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Category Archives: Roadstories

women2style, Titel, Mastercard
Werbung in Zusammenarbeit mit Mastercard - Priceless Cities

Mastercard macht's möglich – mit Priceless Cities Einzigartiges erleben!


Heute nehme ich Euch mit zu einem ganz besonderen Erlebnis, das ich auf Einladung des Priceless Cities Programm von Mastercard erleben durfte. Wer von Euch bei Instagram ist, hat es vielleicht schon verfolgen können.

 

London calling...


Heute nehme ich Euch mit auf einen Kurztrip nach London! Vor unglaublich vielen Jahren durfte ich mal ein halbes Jahr in dieser Stadt leben und habe damals eine Verbindung zu London aufgebaut, die mich nie wieder ganz losgelassen hat. Leider war ich in all den Jahren nur noch einmal da - eindeutig zu wenig!
Wer mich auf Instagram verfolgt hat bestimmt gesehen, dass ich Anfang September ein paar Tage auf der Insel war. Ich bin einfach unheimlich gerne dort, denn es gibt auch eine ganz wunderbare andere Seite der Insel, neben dem Massen- und Pauschaltourismus. Da es diesmal sehr heiss war, sind wir gar nicht sooo viel herumgefahren, aber drei schöne Tipps habe ich Euch trotzdem mitgebracht.

Essen auf Kloster Beuerberg

Heute habe ich einen richtig schönen Ausflugstipp für Euch. Ich nehme Euch mit auf das Kloster Beuerberg. Beuerberg liegt im oberbayrischen Landkreis Bad Tölz- Wolfratshausen und ist, wie die Gegend schon vermuten lässt, ein unglaublich idyllischer Ort.

Was uns zuerst aufgefallen ist: man hört nichts! Ein absoluter Traum, ausser das mal ein Hahn krähte oder ein Hund bellte, war es einfach nur wunderbar still.

Betritt man dann das Kloster und verschwindet hinter den dicken Klostermauern, wird man von der Ruhe die das ganze Kloster ausstrahlt komplett umpfangen – herrlich. Ein stiller Ort im hektischen Alltag. Wer genau dem für ein Mittagessen entfliehen möchte, ist hier genau richtig.

 

 

Nicht nur die Gemäuer sind wunderschön – der Garten erst! Ein wahrer Blumentraum. Seid der Eröffnung haben die beiden Pächterinnen der Klosterküche, Stella Igl und Maxie Denk, auch den alten Kräutergarten reaktiviert. Mit den frischen Kräutern wird natürlich gekocht und liebevoll dekoriert.

 

 

Die Blumen aus dem Garten finden sich überall im liebevoll hergerichteten Refektorium des Klosters. Hier kann man wunderbar an langen Tischen sitzen und die regionalen Gerichte genießen. Oder bei schönem Wetter sitzt man idyllisch im Klostergarten oder unter einem großen Abdach auch auf der Terrasse. Wir haben uns für den Garten entschieden, weil die Sonne so wunderbar geschienen hat.

 

 

Die Gerichte werden nach überarbeiteten alten Gerichten gekocht und alle Zutaten kommen aus der unmittelbaren Umgebung. Mit Liebe gekocht kann man sagen, und das schmeckt man auch. Probiert nach dem Essen unbedingt den kleinen Kuchen, der aussieht wie der moderne Pavillon im Garten… LECKER!!! Den Namen habe ich leider vergessen, aber die Form ist unverkennbar.

 

 

Wir haben Stella, eine der beiden Pächterinnen vor einigen Jahren in München bei einem Ihre Secret Dinner kennen gelernt und waren nun hocherfreut, Sie in dieser wunderbaren Umgebung wieder zu treffe. Einen kleinen Blick in die Küche durften wir auch werfen. Neben den natürlich notwendigen modernen Geräten, findet man hier überall noch die alten Gegenstände aus der Klosterzeit.. die Küche ist fast ein eigenen kleines Museum.

 

 

Wenn ihr schon mal da seid, solltet Ihr auch einen kleinen Rundgang durch das Kloster machen. Einige der Räume sind offen und restauriert. Man kann z.B. die alte Klosterapotheke oder auch eine der einfachen Kammern ansehen. Auch gibt es ein Filmchen – im Interview mit einigen der Nonnen – sehr sehenswert. Man blickt danach noch einmal mit anderen Augen auf das Klosterleben.

