Auf zur Bikinifigur

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Auf zur Bikinifigur!

Oh man, dieser Frust in der Umkleidekabine beim Probieren von Bikinis! Die Bikinifigur lässt zu wünschen übrig und das Licht in der Kabine ist auch nicht hilfreich. Kann nicht mal einer schön ausgeleuchtete Kabinen, vielleicht mit sanftem Kerzenschein, erfinden?  Das wär doch mal was! Wer sagt denn, dass man immer mit der knallharten Realität jeder einzelnen Delle konfrontiert werden will? Und das bei noch weißer Restwinterhaut!!!!

Später am Strand sehe ich mich ja selbst nicht - und würde echt lieber mit dem sanft verwischten Bild verführerisch glatter Haut aus der Kerzenkabine über den Strand schweben, als mit dem Bild der knallhart ausgeleuchteten Dellenlandschaft im Kopf über den Sand huschen.

Zwei Dinge habe ich in der Kabine beschlossen - ich kauf einen Badeanzug, und ich muss noch mal ran an die Bikinifigur! Wenn ich sofort anfange, schaff ich bis nächste Woche bestiiiimmt noch was - zumindest für das gute Gefühl ;-)). Ich hab's echt auch vorher versucht, aber die Hormone und so! Und mehr, finde ich, kann man jetzt wirklich nicht tun!

Jetzt komm ich ein bisschen ins Faseln, denn eigentlich wollte ich Euch von meiner neuen Bekanntschaft erzählen - von Philipp! Das ist der Mann auf dem Titelfoto. Ihr habt Euch bestimmt schon gefragt, wieso Euch da jetzt so ein netter Mann zulächelt?!

Philipp ist ein total netter Kerl. Dass er auch noch groß und mit ganz schön vielen - aber nicht zur vielen (wenn Ihr wisst, was ich meine) - Muskeln ausgestattet ist, macht ihn echt nicht unsympathischer.

Philipp ist Personal Trainer - er soll's jetzt richten mit der Bikinifigur, mal eben, kurz vor dem Urlaub... und Zeit hab ich auch eigentlich nicht.

Ich habe mich erst einmal mit Philipp in einem super netten Café auf einen Kaffee getroffen, und wir haben nett geplaudert. Das ist schon mal ganz nach meinem Geschmack. Fängt gut an...!

"Ganz schön jung isser", habe ich so bei mir gedacht. Aber im Gespräch wird schnell klar: Der weiß was er will und was er kann - er hat ein Konzept, und das hat Hand und Fuß.

Philipp war schon 10 Jahre als Volleyballtrainer unterwegs, ist Sportwissenschaftler und ausgebildet in der medizinischen Trainingstherapie - What?? Das nenn ich verdichtetes Programm - der Mann hat Biss.

Dementsprechend ist auch sein Angebot - zeitsparend, intensiv und individuell. Klingt gut und in Verbindung mit seiner Kenntnis der medizinischen Therapie (der Rücken lässt grüßen), will ich es nun unbedingt ausprobieren.

Der Name der Website ist Programm und passt total zum den heutigen Zeitgeist:  "No time to train". 

So will ich es haben: so flexibel, individuell und effektiv wie möglich. Denn das achtsam entspannte (und trotzdem sehr anstrengende) Yoga mache ich schon viele Jahre als Ausgleich. Jetzt darf es etwas mehr sein - soll ja auch schnell gehen.

Wir machen flugs einen Trainingstermin aus und treffen uns in einem riesigen Sportstudio mit unglaublich vielen Geräten und Räumen.

Ob wir mit Klimmzügen anfangen, fragt er. Nein, auf keinen Fall gebe ich mir diese Blöße - nicht mal annähernd würde ich meinen federleichten Körper da hochziehen können.

Wir verschwinden also in einen der Räume und fangen mit ein paar Dehn- und Aufwärmübungen an. Halleluja, wenn das nur die Aufwärmphase ist - ich bekomme schon jetzt ein leichtes Zittern in den Beinen.

Umsonst gezittert - so ist es nicht. Sehr genau passt Philipp auf, dass ich die Übungen korrekt ausführe und wenn ich denke, ich kann nicht mehr, schafft er es, mich zu noch ein paar Wiederholungen zu motivieren und dann darf ich auch aufhören :-).

"No Pain no Gain" und die Bikinifigur kommt auch nicht vom auf der Matte liegen.

Fünf Übungen hat er mir gezeigt, die ich zuhause super nachmachen kann. Damit Ihr, falls Ihr auch noch Hand an die Bikinifigur legen wollt, sie zuhause ebenfalls machen könnt, gibt es jetzt die Übungen für Euch In Bild- und Textform.

Wenn Ihr auch Gewichte nehmen möchtet und keine Manschetten oder ähnliches zuhause habt, nehmt einfach in jede Hand eine volle Wasserflasche - das funktioniert auch.

