfach sein. Der Café und auch die ausgestellten Torten sind aber ganz wunderbar. Ab 10 Uhr ist allerdings Schlange stehen angesagt (zumindest zu unserer Reisezeit – vor Ostern).

  

Unsere Wiener Stadtführerin hat uns das typisch einfache wienerische Kaffeehaus “Café Tirolerhof” auf der Führichgasse 8 empfohlen. Hier geht der Wiener seinen Café trinken und in aller Ruhe seine Zeitung lesen. Das Café Hawelka , bekannt als Künstlercafé mit vielen berühmten Personen in seiner Gästeliste ist auch einen Besuch wert. Direkt nebenan lädt das “Rheintaler’s Beisl” auf eine typische Wiener Mahlzeit ein.  Das ist wirklich nur der minikleine Ausschnitt eines riiiiesigen Angebotes…

Traditionell Essen

Das Figlmüller gehört sicher zu den bekanntesten Anbietern der traditionellen Wiener Küche. Wir haben den Tipp bekommen in den neuen Figlmüller zu gehen – leider ausgebucht.. So sind wir im Plachutta – Gasthaus zur Oper gelandet. Das Schnitzel war absolut empfehlenswert und der Tafelspitz am Nebentisch sah absolut fantastisch aus.

Hipp essen

Empfohlen bekommen haben wir das “Motto Wien” , haben wir leider nicht mehr geschafft, total schade finde ich, denn es sieht richtig super aus… aber wir wollen ja unbedingt wieder kommen :-). Auch sehr besonders und selbst ausprobiert haben wir das o boufés. Konstantin Fillipou hat ein Restaurant und mit dem o boufés nebenan ein Bistro in dem wir göttlich gegessen haben. Unbedingt reservieren.. toller Wein, tolles Essen, super Service – absolut zu empfehlen.

Bars

Das Angebot ist auch hier riesig und wir haben nicht annähernd geschafft was wir uns vorgenommen hatten. Zwei Bars möchte ich Euch aber nennen. Die “Blaue Bar” im Hotel Sacher und die “First Floor” Bar im ersten Stock eines unscheinbaren Hauses. Beide Bars befinden sich im 1. Bezirk und nehmen eher die Atmosphäre der alten Zeiten auf. Es gibt aber natürlich auch unzählige moderne und hippe Bars. Diese beiden Bars sind eher klein und überschaubar mit ruhiger Hintergrundmusik oder jazziger Livemusik. Für uns der perfekte Abschluss für den Tag in Wien.

Noch ein Abschlusstipp zum schlemmen. Das schwarze Kameel läßt sich nicht so richtig unter einen Titel bringen, es ist Bar/Laden/Bistro und Restaurant. Wir waren gegen spätnachmittags dort im vorderen Barbereich und haben ein paar von den leckeren Broten mit so tollen Aufstrichen wie z.B. Rote Beete/ Thunfischsalat zu unserem Glas Wein gegessen. Das ganze geht dort an verschiedenen kleinen und größeren Tresen im Stehen von statten. Sitzplätze gibt es nur wenige hier, ausser man sitzt draussen unter der durch Heizstrahler gewärmten Markise. Hier scheint es immer voll zu sein, jeder Platz war draussen besetzt. Wir waren so begeistert, dass wir am nächsten Abend einen Tisch im Restaurant reserviert haben und genauso wunderbar gegessen haben wie wir uns das schon gedacht hatten. Mit diesem Wiener Schmankerl bin ich nun auch am Ende der Roadstory angekommen. Viel zu lesen, viele Bilder, aber ich hoffe der Post vermittelt Euch einen kleinen Eindruck. Vielleicht habt  Ihr ja auch einen Wienbesuch vor oder jetzt Lust bekommen?! Wien macht auf jeden Fall Spaß . 4 Tage sind super für einen ersten Eindruck und machen Lust auf mehr..

Viele der Tipps die wir ausprobiert haben sind übrigens von meiner Freundin und Kollegin Geli, die dort eine Weile gelebt hat. Lieben Dank Dir Geli, die Tipps waren toll…

Euch wünsche ich viel Spaß, falls Ihr auch eine Wienreise plant. Lasst mich wissen, ob der ein oder andere Tipp für Euch dabei war.

Liebe Grüße

 

 

 

 

 

 

 

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Auf nach Paris…

so haben wir uns das gedacht und zack – gemacht.

Sehr sehr früh morgens an einem Mittwoch haben wir in Essen den Thalis bestiegen und waren zum Frühstück nach ca. 4 Stunden schon in der Stadt der Mode.