 

 

Selbst einen kleinen Laden hat das Kloster, indem man getöpfertes, altes Leinen und den typischen Löwenzahnlikör kaufen kann. Den habe ich als Aperitif übrigens in Form eines Sprizz getrunken – sehr zu empfehlen, er bekommt durch den Löwenzahn eine etwas herberer Note.

 

 

Wer in der Nähe ist sollte wirklich mal einen Abstecher dorthin machen. Toll ist bestimmt auch das einmal im Monat an einem Freitag stattfindende Klosterdinner mit einem Überraschungsmenü. Dafür müsst Ihr Euch aber unbedingt anmelden.

Hier könnt Ihr euch noch weitere Informationen auf der website ansehen.

 

Wenn Ihr mal dort seid grüßt die Stella von mir und lasst es Euch schmecken.

Herzliches

 

 

 

 

 

 

 

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Hotel Linnen in Berlin

Das Linnen ist ein kleines Boutiquehotel mit 6 wunderbaren Zimmern und 2 Appartements am Prenzlauer Berg. Dazu gehören noch 3 weitere Studios in Berlin Mitte.

Wir haben uns für die Zimmer in der wunderbaren Villa entschieden und ich muss sagen der Slogan “more home less hotel” stimmt absolut.

Der Service ist sehr nett, die beiden Gastgeber sind unkompliziert und aufmerksam.

Schon im Eingangsbereich hat man das Gefühl in das Ambiente einzutauchen, viel Holz, kleine Sesselchen, überall Eckchen zum Verweilen. Ganze Regalwände mit kleinen Schubfächern bedecken die Wände und die große Treppe in das obere Stockwerk bildet den Mittelpunkt des Büro und Empfangraums.

Das Frühstück ist ebenfalls lecker und liebevoll angerichtet. Alles klein und fein auf eine unkompliziert natürliche Art. Wir haben uns sofort wohl gefühlt.

Unkompliziert geht es auch mit allem anderen zu. Da ab nachmittags niemand mehr von Ort ist, gibt es einen Schlüssel für’s “nachhause kommen”. Im Barbereich steht eine kleine Auswahl an Snacks und Getränken zum selbst bedienen, alles wird einfach in eine Verzehr Liste eingetragen.

Die Zimmer sind alle unterschiedlich eingerichtet, liebevoll, modern, clean und trotzdem gemütlich. Das Bad ist ebenfalls modern und neu – leider gibt es keine Duschvorrichtung, aber so bin ich endlich mal dazu gekommen wieder zu baden – herrlich. Und zum Abduschen reicht die Handdusche auf jeden Fall.

Mit kühler Hotelatmosphäre hat das Linnen wahrlich nichts zu tun. Es ist ein bisschen wie bei Freunden zuhause zu übernachten.

Wir werden auf jeden Fall wieder kommen…

 

 

Falls Ihr mal in Berlin seid und einen Städtetrip plant, schaut es Euch auf jeden Fall an, so schöne kleine und besondere Hotels findet man selten.

Hier geht’s zur website.

Den Tipp habe ich übrigens von den BeFifty’s, hier könnt Ihr lesen, was Beate über das Hotel geschrieben hat.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und lasst mich wissen, wenn Ihr mal im Linnen übernachtet.

Herzliches

 

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Auf Spurensuche für den Sommer 2018

Da haben wir gerade die ersten warmen Tage dieses Sommers genossen, geht es in Berlin schon um den Sommer des nächsten Jahres. Damit ich und dann auch Ihr informiert seid was so kommt und was so bleibt, bin ich gemeinsam mit meiner Freundin Geli von Wie schön du bist und Beate und Vanessa von den BeFifty’s zur Fashion Week nach Berlin gefahren.

Schön wars, das mal vorab… wir hatten echt viel Spaß und werden das zur nächsten Fashion Week auf jeden Fall wiederholen.

