Schöne Zähne mit dem INMAN Aligner

*Werbung in Zusammenarbeit mit Dr. Kianusch Yazdani*

Schöne Zähne mit dem Inman Aligner

Heute braucht Ihr starke Nerven für die Bilder in diesem Post :-). Es geht um das Lachen und das damit verbundene "Zähne zeigen". Als ich mich entschlossen hab, meinen Zähnen zu Leibe zu Rücken, bin ich erst einmal auf Unverständnis gestoßen: "Wieso? Du hast doch schöne Zähne...!"

Aber hey, es ist wie immer, "Schönheit" liegt ganz im Auge des Betrachters, und der bin in diesem Fall "ich selbst", und "Ichselbst" ist ein kritischer Zeitgenosse. Ihr kennt ihn vielleicht.

Jetzt mache ich ja ständig Fotos von mir und habe mich eigentlich so ziemlich mit allen vermeintlichen Unzulänglichkeiten, die "Ichselbst" gern entdeckt, einigermaßen ausgesöhnt, da sprangen mir eines Tages urplötzlich totale neue Unzulänglichkeiten ins Gesicht - die Zähne! Was war denn da los?

Ihr müsst wissen, dass ich schon als Kind immer gehört habe: "Was hat das Kind schöne Zähne!"  Das erzähle ich Euch nur, damit Ihr wisst, wieso "Ichselbst" plötzlich diesen Bereich so in den Fokus genommen hat.

Das hatte "Ichselbst" abgespeichert und - fertig! Um die Zähne muss ich mich also nicht kritisch kümmern - das passt. In meinem jugendlichen Leichtsinn hab ich ja gedacht: Einmal gerade, immer gerade. (Auch ich war ein "Klammerkind" und dies doofe Ding fiel jede Nacht raus und hat mich in den Rücken gepiekt).

Weit gefehlt! Werden wir nämlich älter, verändern sich nicht nur am ganzen Körper die Strukturen, sondern auch der Kiefer wird schmaler und die Zähne fangen an, sich zwangsläufig zusammenzurotten. Und das habe ich eines Tages, ohne Vorwarnung, auf einem Foto entdeckt. Ein paar Monate hab ich gedacht:" Mein Gott, ist ja nicht schlimm, sooo schief sind sie ja auch nicht und das gehört halt dazu"

Aber wie "Ichselbst" so ist, auf einmal hab ich auf jedem Foto gesehen, dass es anders aussieht, als früher, denn durch die Drehung des Zahns, lag der 2. Schneidezahn plötzlich im Schatten und sah immer dunkler aus, als die anderen Zähne.

An Tagen, an denen "Ichselbst" besonders unsicher oder kritisch unterwegs war, hab ich plötzlich gar nicht mehr so ganz frei gelacht. Wie bescheuert kann man sein?!

Der Zahnarzt

Auf jeden Fall hat mich das direkt auf den Zahnarztstuhl gebracht, um ihm mein Leid zu klagen. Mit unangenehmen Dingen hab ich gerechnet: von "Zähnen ziehen" um Platz zu schaffen, bis zu "2 Jahre feste Spange"! Ich war bereit!

Die Worte:" Gar kein Problem, Frau Niermann, wir haben da ein neues Verfahren. In spätestens drei Monaten strahlen Sie wieder ungehemmt in die Weltgeschichte, und Zähne ziehen wir natürlich auch nicht." kamen so unerwartet wie gelegen. Das hört sich super an - will ich!

Im Beratungsgespräch im letzten Sommer mit Dr. Kianusch Yazdani und Dr. Kristina Berding, war mir schnell klar - davon werde ich Euch berichten. Denn die Erfahrung zeigt: wenn mich etwas umtreibt oder begeistert, wird es viele Frauen da draußen geben, die genau so denken.

Lange Vorrede - jetzt ist es endlich soweit! Meine Behandlung ist abgeschlossen und ich stelle Euch vor: den INMAN Aligner. Eine tolle Möglichkeit der Zahnkorrektur ohne lästige und lange Behandlungsdauer.