Mit dem Thalis entspannt nach Paris

Die Zugfahrt hat mich absolut positiv überrascht. Zu jedem Ticket gehört auch ein Sitzplatz!! Nichts mit Reservierungsgebühren und dann wird der Zug gewechselt und die Reservierung ist weg… Alles war irgendwie einfach und locker. Bequem sitzt man auch in den dicken rot und pink bezogenen Sesseln… die Ansagen wechseln je nach Bahnhof von Deutsch über Belgisch zu Französisch. Ich hab mich SEHR international gefühlt ;-).

Ruck zuck standen wir schon am Garde du Nord in der Taxenschlange Richtung Maraisviertel. Ein kleines nettes Hotel, mitten im lebhaften Shopping- und Ausgehviertel war unser Ziel.

Glitzernde Luxustempel

Da wir ja viel Mode sehen wollten und die Zeit in der Fremde immer so rast, haben wir nur schnell die Koffer abgestellt und sind direkt losgelaufen. Als würden wir es jeden Tag machen – mal schnell ein Carnet gekauft (10-er Billett für die öffentlichen Verkehrsmittel), in die U- Bahn – umsteigen .. alles kein Problem. Und dann – eintauchen in die bunte Welt der Kaufhäuser. Das sind noch Kaufhäuser!! Luxustempel ist da so ein Begriff, der an der Stelle  absolut angebracht ist. Zu müde, um anzuprobieren, haben wir uns ganz der visuellen Verführung hingegeben.

Gucken macht hungrig – also sind wir, schon ganz alte Hasen, in den Bus gehüpft und rasch ins Maraisviertel zurückgefahren.

Essen wie “Gott in Frankreich”?

Asiatisch dachten wir ist immer eine gute Wahl, in diesem Fall leider falsch gedacht. Naja! Überhaupt das Essen. Da sind doch die Franzosen so berühmt für Ihre tolle Küche, das sicher auch zurecht, aber das zu wirklich exorbitanten Preisen.

Hier mal ein paar kleinere Stimmungsbildchen für Euch:

 

 

Wir haben auch beim kleinen Laden um die Ecke super positive Erfahrungen gemacht , sehr nett und bemüht, leckerer Wein, Essen auch ganz o.k., aber überwiegend war das mit der Freundlichkeit so eine Sache. Ist ja jetzt nur meine Einzelerfahrung und “hüte Dich vor Verallgemeinerungen”, aber gemacht hab ich sie nunmal die Erfahrung, dass in Bezug auf die gastronomische Freundlichkeit dem Gast gegenüber noch deutlich Luft nach oben ist…dafür haben Sie leckere Weine :-)

 

Die Königin der Glitzertempel

 

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Galerie … Lavayette natürlich.  Der Königin der Glitzertempel haben wir quasi einen ganzen Tag gewidmet. Naja – hinlaufen (für die Frischluft) Essen gehen (wie gesagt gucken macht hungrig) und mit den U Bahnen retour, da ist so ein Tag schon mal schnell vorbei…

Also hinein in das Kaufhaus aller Kaufhäuser.  Und – whohoo! Da schlägt das Mädchenherz höher. Was ein Angebot, da gibt es nichts was es nicht gibt – unglaublich. Wir haben uns also tapfer durch alle Abteilungen geschlagen um uns live anzusehen, was sonst überwiegend in Hochglanzmagazinen an den Models zu sehen ist. Denn auch in Straßenbild von Paris sieht es deutlich normaler aus als jetzt hier zwischen all den bunten Farben und Mustern.

Wenn ich ein Fazit des Gesehenen ziehen möchte – was kommt in diesem Frühjahr und Sommer zu uns, dann vielleicht  “Alles kann – nichts muss und bitte überhaupt von allem und viel!”  Muster, Glitzer, Rüschen, Schleifen, Farbe und alles bunt gemixt.

Schaut selbst:

 

 

Bunt oder? Auf der einen Seite ist alles ganz einfach – zieh an was immer Dir gefällt und behaupte es ist hip :-) Auf der anderen Seite macht es die Vielfalt nicht leichter, einen Weg für sich zu finden, wenn man nunmal nicht so bunt und extravagant unterwegs ist. Gott sei Dank gibt es aber auch ein paar schlichtere Kollektionen.

Ich hab mir nach Paris vorgenommen, einfach mal mutiger zu sein und zu tragen, was mir eben gefällt. Alt genug sind wir ja, um schrill zu sein, oder eben auch nicht – sondern einfach nur wir selbst zu sein..