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Beate mit ihren tollen Verbindungen hat uns Karten für die Mercedes Benz Lounge und den Modenschauen von Lena Hoschek und Laurèl besorgt. Ein Dank nochmal an #mecedesbenzkoeln für den Support. Geli hat uns Karten für die wunderbare Mykken Hofmann Show besorgt und ich die Eintrittskarten für die Premium. So geht Netzwerken, oder?

Ich nehme Euch einfach mal mit durch die Tage in Berlin.

Mercedes Benz Fashion Week Berlin

In der Lounge – warten auf die nächste Show. Zugegeben wird einem das Warten hier mit allerlei Köstlichkeiten sehr versüßt.. Das Auge ist eh beschäftigt, denn zu gucken gibt es hier viel… Leute gucken eben

 

 

Auf zum Runway

Zuerst ging’s in die Lena Hoschek Show. Fröhlich, bunt und feminin, so könnte man die Kollektion vielleicht beschreiben. Viel Folklore, Blumenprints, lange und kurze Kleider – alles sehr romantisch. Mit hat es gut gefallen. In der Fülle sicher nicht für jeden tragbar, aber auf ein einzelnes Teil oder einen Druck heruntergebrochen, gibt es auch der ansonsten etwas schlichteren Frau für die ein oder andere Gelegenheit eine sehr feminine  Note.

Leider gibt es nur ein Foto von der Laurèl Show… ich habe einfach zum fotografieren keinen guten Platz gehabt. Insgesamt war die Kollektion sehr schlicht und eher elegant. Viel Neues gab es nicht zu sehen. An Farben ist mir Dunkelblau und Rosa im Gedächtnis geblieben. Kurze Kleider, lange Röcke, fließende Materialien, weite Hosen  und Seidenblusen. Vielleicht könnt Ihr auf dem einen Foto unten links zumindest die Richtung erkennen.

 

 

Ein echtes Showhighlight war für mich die Mykke Hofmann Show im Magazin der alten Heeresbäckerei. Ein toller Ort, ein spannendes Publikum und eine kleine feine Kollektion.

Ehemals Holyghost, haben sich die beiden Freundinnen nun umbenannt in Mykke Hofmann. Fließende Stoffe und leichte Farben kreieren eine entspannte Eleganz. Nichts wirkt eingeengt, alles fließt in eher cleanen Linien mit raffinierten Details. Kleider, Overalls und Blusen sind der Kern der Kollektion.

 

 

Da der Tag für mich ja um 4 Uhr schon angefangen hat, reichte mir der Input aus den Shows und wir haben eine kleine Pause in unserem wunderbaren Hotel eingelegt. Von dem erzähle ich Euch aber in einem Extrapost – den hat es verdient :-).

Messeeindrücke Premium Berlin

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Messen. Zumindest zur Premium Berlin haben wir es geschafft, bis zu den anderen Messen sind wir gar nicht vorgedrungen, die Zeit war einfach zu knapp. Im nächsten Jahr müssen wir unbedingt einen Tag anhängen.

Auch hier muss ich sagen, viel Neues gab es nicht. Der nächste Sommer bleibt streifig :-)

Blusen

Was in diesem Frühjahr/Sommer schon der Hype in den Geschäften war, Streifenblusen, Musterblusen und weite Ärmel bleiben auch zum nächsten Sommer. Leider haben wir viel Rundhalsausschnitte gesichtet, die V Anmutung musste man wirklich suchen – schade, ist das doch für die meisten Frauen die bessere Variante.

Hosen und Röcke

Es bleibt gemütlich – auch der Trend zur weiten Hose verstärkt sich noch. Wir haben viele weite gemusterte Seidenhosen im Pyjamastil gesehen, lange bedruckte Kimonos (gerne noch über weiten Hosen), lange Kleider und Röcke. Die Godet Form für den langen Rock ist wieder da (Röcke die nach unten zum Saum einen Schwung bekommen), oder auch lange Röcke die hinten einen Hauch länger sind.

Farben

An Farben haben wir die ganze Blau/Türkis/Petrolpalette ebenso gesichtet, wie Lachs/Hummer/Rot, aber auch ungewöhnliche Kombis wie Pink mit Gelb. Aber wem steht das bitte?