Los geht's mit der ersten Übung für Beine und Po, mit dem wohlklingenden Namen: "Reverse Lunch"

3 x 8-10 Wiederholungen pro Seite

So geht's: Aufrecht hinstellen, die Hände in die Hüften, oder die Gewichte in die Hände, Arme anwinkeln, so dass die Hände mit den Gewichten an der Schulter liegen. Jetzt den rechten Fuß stehen lassen und mit dem linken Fuß nach hinten in einen Ausfallschritt gehen. Das Knie kurz vor dem Boden anhalten und wieder hoch in den Stand kommen. Achtet auf eine geführte langsame Bewegung.

Danach die Übung mit der anderen Seite wiederholen.

Hinter "Single Leg Deadlift" (Po und Beine) verbirgt sich die altbekannte Standwaage.

3 x 8-10 Wiederholungen pro Seite

So geht's: Stellt Euch in eine aufrechte Ausgangsposition, die Arme hängen seitlich am Körper. Wer mag, nimmt ein Gewicht in die Gegenhand (zum schwingenden Bein) oder in beide Hände (das gibt mehr Standfestigkeit). Nun langsam den Oberkörper nach vorne beugen und das erste Bein analog zum Oberkörper hinten anheben. Achtet auf einen geraden Rücken und ein gestrecktes Bein, zieht das Kinn an die Brust, um den Nacken nicht zu verspannen und passt auf, dass Eure Hüfte parallel zum Boden bleibt und sich nicht zur Seite öffnet. Das passiert leicht, denn dann bekommst Du das Bein höher - darum geht es aber nicht. Also haltet die Hüfte schön gerade und führt die Bewegung - nicht mit Schwung das Bein hoch schmeißen.

Mit dem anderen Bein genauso verfahren.

"Vorgebeugtes Armrudern" (Rücken und Arme).

3 x 8-10 Wiederholungen

So geht's: Stellt Euch wieder in die aufrechte Ausgangsposition, beugt leicht die Knie und klappt den Oberkörper um 90° ab. Haltet schön die Bauchmuskeln fest und kippt ein bisschen die Hüfte, damit der untere Rücken geschützt ist - da darf nix wehtun!!! So vorneübergeklappt erinnert die Übung an einen Tisch - also gerader Rücken, Kinn an die Brust und los geht's. Die Arme mit den Gewichten nach oben ziehen. Eigentlich zieht ihr eher die Ellbogen senkrecht (90° zum Rücken)hoch. Und auch hier schön führen, nicht mit Schwung hochziehen.

"Unterarmstütz mit Wechsel in den Stütz" (Bauch- und Ganzkörperübung)

3 x 45 - 60 Sekunden

So geht's: Die Ausgangsposition seht ihr auf dem ersten Bild. Bringt Spannung in den Körper und achtet darauf, dass der Rücken inklusive Nacken lang und gerade sind (ähnlich einem Brett). Jetzt wechselt Ihr vom Unterarm auf die Hände (re. Hand, li. Hand oder umgekehrt), zurück auf den Unterarm u.s.w., möglichst ohne den Oberkörper viel zur Seite zu drehen - bleibt dabei so gerade in den Schultern, wie möglich.

Und die letzte Übung widmet sich dem Bauch und erinnert an das "Radfahren".

3 x 8-10 Wiederholungen

So geht's: Legt Euch in die Rückenlage auf die Matte und hebt beide Beine im 90° Winkel an, jetzt im Knie im 90° Winkel abknicken und die Füße anziehen. Den Kopf anheben und im Wechsel erst das eine Bein strecken, dann das andere Bein strecken. Das gestreckte Bein kurz über dem Boden anhalten, dann das andere Bein nach vorne bringen. Habt Ihr Nackenprobleme, nehmt die Hände an den Hinterkopf (aber nicht dran reißen) oder lasst den Kopf auf dem Boden liegen.

Das war's schon. Eine knappe Stunde haben wir trainiert und es hat sich super angefühlt.

Damit Ihr seht, dass ich wirklich trainiert habe, habe ich den Zeitraffer mitlaufen lassen :-)):

Tja, und jetzt heißt es wohl dran bleiben, damit es noch was wird, mit der Bikinifigur. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen :-). Und falls Ihr Lust habt auch mit Phillip zu trainieren (ich kann es nur empfehlen), könnt Ihr hier mit Ihm Kontakt aufnehmen und einen Termin vereinbaren. Bestellt ihm liebe Grüße.

Und noch eine Anmerkung: Nein das ist keine Werbung, ich werde nicht dafür bezahlt. Ich schreibe einfach meine Erfahrungen auf und freue mich für alle, wenn Ihr davon profitiert.

Und jetzt wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende. Genießt es und macht es Euch richtig schön!

Herzliches

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