Ach und das Wichtigste – Schuhe!! Eine ganze riesige Etage voller Schuhe – wenn ich etwas kaufen wollte in Paris, dann eigentlich Schuhe – hab ich nicht gemacht… nichts was mein Herz hätte höher schlagen lassen, oder so neu und ungewöhnlich, dass ich zugreifen musste. Auch hier bestätigt sich, was ich schon in Düsseldorf auf der Schuhmesse gesehen habe: Alles geht irgendwie – Sneaker, flach, hoch, Plateau, spitz, eckig, rund, Heel, Blockabsatz, Pfennigabsatz, schlicht, mit Glitzer, mit Stickerei, Samt, Stoff , Keilabsatz… alles steht zur Auswahl.

 

 

So viel Eindrücke auf so engem Raum  – da bleibt nicht viel zu zu sagen.

 

Auf jeden Fall war uns am letzten Tag, der ja auch nur ein halber war, da der Thalis uns wieder in  heimatliche Gefilde bringen sollte, nicht mehr nach Glitzerwelt. Aber trotzdem noch immer nach Klamotten – wer hätte das gedacht? So sind wir Kreuz und Quer ein bisschen durchs Maraisviertel gestreift und haben uns die kleineren Boutiquen angesehen.

 

 

Tja und dann war die Zeit viiiel zu schnell wieder vorbei und wir mit unserem Koffer wieder am Garde du Nord in der Schlange zum Thalis.

Falls Ihr auch mal plant mit dem Zug nach Paris zu fahren, solltet Ihr wissen, dass vor dem Einstieg in Paris alle Koffer durchleuchtet werden – ähnlich wie am Flughafen- rechnet also lieber ein bisschen mehr Zeit dafür ein.

Ich hoffe der kleine Ausflug in die glitzernde Modewelt von Paris hat Euch gefallen.

Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche

Bleibt gesund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Heute möchte ich Euch ein ganz wunderbares kleines Hotel vorstellen. Das Alpenland in Lech.

Über die Weihnachtstage sind wir für ein paar Tage in den Urlaub gefahren. Abseits der Weihnachtshektik die Berge und den Schnee geniessen – das war der Plan. Mit dem Schnee hat’s ein bisschen gehapert dieses Jahr, ansonsten ist der Plan voll aufgegangen. Weihnachten unter einem fremden Tannenbaum und nicht in den heimischen vier Wänden, ist ja so eine Sache und nicht immer ganz einfach, wenn es emotional wird.

 

 

Wir haben es in diesem Jahr absolut richtig gemacht – im Hotel Alpenland war es genau so, wie wir und das gewünscht haben. Das Hotel wird von der Familie Jochum geführt – ein echter Familienbetrieb. Und hier ist das Wort wirklich Programm, die Atmosphäre absolut familiär und vertraut.

Wir waren ja nun das erste Mal dort, ansonsten fanden sich neben der Familie nur jahrelange Stammgäste unter dem Tannenbaum. Wir wurden direkt wärmstens aufgenommen. Ein Weihnachten, so warm und familiär, wie man es sich nur vorstellen kann, abseits des eigenen Wohnzimmers.  Es wurde gesungen und vorgelesen und alles bei selbstgebackenen Keksen und Champagner.

 

 

Mama Jochum führt das Hotel mit unglaublichem Charme und ist, trotz Ihrer 80 Jahre (auf die man im übrigen nicht kommen würde, Sie sieht gute 15 Jahre jünger aus), immer und überall präsent. Ihr Sohn Philipp steht ihr in Sachen Charme nichts nach und sorgt jederzeit mit einem lockeren Spruch für gute Stimmung. Seine Frau Sandra und die beiden 1 und 5 Jahre alten Söhne komplettieren die bezaubernde Familie.

Erwähnen muss ich unbedingt noch das Essen. Philipp ist eigentlich Koch und hat viele Jahre für ein Formel1 Team gekocht. Wer also gerne isst, ist hier genau an der richtigen Adresse, denn er legt gemeinsam mit dem Küchenchef durchaus noch selbst Hand an das Menü.

 

 

Das Essen lässt keine Wünsche offen und ist so gut portioniert, dass man zwar wunderbar gesättigt, aber nicht übervoll vom Tisch aufsteht. Das die Hose am Ende des Urlaubs trotzdem spannt, liegt nicht zuletzt an den exzellenten Weinen, oder vielleicht auch an dem ein oder anderen Kaltgetränk, was wir an der gemütlichen kleinen Bar nach dem Skifahren oder gar nach dem Essen noch zu uns genommen haben.