Eine Farbe ist mir besonders aufgefallen – wahrscheinlich weil ich sie so gerne mag: “Salbeigrün”. Das ist ein toller kühler Grünton nicht so dunkel wie Oliv, geht aber in die Richtung und hat einen satten Grauanteil.. Mal sehen, was davon dann im nächsten Jahr wirklich in den Geschäften hängt. Natürlich fehlten auch nicht die Rosé- und Beigetöne. Die waren aber nicht in der Überzahl zu finden.

Besonderes

Besonders aufgefallen ist uns ein Label für sehr schöne Seidenblusen/-kleider/-hosen mit tollen Drucken und guten Schnitten, Dea Kudibal.

Und das Label Gustav mit tollen Farben und einer insgesamt schön abgestimmten Kollektion.

Schuhe

Auch bei Schuhen bleibt vieles bestehen. Plateau, Wedges, geschnürt- und geflochtenes, weisse Sneaker, bedruckte und bestickte Schuhe, Glitzer und Patches..

Wir haben uns bei Shabbies Amsterdam und bei Fred de la Bretoniere umgesehen. Schön verarbeite und unglaublich bequeme Schuhe, modisch, aber nicht unltramodisch. Super trag- und kombinierbare Schuhe. Auch Aigner, bei mir noch immer als irgendwie altbacken abgestempelt, ist schwer auf der Farb- und Plateaulinie, hochwertig und durchaus modisch.

Acssessoires

Aufgefallen ist das wunderbares Schmucklabel, Nicola Hinrichsen mit ganz besonderem und ausgefallenem Schmuck.

Und – natürlich Iphoria. Coole Accessoires rund um Handy, Tablet und Makeup… Wer kleine farbenfrohe Details mit einem Augenzwinkern mag, der ist hier richtig :-).

Einen kleinen visuellen Rundumblick habe ich Euch natürlich auch mitgebracht

 

 

Auch der Mann trägt gemustert ;-).

Ich hoffe der kleine Ausblick hat Euch gefallen- jetzt drück ich erst mal die Daumen, dass der Sommer in diesem Jahr noch etwas beständiger wird..

Ich wünsche Euch eine schöne Woche

Herzliches

 

 

 

 

 

 

 

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Mein erstes Mal in Wien… gehört habe ich vorher von “der berühmten Wiener Grantelei” gespürt habe ich Sie gar nicht. Eher ist mir eine absolute Höflichkeit und Zuvorkommenheit aufgefallen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir dann wohl nicht in den Kaffeehäusern der Wiener, sondern eher in denen der Wiener Touristen waren. :-)

Schlafen

Wohnen solltet Ihr möglichst im 1. Bezirk, denn dann könnt Ihr fast alle “Hotspots” zu Fuß erreichen. Über booking.com gibts jede Menge Angebote. Wir haben uns für das Steigenberger an der Herrengasse entschieden. Klein und kuschelig ist das Hotel natürlich nicht unbedingt, aber die Lage ist absolut super.

Wien entdecken

Um einen Überblick zu bekommen haben wir  zuerst eine Hop on- Hop off  BusTour gemacht. Sooo begeistert hat mich die Tour nicht, wenn Ihr zur Donauinsel, oder zum Aussichtsturm oder nach Schönbrunn wollt mag es sich lohnen, zumal das Ticket 24 Stunden gültig ist und ein Suchen der U- Bahn oder eines öffentlichen Busses entfällt. Die meisten anderen “Highlights” kann man aber auch ganz wunderbar zu Fuß erleben (so Ihr gut zu Fuß seid). Nur mal kurz erwähnt, wir sind jeden Tag zwischen 10 und 12 km gelaufen.. würde ich aber immer wieder so machen, genügend Kaffeehäuser hat es für eine kleine Pause zwischendrin eh überall… oder einer der zahlreichen Brunnenränder bietet sich auch an :-)

Um die Stadt in Begleitung eines Führers zu entdecken sind die Wiener Stadtspaziergänge ein toller Tipp. Es gibt zahlreiche Titel und Themen zu denen man die Stadt in ca. 2 Std. auf unterhaltsame Art entdecken kann. Wir haben die Tour ” Wien für Individualisten” gemacht – mit über 30 Menschen nicht mehr wirklich so individuell, aber umso charmanter und unterhaltsamer war unsere Stadtführerin..man muss nichts buchen, sondern erscheint einfach am beschriebenen Ort und zahlt direkt und bar.