Der Inman Aligner

Bevor die eigentliche Korrektur anfängt, muss erst einmal geprüft werden, ob der INMAN ALIGNER im jeweiligen Fall das passende Verfahren ist. Korrigiert werden nämlich nur die oberen und/oder unteren 4 Schneidezähne. Es handelt sich um eine rein kosmetische und keine kieferorthopädische Korrektur!

Im Beratungsgespräch haben wir beschlossen,  bei mir erst einmal "nur" den Oberkiefer zu korrigieren. Im unteren Kiefer stehen die Zähne zwar ebenso krumm, aber die sieht man bei mir so gut wie gar nicht. Einen Aligner haben wir uns natürlich auch angesehen, damit ich eine Vorstellung habe, was da auf mich zukommt.

Um das Ergebnis später gut dokumentieren zu können, werden erst einmal ganz schön viele und ganz fürchterlich große Fotos gemacht.

Und jetzt Achtung - das sieht nicht schön aus in der Großaufnahme. Das sind die Fotos der Zahnstände vor der Behandlung.

Abdrücke werden auch sofort gemacht  - aus diesen wird dann ein Modell gefertigt, das den jetzigen Zustand abbildet. Jetzt kommt schon der Aligner ins Spiel. Denn nun werden alle Daten in ein Programm gespeist, der Computer berechnet das Endergebnis und druckt ein 3D Model des Kiefers nach der Behandlung aus.

Der Computer hat ein super Ergebnis ausgespuckt, die Behandlung lässt Gutes erwarten, also geht es für mich jetzt los. Die Spange, der Aligner, wird gefertigt und ich muss mich die nächsten 14 Tage in Geduld üben, bis sie fertig ist.

So sieht sie aus, meine Aligner Spange, die mich nun die nächsten drei Monate täglich begleiten wird.

Sie passt wie angegossen. Um die Spangenbögen an den Zähnen in der richtigen Position zu halten, werden kleine, fast unsichtbare, Kunststoffnüpselchen an den Zähnen angebracht. (Später werden sie natürlich wieder restlos entfernt).

Denn sie ist zwar nicht fest eingebaut, aber tragen muss man sie natürlich, sonst kann sich ja nichts verändern :-). Ca. 18 Stunden täglich soll sie im Mund bleiben. O.K., das sind immerhin 6 Stunden, in denen meine Zähne frei haben. Essen kann man nämlich nicht mit der Spange im Mund, dafür muss man sie also schon mal entfernen. Aber auch sprechen ist leider nicht mehr ganz so einfach. Man gewöhnt sich zwar etwas daran und damit wird das Genuschel etwas besser im Lauf der Zeit, aber bis zur klaren Aussprache habe ich es leider nicht geschafft.

Trotzdem bin ich immerhin auf knappe 18 Stunden gekommen, das direkte Umfeld hat sich eh schnell an die neue Aussprache gewöhnt.

Ca. alle 14 Tage mache ich mich zur Kontrolle auf den Weg zum Zahnarztstuhl. Da wird geschaut, ob vielleicht noch etwas an den Federn der Spange korrigiert werden muss oder ob die kleinen Nüpselchen, die die Spange im Mund halten, eventuell versetzt werden müssen.

Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht: Wo kommt denn der Platz her, den die Zähne brauchen, um wieder in einer aufrechten Position nebeneinander stehen zu können?

Jetzt kommt der Polierdraht ins Spiel. Mit einer Art Schleifband werden im gesamten Oberkiefer vorsichtig die Zahnzwischenräume etwas "weiter" geschliffen. Der entstandene Platz wird dort genutzt, wo er gebraucht wird, nämlich vorne bei den Schneidezähnen. Der Computer hat vorher genau ausgerechnet, um wie viel fehlenden Platz es sich insgesamt handelt und wann, wo und mit welchem Draht geschliffen werden muss. Insgesamt sind das nur sehr wenige Millimeter, also nichts, was die Zähne nicht verkraften könnten.