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Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet, mit allem was man für einen entspannten Urlaub so braucht. Und die Betten so bequem, warm und irgendwie federleicht, dass der Schlaf nie lange auf sich warten ließ.

Der neu gestaltete Saunabereich ist modern und stylisch und fällt für ein 17 Zimmer Hotel angenehm großzügig aus.

 

 

Ich kann es Euch nur empfehlen, wer einen Urlaub an den Arlberg plant sollte sich unbedingt das Alpenland ansehen. Wir kommen auf jeden Fall wieder. In diesem Sommer ist in Lech Musikfest – eine wunderbare Gelegenheit zu wandern, das Hotel und das nur alle 4 Jahre stattfindende Trachtenfest zu genießen.

Hier kommt Ihr direkt zur Website des Alpenland.

Ein paar Lechimpressionen habe ich natürlich auch noch für Euch:

 

 

Der Slogan  “Das Feine Kleine” hat sich für uns absolut bestätigt. Ich würde es noch um gemütlich und familiär ergänzen… aber das hab ich ja schon gesagt :-)

Wenn Ihr hinfahren solltet in das Alpenland nach Lech, bestellt liebe Grüße und lasst  Euch von Philipp und seiner Familie verwöhnen.

Habt es schön heute

Susanne

 

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München – meine zweite Heimat

Zur Adventszeit ist München wunderbar. Voller Lichter und kleiner Weihnachtsmärkte.

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Ich war schon immer häufig in München – einfach weil mir die Stadt und vor allen Dingen das Umland so gut gefallen.

Jetzt hat sich seit ein paar Jahren die Besuchshäufigkeit gesteigert – zum einen ist mein Mann beruflich viel dort und ich fahre ganz regelmäßig und gerne für ein langes Wochenende mit und zum anderen ist meine jüngste Tochter seit ein paar Jahren in München – es gibt also genügend Gründe um immer und immer wieder hin zu fahren. Tipps für München wird es in Abständen also häufiger geben.

Ich fange heute mal mit zwei Tipps an, die auch ich bekommen habe und zwar von den lieben BeFiftys. Sie schreiben zu dritt einen ganz wunderbaren Blog unter https://www.befifty.de. Schaut mal hinein, es lohnt sich…

Also der erste Tipp der lieben Beate, mit der habe ich mich nämlich in München auf einen gaaanz langen Café getroffen…

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…der führt Euch ins Münchner Stadtmuseum. Dort läuft noch bis zum 15. Januar die Fotoausstellung Shoot!Shoot!Shoot! Ihr findet ganz wunderbare Bilder aus der Nicola Ernie Collection. Eine tolle Ausstellung, der Besuch lohnt sich unbedingt – man kann so richtig in die Zeit der 60-er und 70er Jahre eintauchen. Absolut sehenswert. Danke für den Tipp liebe Beate.

 

 

Da Museumslaufen ja hungrig macht, sind wir im Anschluß, Beates Tipp folgend, um die Ecke am Sebastiansplatz in die kleine Pizzeria Grano gegangen. Absolut herrlich – so typisch italienisch, dass sich sofort Urlaubsgefühle einstellen. Die Pizza ist der Hammer, mit unsagbar dünnem und knusprigem Boden. Ich habe leider keine Internetadresse gefunden, aber sie hat von 12 – 22.30 geöffnet und wirklich so wenig Tische, dass Ihr einen bestellen solltet. Das geht unter 089 23269939.

 

 

Dann gibt es noch einen Tipp von mir. Ich bin schon sehr oft dort gewesen, der Tipp kam aus dem damals studentischen Umfeld meiner Tochter. Geht bei Eurem nächsten München Besuch unbedingt zur TU München. Dort auf dem Dach des Vorhoelzer Forum der Fakultät für Architektur gibt es ein kleines Café – ursprünglich für die ansässigen Studenten gedacht hat es sich zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Ihr solltet also etwas Zeit mitbringen, denn man stellt sich geduldig in die immer lange Schlange, um an sein Getränk oder seinen Snack zu kommen. Das Anstehen ist mitunter auch ganz unterhaltsam, denn es findet sich dort eine wunderbare Mischung von Studenten, Eltern, Touristen und Einheimischen. Und die Aussicht auf der Terrasse entschädigt für jedes Anstehen sowieso. Bei schönem Wetter könnt Ihr bis in die Berge sehen.