Es gibt so unglaublich viele Dinge in Wien zu entdecken, man weiss gar nicht wo man zuerst hinsehen soll: Fassaden, Innenhöfe, Brunnen, Denkmäler, Kirchen, Museen – die ganze Stadt ist quasi Museum. Geschichte pur auf Schritt und Tritt.

      

     

Schaut unbedingt mal hinter die Fassaden und geht in die kleinen Innenhöfe..

Legt auch mal den Kopf in den Nacken  ….

und besucht zumindest den Stephansdom (es gibt allerdings auch viele wunderbare Kirchen mehr…) Selbst unterirdisch kann man in Originalgemäuern die Virgilkapelle bestaunen.

Die Lipizzaner

In der berühmten Hofreitschule waren wir nicht, um uns das Training anzusehen, aber einen Blick auf die Lipizzaner haben wir natürlich trotzdem geworfen. Mitten in der Stadt in der Hofburg gelegen kommt man unweigerlich daran vorbei und wenn Ihr zur richtigen Zeit dort seid, könnt Ihr zumindest sehen wie die Pferde zum Training oder vom Training zurück geführt werden.

 

  

Winterpalais

Das Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen diente dem Feldherrn als Winterresidenz. Im Sommer residierte er eher in Schloss Belvedere. Da sind wir leider nur vorbei gefahren und haben es nicht besichtigt. Wer die Zeit hat, sollte das aber einplanen. Das Winterpalais ist der absolute Hammer, mitten in der Stadt gelegen mit der schönen Adresse Himmelpfortgasse, fand ich es unglaublich beeindruckend. Hier war es auch nicht so überlaufen wie in Schloss Schönbrunn oder bei Sissi in der Hofburg. Wir haben es uns im Rahmen einer richtig tollen Ausstellung angesehen . “Vulgär? Fashion Redefined”, so der Titel. Sie läuft leider nur noch bis zum 25. Juni und beschäftigt sich mit dem Geschmack  in der Mode – ein kluger Blick auf das Phänomen des Vulgären ( Vogue). Mit Texten des Psychoanalytikers Adam Phillips zum Thema Vulgär zeigt die Ausstellung  originale Stücke aus der Haute Couture, historische Gewänder, Handschriften, Skizzen und vieles mehr. In Verbindung mit diesen wunderbaren Räumlichkeiten ein echtes Highlight. In der Ausstellung und den Räumen selbst, durfte man leider keine Fotos machen.

  

   

Museen

Die Museumslandschaft in Wien ist erwartungsgemäß riesig. Neben den Schlössern und der Hofburg mit dem Sissimuseum, gibt es zahlreiche Kunstmuseen. Das Sissimuseum ist auch einen Besuch wert, wollten wir erst gar nicht machen, war aber dann doch sehr schön und sehr modern inszeniert, bevor man in die alten Räumlichkeiten gelangt.

Hier ein Tipp: Wir haben, um in den Zeiten frei zu bleiben, vorab keine Tickets gebucht. Angesichts der langen Schlange vor dem Museum, das Smartphone macht es möglich, haben wir schnell über das Internet Tickets gebucht und aufs Handy geladen - das hat keine 3 Minuten gedauert und wir konnten komplett an der Schlange vorbei gehen :-)

Die Albertina in der Innenstadt, das Leopoldmuseum und das Mumok (Museum moderner Kunst) im Museumsquartier ist nur eine ganz kleine Auswahl der allesamt sehenswerten Ausstellungen und Räumlichkeiten.

Schloss Schönbrunn mit seinem Park, der Gloriette und den alten Räumlichkeiten kann man im Rahmen der “Hop on” Bustouren gut erreichen. Die kleine Museumsführung als Audiotour war ebenfalls sehr schön, wenn man etwas vom Habsburger Prunk der vergangenen Zeit einfangen möchte.