Fast abgeschlossen, gibt es für den letzten Rest der Drehung noch eine durchsichtige Plastikschiene, die ich noch 14 Tage tragen soll. Damit kann ich gut leben und auch wieder deutlich sprechen ;-)

Der letzte Termin steht an. Die Plastikschiene hat den gewünschten Erfolg gebracht und dem unwilligen Zahn den letzten Kick zur Drehung gegeben.

Da die Zähne nicht unbedingt freiwillig so schön gerade stehen bleiben möchten und sich auf Dauer einfach wieder zusammenrotten würden, gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: entweder nachts eine Schiene tragen, die dann alle paar Monate erneuert werden muss, oder einen Retainer einsetzen, der hinter den Zähnen liegt und sie an Ort und Stelle hält.

Ich hab mich für den Retainer entschieden - die meisten Kinder, die eine Zahnkorrektur mitgemacht haben, haben ebenfalls Retainer. Das ist also ein ganz normales Verfahren, das zur Zahnkorrektur dazu gehört.

Der Retainer sitzt und stört auch nicht ... mehr, muss ich eigentlich sagen. Zu Beginn fühlt sich das natürlich etwas fremd an, aber man gewöhnt sich schnell daran.

S0 sehen Retainer und Zähne jetzt nach der Korrektur aus.

Ich bin begeistert und habe mein Lachen zurück. Es geht sicher nicht um Perfektion, davon ist mein Gebiss weit entfernt, es geht nur und ausschließlich um das eigene Wohlgefühl.

Mehr Infos zum INMAN ALIGNER bekommt Ihr hier

Abschließend gebe ich Euch noch ein Interview mit Dr. Yazdani und Dr. Berding wieder, was wir vor Beginn der Behandlung geführt haben und sicher noch die ein oder andere Frage beantworten wird.

Seit wann gibt es diese Form der Zahnkorrektur?

Dr. Yazdani: Der Inman Aligner ist 2001 in Florida entwickelt worden und wird seit 2003 in England eingesetzt. In Deutschland gibt es dieses Korrekturverfahren seit ca. 8 Jahren.

Und wer hat's erfunden?

Der Erfinder ist der amerikanische Kieferorthopädie Techniker Donald Inman, aber die Art und Weise wie man mit der Apparatur umgeht um schnelle Ergebnisse zu erzielen, stammen von dem englischen Zahnarzt Dr. Tif Qureshi.

Seit wann arbeiten Sie in Ihrer Praxis mit diesem Verfahren?

Dr. Berding: Wir arbeiten jetzt seit ca. 3 Jahren damit und haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Bevor man das Verfahren anbieten darf, muss man eine mehrteilige Zertifizierung durchlaufen. Die ersten Fälle werden dabei durch ein Online -Forum begleitet. Diesem Forum gehören erfahrene Kolleginnen und Kollegen an, die das Verfahren ebenfalls anwenden. Auch "komplizierte" Fälle, werden bis heute in diesem Kompetenz - Forum besprochen.

Wie viel Prozent Ihrer Behandlungen liegen im ästhetischen Bereich?

Dr. Yazdani: Eigentlich kann man sagen, alle Behandlungen, die wir durchführen haben einen ästhetischen Anspruch. Auch eine Füllung soll schließlich so "unsichtbar" wie möglich aussehen. Manchmal können wir mit einer einfachen Füllung z.B. die Zahnkante wieder ausgleichen. Zu uns kommen Patienten, die einen ästhetischen Anspruch haben.

Was hat Sie bewogen, dieses Verfahren in Ihre Behandlungspraxis auf zu nehmen?