 

 

Der Tipp für die Weihnachtsmärkte ist natürlich jetzt so eine Woche vor Weihnachten etwas knapp, aber vielleicht schon für das nächste Jahr eine Idee. Der Weihnachtsmarkt im Innenhof des Residenz Theaters ist richtig schön und immer sehr belebt. Auch der kleine Mittelalter Markt in der Nähe des Odeonsplatzes ist ganz entzückend – der Würzwein mit Amaretto schmeckt mal richtig lecker.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen und entspannten 4. Advent. Und wenn Ihr einen Citytrip nach München plant, schaut mal im Blog unter Roadstories oder Inspirationen vorbei – da gibt es schon jetzt ein paar Tipps für Euch.

Bis nächste Woche

Susanne

 

 

 

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Der Teufelsberg in Berlin…

ist ein super Tipp, wenn Ihr einen Besuch in Berlin plant!

Bis zum Ende des kalten Krieges im Jahre 1989 diente der Berliner Teufelsberg, zumindest die Kuppe des aus Kriegsschutt entstandenen Berges, der Spionage. Heute ist natürlich alles abgebaut und es finden sich nur noch die Gebäude auf dem Gelände.

Ihr könnt eine Führung buchen die Euch über die Zeit der Spionage berichtet oder einfach auf eigene Faust durch das Gelände und die Gebäude streichen.

Wir wussten gar nicht so wirklich was auf uns zukommt und sind bei einem Spaziergang dort gelandet. Man zahlt einen kleinen Betrag für den Eintritt und dann geht es los.

Hier geht es zur Website des Teufelsbergs, dort findet Ihr neben der Adresse auch historisch Wissenswertes.

Ihr könnt überall hin – nichts ist abgesperrt. Bis in die alte Kuppel hinein geht es hoch, die übrigens eine irre Akustik hat.  Der Blick aus den oberen Etagen über Berlin und weit über den Grunewald ist unglaublich! Auf dem Weg nach oben begleitet Euch Graffitikunst in jedem Winkel und an jeder freien Wand.

Mich hat der Besuch dort total beeindruckt und wer es etwas schräg mag, sollte den Besuch hier nicht verpassen.

Aber schaut selbst und macht Euch einen Eindruck:

 

 

Gefällt es Euch und würdet Ihr Euch dieses etwas andere Gesicht von Berlin ansehen?

Ich wünsche Euch einen inspirierenden Tag.

Susanne

 

 

 

 

Berlin Berlin – wir fahren nach Berlin

Im letzten Jahr habe ich Euch hier schon einmal von Berlin berichtet – diesmal war ich etwas länger da und habe ganz neue Dinge erlebt.

An meinem ersten Tag, war ich mit der Kamera in der Stadt unterwegs und habe ein paar Stylingimpressionen in den Schaufenstern für Euch eingefangen. Ein richtiger Window Shoppingtag also. Was ist in der Hauptstadt so angesagt und wie wird es präsentiert? Hängen geblieben ist bei mir unbedingt die Farbe Bordeaux (die man ja nun echt überall sieht zur Zeit), und viele viele Muster…. Hier ein kleiner Eindruck für Euch:

Die fantastischen Gebäude auf dem Weg durch die Stadt faszinieren mich immer wieder. Eine einfach ganz besondere Atmosphäre :

Bei der ganzen Lauferei, brauchte ich dringend eine kleine Pause und habe michganz stilvoll in die Lobby des Adlon gesetzt, um einen Cappuccino zu trinken. Ich sag Euch – herrlich! Man versinkt in Teppichen und Polsterstühlen und wird von unglaublich netten und aufmerksamen (schwarzbefrackten) Kellnern umsorgt. Das hat natürlich so seinen Preis – für mich war es den Besuch wert.

Nach einer halben Stunde und einem superleckeren kleinen Guglhupf statt Keks zum Cappuccino bin ich entspannt wieder aufgebrochen, um bis zum späten Mittag an der alten Schönauer Straße zu sein und bei Monsieur Vuong in der vietnamesischen Garküche ein superleckeres und frisches Curry zu essen. Der Besuch gehört einfach zum Berlinbesuch dazu.

Tja so gestärkt bin ich den ganzen Weg auch wieder zurückgelaufen – Gott sei Dank hatte ich super bequeme Schuhe an, sonst hätte ich die 16 Kilometer, die ich an dem Tag gelaufen bin wohl nicht geschafft.

Bisschen Kultur gehört natürlich auch dazu – in den Museen war ich dieses Mal nicht, aber natürlich am Jüdischen Denkmal.