Wer auf Kaisers Spuren wandeln möchte, der sollte auch einen Besuch der Kaisergruft nicht verpassen. Hier liegen Sie alle.. Prunkvoll natürlich, gemeinsam mit ihrem Gatten, Maria Theresia und auch den Sarg von Kaiserin Sissi findet Ihr hier.

Dorotheum

Ein kurzer Gang durch das Dorotheum Wien, als führendes Auktionshaus, ist auch einen kleinen Abstecher wert. Man kann ganz unkompliziert auf der einen Straße hineingehen und auf der anderen Seite das Gebäude wieder verlassen.

Donau

Bei schönem Wetter lauft im 1. Bezirk mal unten an der Donau entlang. Jede Menge Strandbars, Graffittykunst, Musik, picknickende Wiener und Barschiffe gibt es dort. Wir waren zu besten Sundowner Zeit dort. Die Atmosphäre ist ganz wunderbar, junge Menschen, ältere Menschen, Touristen, Feierabendbier neben Freundinnentreff, Familien- neben Paardates- kunterbunt ist die Mischung und man taucht ein in ein ganz anderes Wien.. Leider habe ich nur ein Bild gemacht und das eher vom dicken runden Vollmond an dem Abend.

Wir waren nicht da, aber bei schönem Wetter bietet sich auch die Donauinsel für ein Gläschen im Sand an..

Stadtbummel

Auf den Haupteinkaufsstraßen ist wie überall auf der Welt der Bär los und man sieht alle einschlägigen Geschäfte. Geht auf jeden Fall mal in die Seitengassen rechts und links im 1. Bezirk , da finden sich nämlich durchaus spannende kleine und moderne Boutiquen , neben alten Handwerksgeschäften..

 

7./8. Bezirk

Direkt ans Museumsquartier schließen sich 7. und 8. Bezirk an. Ein Bummel durch die schmalen Gassen des Viertels zeigen eine andere Seite von Wien. Jung und studentisch finden sich hier kleine Läden neben ebenso kleinen und netten Restaurants und Kneipen. Auch hier gibt es eine Einkaufsstraße, die man besser meidet, denn dann entdeckt Ihr sicher einige der zahlreichen Designergeschäfte die sich hier ansiedeln.

Auch das haben wir alles zu Fuß unternommen, bequeme Schuh sind Pflicht, denn der ein oder andere Kilometer kommen schon zusammen.

 

Naschmarkt

Na dazu gibts nicht viel zu sagen – die Bilder sprechen für sich – unbedingt hin und draussen ein Mittagessen genießen…

  

  

  

Obwohl der Bericht ja schon ganz schön lang ist, gibt’s jetzt noch ein paar Tipps zum Schmausen, denn das kann man in Wien zu jeder Zeit ganz wunderbar.

Frühstück

Wenn es ganz besonders schön und stilvoll sein soll ist das Frühstücksbuffet im Hotel Sacher zu empfehlen. Telefonisch sollte man einen Tisch bestellen – ist auch nicht ganz günstig, aber sehr besonders. Der Blick ins Hotel ist auch ohne Frühstück absolut empfehlenswert. Man fühlt sich direkt ins 19. Jahrhundert zurückversetzt – ich fands toll. Ein paar Eindrücke hab ich Euch natürlich mitgebracht:

 

Noch ein Frühstückstip, wenn es nicht soo edel, aber trotzdem umwerfend lecker und auch durchaus üppig sein soll ist die Brasserie & Bakery im “The Guest House ” auch eine richtig gute Adresse. Auch das Hotel ist nicht zu verachten, die Lage ist ebenfalls super. Unbedingt vorher reservieren..

Kaffeehäuser

Tja, das ist so eine Sache, der Tourist steht gern Schlange am Sacher und auch am Café Central. Wir haben uns sagen lassen, der Wiener an sich liebt es ruhiger.  Im Café Central lohnt es trotzdem einen Wiener Mélange zu trinken. Viele Berühmtheiten haben hier schon viel Kaffees getrunken und die Räumlichkeiten sind durchaus imposant. Ein Frühstück lohnt hier übrigens nicht so, es sei denn, es darf sehr einfach sein. Der Café und auch die ausgestellten Torten sind aber ganz wunderbar. Ab 10 Uhr ist allerdings Schlange stehen angesagt (zumindest zu unserer Reisezeit – vor Ostern).