Dr. Yazdani: Der Inman Aligner passt einfach gut in unser Konzept. Das Verfahren ist Zahn- und Substanzschonend mit ästhetisch hohem Anspruch. Jeder Mensch bekommt im Laufe der Jahre einen Engstand des Kiefers, das bedeutet, die Zähne reiben aneinander und Substanz geht verloren. Die Zahnpflege wird durch die Begradigung der Zähne um einiges einfacher - man erreicht einfach alle Stellen der Zähne besser. So spielt also auch die Prophylaxe eine große Rolle.

Wie viele Behandlungen haben Sie mit dem Aligner schon gemacht? 

Dr. Berding: Oh je, die haben wir nicht gezählt, aber wir stellen eine kontinuierliche Steigerung fest. Die klassische Klammer ist einfach viel teurer und zeitaufwändiger.

Apropos Kosten! Was kostet denn die Behandlung und werden die Kosten ggf. von der Krankenkasse übernommen?

Dr. Yazdani: Die Kosten liegen bei maximal 2.000 Euro, eher etwas weniger, pro entweder Ober- oder Unterkiefer. Da es eine rein ästhetische Maßnahme ist, werden die Kosten von den Krankenkassen leider nicht übernommen.

Kann jede Korrektur mit diesem Verfahren vorgenommen werden?

Dr. Berding: Nein, das geht leider nicht, es geht nur mit den vorderen 4 Schneidezähnen des Ober- und Unterkiefers.

Müssen auch gesunde Zähne gezogen werden?

Dr. Berding: Nein auf keinen Fall, denn es ist ja eine rein ästhetische Maßnahme.

Reicht in der Regel diese Form der Korrektur, oder fallen weitere Maßnahmen an um ein optimales Ergebnis zu erzielen?

Dr. Yazdani: Das liegt ganz an den Zähnen und am Anspruch des Patienten. Bleichen, unsichtbare Kunststofffüllungen oder dünne keramische Veneers bei sehr unregelmäßigen Zähnen, können das Ergebnis natürlich noch verfeinern.

Ist der Erfolg nach der Behandlung mit dem Inman Aligner dauerhaft?

Dr. Berding: Wenn ein Retainer eingesetzt wird, oder eine Nachtschiene getragen wird, dann ja.

Mit welcher Zeitspanne muss ich rechnen?

Dr. Berding: Das lässt sich so ganz genau nicht vorhersagen, manchmal reichen 6 Wochen, manchmal dauert es 3 Monate. Das ist aber das Maximum an Zeit. Es hängt natürlich auch stark davon ab wie regelmäßig der Aligner getragen wird.

Anmerkung: Hier gelangt Ihr zur Praxis von Dr. Kianusch Yazdani und hier könnt Ihr schauen, welche Praxen in Eurer Umgebung ebenfalls mit dem Inman Aligner arbeiten.

Sooo Ihr Lieben - ein wahrlich langer Post zum Thema Zähne ist das geworden. Ich habe nach der Ankündigung im Januar schon einige Anfragen dazu bekommen, deshalb denke ich, dass es vielleicht für die ein oder andere auch interessant sein könnte.

Nächste Woche gibt es dann wieder ein Fashionthema.

Ich wünsche Euch einen zauberhaften Sonntag! Kommt gut durch die Woche.

Herzliches

2 Antworten

  1. Pet
    Liebe Susanne, toller Bericht und sehr mutig. Wunderbar gelungen die Korrektur. Auch wenn andere Menschen die Makel nicht schlimm finden, spätestens wenn es uns selbst stört, dann sollte man etwas ändern. Die Veränderung ist deutlich und sieht toll aus. Alles richtig gemacht . Herzliche Grüße aus dem sonnigen Norden Pet
    • Susanne Niermann
      Hallo liebe Pet, ich danke Dir. Ja ich hab lange überlegt, ob ich es öffentlich mache oder nicht. Aber in der Regel ist es so, dass es immer Frauen (in diesem Fall vielleicht auch Männer) gibt, die mit den gleichen Ideen in Kopf herumrennen und sich Gedanken machen. Lieben Dank für Deinen Kommentar und ein lieber Gruß auch aus der Sonne in den Norden. Susanne

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