Am Samstag war zumindest ein kurzer Besuch im Conceptstore Bikini am Ku’damm auf dem Programm. Bilder dazu habt Ihr in den Inspirationen schon gesehen. Hier zeig ich Euch eine ganz wunderbare und überraschende Ausstellung auf die wir im Obergeschoss zufällig gestoßen sind. Aus Papierblättern hergestellte Kostüme und sehr großformatige Bilder von Bühnendekorationen – ganz wunderbar.

Tja und nachmittags waren wir im Reichstag- bislang stand das noch nie auf meinem Berlinprogramm. Man muss sich per Mail anmelden und sollte dann auch zu der gebuchten Zeit dort sein. Besser etwas eher, es wird ganz ordentlich kontrolliert. Die Runde durch die Kuppel ist schon etwas Besonderes. Es gibt überraschende Perspektiven im Innern und einen tollen Blick über Berlin nach Aussen. Irgendwie ist es auch ein besonderes Gefühl, zumindest von oben, in den Plenarsaal schauen zu können.

Ruckzuck geht so ein Wochenende in Berlin vorbei. Da wir aber erst Sonntagabend zurückgefahren sind, haben wir den Sonntag noch einmal der Kultur gewidmet – Kultur der etwas anderen Art und sehr sehr besonders. Da das so ist, gibt es dazu einen eigenen Blogpost.

Jetzt wünsche ich Euch eine gute Zeit und lasst mich wissen, wenn Ihr einen tollen Berlin Tipp habt.

Liebe Grüße

Susanne

 

 

 

Das Grimm’s Hotel in Berlin

Letzte Woche war ich in Berlin, davon werdet Ihr im Laufe der nächsten Zeit noch mehr lesen, denn Berlin kann man einfach immer wieder total anders erleben. Hier möchte ich Euch jetzt das Grimm’s Hotel kurz vorstellen. Es ist relativ neu, hat einen super Preis, liegt recht zentral, hat 3 Sterne und absolut alles, was man für einen Citytrip braucht. Das Personal ist unglaublich nett, ob eine Buchung, ein Taxi, ein Regenschirm oder sonstige Fragen – hier wird Dir geholfen :-).

Der Name legt die Nähe zu Grimm’s Märchen nah – so haben Sie es auch konsequent in allen möglichen Details und natürlich in den sehr geräumigen und modern eingerichteten Zimmern umgesetzt.

Das Hotel liegt kurz hinterm Potsdamer Platz – ich bin zu Fuß unterwegs gewesen und habe mir die wichtigsten Ziele erlaufen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, findet in unmittelbarer Nähe aber eine U-Bahnstation..

Schaut Euch die Bilder an und urteilt selbst – mir hat es gefallen.

 

 

Wenn Ihr dort absteigt, sagt mal Bescheid, wie es Euch gefallen hat.

Herzliches

Susanne

 

Ein paar kleine Mallorcatipps…

Jaja auch ich habe ein paar kleine Mallorcatipps für Dich. Die Insel ist einfach wunderbar, wenn man abseits der Massentouristenpfade unterwegs ist. Meine heutige Roadstory führt Dich essenstechnisch in den Südwesten und shoppingtechnisch in den Südosten der Insel. Mein Lieblingsstrand liegt irgendwo dazwischen.

Noch viel mehr schöne Tipps findest Du bei meiner lieben Bloggerkollegin Kofferfisch. Schau mal hinein in diesen wunderbaren Reiseblag, der Dich durch die ganze Welt führt.

Santanyi

Märkte findest Du an jedem Tag in mehreren Ortschaften, mal mehr, mal weniger schön. Ganz besonders schön finde ich den Markt in Santanyi. Er findet Mittwochs und Samstags statt und neben Klamotten und Kunsthandwerk gibt es natürlich auch Obst, Käse Wurst und Co. Fahr aber nicht zu spät hin, gegen Mittag wird der Markt wieder abgebaut.

Auch die Geschäfte in Santanyi sind einen längeren Besuch wert. Absolut bezaubernd. Auch hier schließen die meisten in der Mittagszeit. In einem wunderschönen alten Palazzo findest Du den Laden Alegria. Hier habe ich ein ganz wunderbares Kleidchen erstanden, was Du sicher noch in einem der nächsten Posts sehen wirst. Du findest Alegria hier online. Es lohnt sich vorbei zu schauen, wenn Du in Santanyi bist.