  

Unsere Wiener Stadtführerin hat uns das typisch einfache wienerische Kaffeehaus “Café Tirolerhof” auf der Führichgasse 8 empfohlen. Hier geht der Wiener seinen Café trinken und in aller Ruhe seine Zeitung lesen. Das Café Hawelka , bekannt als Künstlercafé mit vielen berühmten Personen in seiner Gästeliste ist auch einen Besuch wert. Direkt nebenan lädt das “Rheintaler’s Beisl” auf eine typische Wiener Mahlzeit ein.  Das ist wirklich nur der minikleine Ausschnitt eines riiiiesigen Angebotes…

Traditionell Essen

Das Figlmüller gehört sicher zu den bekanntesten Anbietern der traditionellen Wiener Küche. Wir haben den Tipp bekommen in den neuen Figlmüller zu gehen – leider ausgebucht.. So sind wir im Plachutta – Gasthaus zur Oper gelandet. Das Schnitzel war absolut empfehlenswert und der Tafelspitz am Nebentisch sah absolut fantastisch aus.

Hipp essen

Empfohlen bekommen haben wir das “Motto Wien” , haben wir leider nicht mehr geschafft, total schade finde ich, denn es sieht richtig super aus… aber wir wollen ja unbedingt wieder kommen :-). Auch sehr besonders und selbst ausprobiert haben wir das o boufés. Konstantin Fillipou hat ein Restaurant und mit dem o boufés nebenan ein Bistro in dem wir göttlich gegessen haben. Unbedingt reservieren.. toller Wein, tolles Essen, super Service – absolut zu empfehlen.

Bars

Das Angebot ist auch hier riesig und wir haben nicht annähernd geschafft was wir uns vorgenommen hatten. Zwei Bars möchte ich Euch aber nennen. Die “Blaue Bar” im Hotel Sacher und die “First Floor” Bar im ersten Stock eines unscheinbaren Hauses. Beide Bars befinden sich im 1. Bezirk und nehmen eher die Atmosphäre der alten Zeiten auf. Es gibt aber natürlich auch unzählige moderne und hippe Bars. Diese beiden Bars sind eher klein und überschaubar mit ruhiger Hintergrundmusik oder jazziger Livemusik. Für uns der perfekte Abschluss für den Tag in Wien.

Noch ein Abschlusstipp zum schlemmen. Das schwarze Kameel läßt sich nicht so richtig unter einen Titel bringen, es ist Bar/Laden/Bistro und Restaurant. Wir waren gegen spätnachmittags dort im vorderen Barbereich und haben ein paar von den leckeren Broten mit so tollen Aufstrichen wie z.B. Rote Beete/ Thunfischsalat zu unserem Glas Wein gegessen. Das ganze geht dort an verschiedenen kleinen und größeren Tresen im Stehen von statten. Sitzplätze gibt es nur wenige hier, ausser man sitzt draussen unter der durch Heizstrahler gewärmten Markise. Hier scheint es immer voll zu sein, jeder Platz war draussen besetzt. Wir waren so begeistert, dass wir am nächsten Abend einen Tisch im Restaurant reserviert haben und genauso wunderbar gegessen haben wie wir uns das schon gedacht hatten. Mit diesem Wiener Schmankerl bin ich nun auch am Ende der Roadstory angekommen. Viel zu lesen, viele Bilder, aber ich hoffe der Post vermittelt Euch einen kleinen Eindruck. Vielleicht habt  Ihr ja auch einen Wienbesuch vor oder jetzt Lust bekommen?! Wien macht auf jeden Fall Spaß . 4 Tage sind super für einen ersten Eindruck und machen Lust auf mehr..

Viele der Tipps die wir ausprobiert haben sind übrigens von meiner Freundin und Kollegin Geli, die dort eine Weile gelebt hat. Lieben Dank Dir Geli, die Tipps waren toll…

Euch wünsche ich viel Spaß, falls Ihr auch eine Wienreise plant. Lasst mich wissen, ob der ein oder andere Tipp für Euch dabei war.

Liebe Grüße

 

 

 

 

 

 

 

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