Bei dem wahnsinnigen Angebot an Farben, Menschen, Klamotten, Gerüchen und Geräuschen tut auch eine kleine Pause ganz gut. Wir haben im Goli eine erste Frühstückspause gemacht. Wenn Du ganz durch den Laden gehst, kommst Du auf eine ganz hübsche Terrasse. Nach dem Bummel gab natürlich Tapas auf der Piazza- willst Du es etwas feiner ist das Hotel Santanyi ein toller Tipp. Die Öffnungszeiten haben uns abgehalten, zwischen 14 und 17 Uhr hatte das Hotel leider geschlossen. Es lohnt aber zu warten oder früh hin zu gehen…

Palma

Palma braucht natürlich auf jeden Fall einen längeren Stop. Ob zum Bummeln durch die Altstadt oder zum Essen nach dem Bummel oder zum Besuch der Kathedrale oder zum Treibenlassen oder zum Schiffe gucken… Hier nur ein ganz paar Tipps – es gäbe 1.000 Tipps, vor allem Hoteltipps. Um nur zwei zu nennen, das Hotel Tres oder das Brondo Architekt Hotel sind zwei sehr schöne kleine Hotels von vielen schönen.

Tapas zu essen ist natürlich ein Muss – und es gibt unglaublich viele Tapasläden. Ich liebe das Tast. Es gibt mehrere Läden – probiert einen davon mal aus- es schmeckt absolut köstlich.

Und geht unbedingt zu Rialto Living. Der Lifestyle store befindet sich in einem wunderschön restaurierten Palazzo und beherbergt neben einer Bar, Möbel, Teppiche, Kunst, Bücher, Mode, Geschirr, Stoffe und vieles mehr. Hier kannst Du Dich ewig aufhalten- der Laden allein ist schon einen Besuch wert.

Strand

Es gibt ganz wunderbare kleine Buchten, abseits der ganz großen Massen. Eine möchte ich Dir ans Herz legen. Sie befindet sich im Südwesten in der Nähe von Magaluff. Magaluff ist kein wirklich schöner Ort, sondern eben genau das was man nicht möchte Massentourismus. Die Bucht war viele Jahre ein echter Geheimtipp, weil auch nicht so leicht zu finden. Inzwischen weisen Schilder aber den Weg. Richte Dich Richtung Magaluff/ Casino und folge dann einfach den Schildern Cala Cap Falcó. Eine ganz kleine tief liegende Bucht mit wenigen Liegen. Inzwischen gibt es ein sehr cooles kleines Strandrestaurant mit tollem Essen. Leider bleibt so etwas natürlich nicht geheim, sondern ist ein bisschen zu einem Hotspot mutiert. Trotzdem ist es noch immer ganz zauberhaft. Der Service ist supernett, das Ambiente ganz locker und entspannt. Aber reservieren ist Trumpf, ab 14 Uhr bekommst Du bis in den späten Nachmittag und Abend hinein keinen Platz. Leider sind inzwischen auch die paar Liegen ständig vorreserviert. Wer also auf Nummer sicher gehen will reserviert vorab eine Liege und ein Plätzchen zum Essen. Das kannst du hier machen. Es gibt aber auch durch große Bäume reichlich Schattenplatz im Sand.

Essen in Puerto Andratx

Auch hier gibt es viele viele Restaurants zu entdecken. Drei davon stelle ich Dir hier vor:

Trespais

Das Restaurant liegt im hinteren Teil des Ortes und ganz besonders schön ist die Terrasse im Innenhof. Die Atmosphäre ist wunderschön, das Essen sehr lecker. Die Küche gehoben und eher fein. Die Preise natürlich auch – es lohnt das Menü zu essen. Sowohl preislich als auch geschmacklich :-). Hier gelangst Du zur Website.

Oliu

Das Oliu liegt kurz vor dem Ort zwar direkt an der Straße, ist aber  durch hohe Hecken schön geschützt. Auch hier findest Du eine etwas feinere Küche in einer ganz wunderbaren Umgebung. Geführt, bekocht und eingerichtet von Mallorquinern, finden sich auch zum Essen nicht nur Touristen ein. Der Koch und Inhaber Joan Porcel zaubert fantastische Gerichte mit Herz und Seele. Das Ambiente ist schlicht, modern und trotzdem sehr mallorquinisch- einfach schön. Wenn Du in der Nähe bist, lohnt sich ein Abend im oliv auf jeden Fall.

Sandro

So und nun noch der Haus und Hof Italiener. In zweiter Reihe in Puerto Antratx gelegen ist man hier in der Osteria Da Sandro ganz wunderbar und sehr italienisch. Ohne Reservierung hast Du hier keine Chance auf einen Tisch – besonders begehrt sind die mit typischen rotkarierten Decken herausgeputzten Tische draussen vor dem Restaurant auf der Straße ( Autos dürfen hier keine mehr fahren). Das Essen ist sehr lecker, besonders das Tunfischtatar und die Nudeln mit Trüffeln aus dem Parmesanlaib haben es mir angetan. Die Osteraa gibt es schon ganz lange und ich bin bislang noch nicht enttäuscht worden. Das Essen war immer lecker und auch der Service sehr nett.

Probierst Du etwas aus von den Tipps, hinterlass gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt, ob es Dir auch gefällt.

Hab einen schönen Urlaub

Susanne

 

 

Maastricht – entspannt, hübsch, quirlig, überschaubar und absolut einen Ausflug wert.

Letzte Woche habe ich einen kleinen Maastrichtabstecher gemacht. Einmal im Jahr fahren wir zu vier Freundinnen ein Wochenende zusammen weg und machen es uns nett. In diesem Jahr also Maastricht – leider nur für eine Nacht. Trotzdem haben wir in den 2 Tagen Einiges gesehen, viel geshoppt und lecker gegessen. Fahr unbedingt mal hin in diese schöne überschaubare Stadt. Der Ausflug lohnt sich auf jeden Fall. Ob zum entspannten Herumsitzen in den zahlreichen Straßencafés, zum leckeren Essen in den vielen kleinen gemütlichen Lokalen oder zum Powershoppen in den unzähligen Geschäften. Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken und dabei ist alles prima zu Fuß zu erreichen.

Ampelmaenchen

Gewohnt haben wir im Hotel Kaboom – ein sehr witziges kleines Hotel direkt am Bahnhof. Von Aussen ist es leider gar nicht schön anzusehen, aber das Konzept ist superwitzig und frech. Das Personal ist extrem freundlich, die Zimmer sehr sauber, trotz Bahnhof und Baustelle vor der Tür war es sehr ruhig und der Preis ist völlig o.k. Hier kannst Du Dir das Hotel ansehen und hier gibt es einige Bilder für den ersten Eindruck:

 

 

Zum Frühstücken kannst Du, wenn es etwas üppiger sein soll, mit einem Hotelgutschein direkt nebenan in ein relativ großes Restaurant gehen. Reicht ein kleines Frühstück, geht es mit einem Hotelgutschein direkt durch das Hotel in ein kleineres Café. Wir haben uns dafür entschieden und waren mit unserer Wahl total zufrieden.

 

 

Ein Café und ein Toastie zwischendurch ist bei unserem Powershoppingprogramm eine willkommene Unterbrechung. Unsere Ausbeute war ganz ordentlich :-).

 

 

Zum Abschluss des Shoppingtages haben wir unsere Tüten mit einem Prosecco begossen. Dafür schau Dir unbedingt das Kruisheren Hotel an. Hier kannst Du entspannt in der Bar sitzen und in den alten Gemäuern erb Getränk genießen. Schlafen und sehr gut essen kannst Du natürlich hier ebenfalls. Wenn Du das nicht möchtest, solltest Du aber unbedingt ein Getränk nehmen und Dich von der besonderen Atmosphäre einfangen lassen.

 

 

Am Sonntagabend hat es uns in ein kleines Fischrestaurant namens “O” verschlagen. Das Essen war super – deshalb auch hier der Tipp. Der Service war leider etwas speziell. Schau es Dir mal an, geschmeckt hat es wie gesagt super.

 

 

Da das Wetter absolut schön und warm war, haben wir eine kleine Bootstour auf der Maas gemacht – perfekt – in einer Stunde bekommst Du ein bisschen Historie vermittelt und sitzt schön entspannt auf Deck des gar nicht so kleinen Kanalschiffes.

 

 

Ein letzter Tipp. Vor der Heimfahrt wollten wir noch etwas essen und sind auf der Koestraat gelandet. Eine richtige “Fressmeile” – ganz hübsch rechts und links jede Menge kleine Restaurants. Wir haben und für das Il y a entschieden. Sehr nett, sehr lecker, sehr aufmerksam! Witzige Idee : Als Serviettenring haben sie einfach eine alte Tomatenmarkdose aufgeschnitten :-)

 

 

Wenn Du hinfährst, lass mich in den Kommentaren wissen, wie es Dir gefallen hat .

Viel Spaß und einen schönen Tag für Dich

Susanne